Udo Schulze, „Volksverräter SPD“, nagelneu und für lau

Das Buch kann man sich hier kostenlos herunterladen:

Volksverräter SPD – Das neue Buch von Udo Schulze als kostenloser Download!

Ein böses Buch, viel enttäuschte Liebe, immerhin ist der Autor selbst ein SPD-Gewächs, von Kindesbeinen an. Er kennt viele SPD-Leute, insbesondere aus NRW, stammt aus Essen, ist ein Insider.

Er kennt aber auch Gas-Gerd, Preussag Selenz und andere SPD-Netzwerker über Essen und NRW hinaus.

Sein  Verriss reicht vom Kaiserreich bis zum Juni 2017:

Schulze hat ein sehr brauchbares NSU-Buch geschrieben, und er wird wieder eins schreiben, so hört man. Mit einem Co-Autor.

Zum RAF-Buch gibt es hier im Blog viel Material:

Zum NSU-Buch von 2013 findet sich viel im Blog NSU LEAKS:

Beim SPD-Buch fällt auf, dass Schulzes SPD-Parteibuch und die NRW-Ruhrpott Sozen-Seilschaften auch seine Eintrittskarte in den Journalismus gewesen sind, bei der WAZ und anderen SPD-nahen Blättern, man also schon damals Meinungsmache zur Wahrung der Deutungshoheit betrieb. Die veröffentlichte Meinung als Kumpanei zwischen Medien und Politik.

Schulze hat das irgendwann selbst derart angewidert, dass er ausstieg.

Richtig spannend sind die Ausführungen im SPD-Buch über den Mord an Uwe Barschel:

Und Udo Schulze hat da eine interessante Personalie mit SPD und STASI-Bezug beizusteuern: Anetta „heikos stasiratte“ Kahane  Ibrahim „Rohloff“  Böhme:

Udo Schulze schreibt nicht, woher die Killer kamen, aber er legt nahe, dass der Barschelmord ein Mord der DDR war, nicht des Mossad.

Ibrahim Böhme (* 18. November 1944 in Bad Dürrenberg; † 22. November 1999 in Neustrelitz) war ein deutscher Politiker (SDP bzw. SPD)[1] und inoffizieller Mitarbeiter der DDR-Staatssicherheit.[2] Er hieß eigentlich Manfred Otto Böhme. Den Namen Ibrahim gab er sich später im Laufe seiner IM-Tätigkeit selbst.[3]

Inwieweit der „selbsterfundene Jude“ als Lockvogel Rohloff daran beteiligt war, das müssen Sie selbst beurteilen. Imo ist das nicht tragfähig, dass da IM der Stasi beteiligt waren, da die „nassen Sachen“ (Auftragsmorde von Staaten) ziemlich sicher den Hauptamtlichen vorbehalten sind, bzw. Berufskillern der Mafia, wie es bei den Tito-Morden in der BRD gewesen sein soll, wo sich der Geheimdienst Jugoslawiens Krimineller bediente.

Siehe: http://arbeitskreis-n.su/blog/2016/08/04/staatsmordserie-in-der-brd-wird-vertuscht-titos-mordserie-und-die-medien/

Was hat das alles mit der SPD zu tun, den besten Freunden der SED, der Volksverräterpartei, wie Schulze titelt?

Danisch meint, der Barschelmord und die RAF sei eine SED/SPD-Veranstaltung gewesen?

Kann es also sein, dass der linkere Flügel der SPD, der aus den 68ern entstand, gemeinsam mit der SED hinter der RAF stand? War das eine Gemeinschaftsoperation?

Dass daraus dieser irrwitzige Wahn, auf ewig gegen die Nazis kämpfen zu müssen, entstanden ist?

Und waren die 68er selbst von der DDR aus gesteuert?

Ich kann mich erinnern, dass zu meiner Studentenzeit (ab 1986) linke Gruppen an der Uni sehr aktiv waren, dass aber auch der Staatsschutz hinter ihnen her war, weil es hieß, dass diese Gruppen von der DDR aus gesteuert würden. Wenn sie das 1986 waren, dann waren sie es vermutlich auch 1968.

Haben also 68er, Teile der SPD und die DDR zusammen die RAF veranstaltet? Und nach deren Selbstauflösung 1998 als eine Art Nachfolgeorganisation die Antifa?

Die DDR hat ebenso wie andere Staaten versucht, die Linksterroristen zu lenken, das war nicht nur die Stasi, das waren auch die bundesdeutschen  Dienste und die Westalliierten, und natürlich der Mossad, der schon seine Finger im Olympia-Attentat 1972 gehabt haben dürfte. Die linke SPD, die Helmut Schmidt nicht mochte als RAF-Macher, ich weiss ja nicht, Herr Danisch… kommt sehr naiv rüber.

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Udo, wir freuen uns auf Dein kommendes NSU-Buch!

Ein Gedanke zu „Udo Schulze, „Volksverräter SPD“, nagelneu und für lau“

  1. Was die Verbindungen mit Barschels Rohloff und Böhme Rohloff angeht, scheint die Fantasie des Autors Schulze ein wenig durchzugehen.
    Das Stasi-Decknamen für offizielles Auftreten benutzt wurden, darf mehr als bezweifelt werden.

    Einmal wird der Barschel-Rohloff mit 1,78 oder 1,75 m Körperhöhe beschrieben, was nicht riesig ist aber auch nicht unbedingt klein.
    Manfred Böhme war klein, eher 1,65 bis allerhöchstens 1,70 m.
    Er war auch nicht dunkelblond, sondern leicht angegraut, ursprünglich schwarz und hatte schon als junger Mann eine Stirnglatze mit Resthaarbüschel, siehe z.B. Bild bei Wikipedia und einen Schnauzbart.
    In einer kurzen Beschreibung hätte Barschel diese Merkmale des ihm Unbekannten sicher erwähnt.

    Böhme war eher ein Feingeist mit enormen Wissen und dürfte kaum in Sachen Waffengeschäfte als Gegenüber von Uwe Barschel auserkoren worden sein.
    Böhme sprach sehr gutes Hochdeutsch, der jedoch kaum als rheinländischer oder gar Berliner Dialekt durchgegangen sein dürfte, wobei ich nicht ausschließen kann, daß Böhme bei Bedarf sich perfekt auch in eine andere Sprachrolle eingefunden hätte.

    Herr Schulze will unbedingt eine Verbindung konstruieren, die aber bei genauem Hinsehen sich als wenig haltbar herausstellt.
    Ich bin als Jugendlicher Manfred Böhme mehrfach begegnet und kann mich bei der Beschreibung seiner Person nur der von Fotografin Ute Mahler anschließen, die ein sehr gutes Bild seiner Persönlichkeit entworfen hatte (siehe ZEIT-Interview).

    Böhme war Stasi-Agent, das ist unbestritten aber als Rohloff in der Barschel-Äffäre wohl eine Nummer zu klein.

    Das Motiv der DDR am Barschel-Mord bleibt ebenso diffus.
    Welchen Nutzen soll der Mord denn der DDR gebracht haben, wenn Barschel tatsächlich dem Osten zusätzlich Devisen beschafft hatte?

    mfG
    Henning Müller

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