Archiv der Kategorie: Vorgeschichte

Deutschland im Visier Stalins – Der Aufmarsch der Roten Armee im Jahre 1940

Sehr interessanter Vortrag:

Deutschland im Visier Stalins – Der Aufmarsch der Roten Armee im Jahre 1940 und der geplante Ostpreußenfeldzug

Der promovierte Militärhistoriker und Buchautor,1941 geboren, dessen bahnbrechendes Werk „Deutschland im Visier Stalins“ 2015 im Druffel- & Vowinckel-Verlag erschien, war Offizier der NVA und schied mit dem Untergang der DDR 1990 als Generalmajor aus dem Militärdienst aus. Bei seinen Studien in Moskauer Archiven über die Vorgeschichte des Rußlandfeldzuges stieß er – als der russischen Sprache mächtig – auf umfangreiches Material, das den Schluß zuläßt, daß Stalin die Absicht hatte, das Deutsche Reich 1941 anzugreifen.

Das 3. Reich ist den Sowjets lediglich zuvor gekommen?

Stimmt die Präventivkriegsthese doch, die (nicht nur) der Historiker Stefan Scheil beförderte, den man deshalb ebenso ausstiess wie Ernst Nolte?

https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Nolte#Historikerstreit

Merke: Wer die falsche Meinung hat, bzw. zu vom Mainstream abweichenden Forschungsergebnissen kommt, der ist ein Leugner und wird erledigt.

Stefan Scheil (* 1963 in Mannheim) ist ein deutscher Historiker und Politiker (AfD), der sich vor allem mit der Geschichte des Zweiten Weltkriegs und der deutschen Nachkriegsgeschichte befasst. Seine Thesen zu Ursachen und Verlauf des Zweiten Weltkriegs werden in der Zeitgeschichtsforschung weithin als Geschichtsrevisionismus beurteilt.

Und heutzutage darf man auch den menschgemachten Klimawandel nicht leugnen, oder den bösen Feinstaub…

Wirklich eine ebenso bekloppte wie wie abzusehende, ja geradezu vorgezeichnete Entwicklung.

Gesinnungsstaat BRD, wo man die Meinungsfreiheit nie wirklich verstanden und geschützt hat.

Sowas kommt von sowas:

Wer „leugnet“ schreibt der will denunzieren und jede Diskussion verhindern.

Propagandasender N-TV… passend zum Gesinnungsstaat BRD.

AfD-Fraktionschefin Alice Weidel hat Zweifel ihrer Partei daran bekräftigt, dass der aktuelle Klimawandel vorwiegend vom Menschen verursacht ist. „Ich streite nicht ab, dass sich die Erde erwärmt, aber ich glaube nicht, dass der menschliche Einfluss maßgeblich ist“, sagte Weidel der „Welt“. „Die gesamte Klimaagenda“ beruhe auf den Berichten des Weltklimarats. Dieser sei „keine naturwissenschaftliche, sondern eine politische“ Organisation. „Es geht um nichts anderes als Lobbypolitik.“

Sehr gut, nicht nachlassen, und ja nicht den Grünsozialisten hinterher rennen!

Die Verschwörung gegen Deutschland seit 1871 war eine britische

Vor 100 Jahren endete der 1. Weltkrieg, der Auftakt des zweiten 30-jährigen Krieges, den Grossbritannien gegen das 1871 gegründete Deutsche Reich führte, um die Konkurrenz auszuschalten, die einfach zu gut und zu mächtig war, und diese Ausschaltung geschah mit Hilfe der USA und endete mit der totalen Unterwerfung Deutschlands, das bis heute ein Vasall des Imperiums ist.

So in etwa lässt sich die Kernthese dieser Weltkriegs-Verschwörung zusammen fassen, die uns der Corbett Report sehr faktenreich präsentiert:

TRANSCRIPT AND MP3: corbettreport.com/wwi

What was World War One about? How did it start? Who won? And what did they win? Now, 100 years after those final shots rang out, these questions still puzzle historians and laymen alike. But as we shall see, this confusion is not a happenstance of history, but the wool that has been pulled over our eyes to stop us from seeing what WWI really was. This is the story of WWI that you didn’t read in the history books. This is The WWI Conspiracy.

Klasse gemacht.

Anti-German hysteria of the pre-war MSM looks very much like Anti-Russian hysteria of todays MSM

Yes, indeed.

Es gibt einen zweiten Teil dazu, ebenfalls ein must see:

TRANSCRIPT AND MP3/MP4 DOWNLOAD FOR THIS DOCUMENTARY: https://www.corbettreport.com/wwi/

sehr umfangreich dokumentiert, endet wie folgt:

To this day, over 100 years later, we still look back on the horrors of that “Great War” with confusion. For so long we have been told non-answers about incompetent generals and ignorant politicians. “It’s the senselessness of war,” the teachers of this fraudulent and partial history have told us with a shrug.

But, now that the players who worked to set the stage for this carnage have been unmasked, these questions can finally be answered.

TO BE CONTINUED . . .

Unbedingt anschauen, die Dokumentation dazu lesen… es lohnt sich!

Obama in Ramstein 2009: Deutschland ist ein besetztes Land und wird es bleiben

Ist die BRD immer noch ein besetztes Land, ein Vasall des US-Imperiums, wie auch Michael Mannheimer schreibt?

Geplant war die Vernichtung von bis zu 40 Prozent des deutschen Volkes.

* Der Morgenthau-Plan vom August 1944 war ein von dem jüdischen US-amerikanischen Finanzminister Henry Morgenthau veranlasster Entwurf zur Umwandlung Deutschlands in einen Agrarstaat nach dem absehbaren Sieg der Alliierten im Zweiten Weltkrieg. Das sollte langfristig verhindern, dass Deutschland je wieder einen Angriffskrieg führen könne.

Der Plan, den Morgenthau am 2. September 1944 niederlegte, sah eine Teilung Deutschlands in einen Norddeutschen Staat, einen Süddeutschen Staat und eine Internationale Zone sowie eine komplette Deindustrialisierung und die Umwandlung in ein Agrarland, einhergehend mit einer drastischen Dezimierung der Bevölkerung im Zeitraum von 20 Jahren vor. Morgenthau befürwortete auch eine Sterilisation aller Deutschen unter 40 Jahren.[Vgl.: Richard Bassett: Hitlers Meisterspion – Das Rätsel Wilhelm Canaris, Böhlau-Verlag, Wien 2007, S. 182]

Ein Vernichtungskrieg gegen Deutschland, weil es anders war, besser war, gefährlich war für die Seemächte, sobald es sich mit Russland verbünden würde, war das richtig, was Stratfor-Friedman beim Chicago Council erklärte, war es die Wahrheit?

Siehe:

Breaking the Link. DIE DEUTSCHE FRAGE ALS MOTIV 2er WELTKRIEGE Teil 4

Wie bekommt man das Ganze auf die Reihe, wie sortiert man diesen ganzen Wahnsinn, und ist es überhaupt wahr, dass die USA und GB die Kriegstreiber waren seit mehr als 100 Jahren? Gegen die bessere Zivilisation, gegen Deutschland?

Wie belegt man das, kann man es belegen, dass von den Angelsachsen die totale Vernichtung der Deutschen geplant war, in geradezu Stalinscher Ausrottungsabsicht?

Ist da irgendwer, der diesen Wahnsinn brauchbar ableitet, oder es zumindest versucht, und das samt Quellen?

Nochmals Michael Mannheimer:

WER DIE VERGANGENHEIT NICHT KENNT, KANN  DIE GEGENWART NICHT VERSTEHEN.

„In Deutschland ist das, was man über den Zweiten Weltkrieg weiß, nicht wahr. Und was wahr ist, ist unbekannt.“

Das sagen US-Historiker und Militärs, die das Ende des zweiten Weltkriegs als Zeitzeugen miterlebt haben.

Es gibt immer wieder Stimmen, die meinen, man solle die Vergangenheit doch ruhen lassen.

Insbesondere jene des zurückliegenden Zweiten Weltkrieges. Das Herumstochern in diesem bis dato verheerendsten Krieg der Menschheitsgeschichte „nütze nichts“. Diese Stimmen haben Unrecht. Denn nichts hat bis heute so fatale Folgen wie der Zweite Weltkriege – und ebenso der erste Weltkrieg, aus dem der zweite hervorgegangen ist.

Der innerdeutschen Feinde Deutschlands (Linksparteien, Kirchen, Gewerkschaften, Medien) nutzen die angebliche, aber faktische nicht existente „Alleinschuld“ Deutschlands an den beiden Weltkriegen als Hauptmotiv für ihre aktuelle Politik der Vernichtung eben dieses von ihnen gehassten Deutschlands. Gehasst wegen jener beiden Weltkriege, die nach Meinung vieler Menschen, „Vergangenheit“ seien und daher auch als Vergangenes „vergessen“ werden sollten. Mit dieser Haltung übergibt man die Interpretation der Geschichte und der aus dieser folgenden Umsetzung der aktuellen Politik allein dem Gegner.

Was außerdeutsche Feinde anbetrifft, haben diese – begründet durch die beiden Weltkriege, welche diese wahrheitswidrig den Deutschen in die Schuhe schoben – Vernichtungsplänen gegenüber Deutschland entworfen, die bis heute gelten. Und die ganz aktuell so weit durchgesetzt werden wie niemals zuvor.

Könnten wir das bitte mal auf 1000 Seiten mit Tausenden Belegen und Quellen bekommen, als historischen Abriss samt der daraus folgenden Bestandsaufnahmen dessen, was ist?

Jawoll. Können wir bekommen. Liegt vor.  stay tuned.

Preparata, Nachlese zur Geopolitik, Zensur, Danischs Prognose

Fangen wir hinten an.

Danisch und seine Prognose:

Ich gebe eine Prognose ab.
 

Ich prognostiziere, dass die ganze Welt in 20, 30 Jahren, womöglich früher, nur noch aus vier Machtbereichen (Staaten würde ich es nicht mehr nennen) besteht, zu denen dann alles gehört:

  • Amerikanisch
  • Islamisch
  • Russisch
  • Chinesisch

Bei den USA bin ich mir nicht sicher, ob die mithalten und es überleben können, das dürfte womöglich in eine hispanische Sphäre münden.

Nur die USA, China und Russland sind militärisch und politisch noch in der Lage, sich selbst zu verteidigen. Für stabil halte ich nur noch China und Russland, falls die ihre wirtschaftlichen Probleme in den Griff kriegen. Der Einfluss der USA wird stark schrumpfen. Alles andere wird überrannt oder annektiert.

Es fehlt Europa, es fehlt die EU, also sind wir dann entweder amerikanische Vasallen (wie heute) oder vom Islam überrannt?

Spannend.

Nordkorea hat Internet, inklusive Youtube? Hmmm.

Welches “garantierte Grundrecht“ gilt denn noch? Etwa das Bankgeheimnis, das Fernmeldegeheimnis, die Unverletzlichkeit der Wohnung, die Versammlungsfreiheit? Gab es denn  jemals Zensurfreiheit? Oder gar Meinungsfreiheit?

Wo soll das denn wann bitte gewesen sein?

Sicher, es war mal besser, freier, aber das ist lang her:

Als ich jung war, war links die Freiheit, einen „Stoppt Strauss“ Button zu tragen. Heute prügeln angebliche Linke eine „Merkel muss weg“-Demo zusammen.

Früher war der Gewerkschaftler links, der die Sorgen und Nöte der deutschen Arbeiter in den Mittelpunkt stellte. Heute gilt als links, wer die Folgen der deutschen Wirtschaft in Afrika als Postkolonialismus verleumdet, und die Schuld in uns allen sucht.

Früher war links die Freiheit, ein Plakat mit einer halbnackten Frau in der Maximilianstrasse gegen den Willen der CSU aufzuhängen. Heute hängen solche Plakate am Marienplatz: SPD und Grüne fordern ihre Entfernung.

Links war früher die Möglichkeit, ohne Vorzensur in der Schülerzeitung zu schreiben. Heute ist links, andere als Kartoffel und als rassistisch zu beschimpfen und Mitarbeiter dazu zu bringen, mir Tipps zu schicken, weil man das in der Prantlhausener Zeitung (Don Alphonso meint die Süddeutsche Zeitung mit ihrem leitenden Redakteur Heribert Prantl, Anm.d.Red.) nicht mehr schreiben kann.

Früher war links die Einstellung der kleinen Leute, die ein Haus und zwei Kinder bezahlen wollten. Heute ist links eine 800mg Ibuprofen zum Frühstück nehmende Singlefrau, die drei prekäre Bildschirmjobs in Berlin macht und normale Menschen hasst, die gefälligst ihr BGE (BGE = Bedingungsloses Grundeinkommen, Anm.d.Red.) zahlen sollen, das sie dann mit dem Dealer an der S-Bahn teilt.

Ich bin immer noch 1992-links. Jetzt bin ich nur ein alter, weißer Mann, der versucht, zu überleben – möglichst lang, möglichst viele der Gegenseite.

Bravo! Es wurde alles auf den Kopf gestellt, um die Menschen zu entwurzeln, um die Identitaeten zu zerstoeren.

Provokation geht ganz leicht, man muss nur sagen, dass Fett krank und nicht schön macht, und einen Transgeschichten nicht interessieren.

#meeto!

.

Alexander Benesch meint ja zu wissen, dass Hitler ein britischer Agent war. Ziemlich sicher Bloedsinn.

Sinn macht, was Preparata schreibt:

einen Link zum Buch von Preparata mit längeren Auszügen in Deutsch und Englisch gibt es u.a. hier:
http://www.menschenkunde.com/pdf/geschichte/Einschwoerung_Hitlers_Giacomo_Preparata.pdf

Bzw. was er sagt:

Wem das bekannt vorkommt, der liegt richtig:

siehe: 4 Teile:

DIE DEUTSCHE FRAGE ALS MOTIV 2er WELTKRIEGE Teil 1

bis:

Breaking the Link. DIE DEUTSCHE FRAGE ALS MOTIV 2er WELTKRIEGE Teil 4

Preparata ist lesenswert. Anthony Sutton aber ebenfalls:

WordPress ist schon toll…

Die Banker finanzierten immer beide Seiten, das ist heute nicht anders als 1917 bei der Russischen Revolution.

Interview with Doctor Anthony C Sutton on his research about the funding of Nazi party and of Soviet communists by a group of American and European financiers and industrialists.

Man braucht nicht dumm zu sterben, oder BRD-hirngewaschen…

Hatten Sie ein frohes Lachfest?

Waren die gefeierten Widerständler gegen Hitler in Wahrheit feige Dilettanten?

Es war eine Empfehlung aus der Leserschaft des Blogs, Tenor: Lies mal das, dann siehst Du vieles realistischer!

Also habe ich einen Freund und Mitstreiter gebeten, das Buch zu besorgen, einzuscannen und hochzuladen… was der in rekordverdaechtiger Schnelligkeit erledigte: 2 Tage vom Online Kauf bis Upload nach dem Scannen!

Das ist ein Verriss des gefeierten Widerstands der Wehrmacht um Stauffenberg, der alljährlich am 20. Juli abgefeiert wird. Als so eine Art „Ehrenrettung der Deutschen“, weil es eben doch Widerstand gegen Hitler gab, sogar versuchten Tyrannenmord.

Wer einen Einstieg in das Thema sucht, der schaue sich das hier an:

Der Buchautor ist da völlig anderer Meinung: Feiglinge und Dilettanten, Verräter hätten dort agiert.

Das wird bereits deutlich ganz zu Beginn:

Sollte man wissen:

Alfred Josef Ferdinand Jodl war ein deutscher Heeresoffizier (ab 1944 Generaloberst) …

Jodl gehörte zu den 24 im Nürnberger Prozess gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem Internationalen Militärgerichtshof angeklagten Personen. Er wurde am 1. Oktober 1946 in allen vier Anklagepunkten schuldig gesprochen, zum Tod durch den Strang verurteilt und mit neun weiteren Verurteilten am 16. Oktober 1946 in Nürnberg hingerichtet.

Der Buchautor Hans Paar macht kein Hehl daraus, wo er steht: Nicht auf der Seite des Widerstandes gegen Hitler.

Das Buch kann man bei amazon und bei ebay finden, als Gebrauchtware.

Völlig anders als in den Geschichtsbüchern und den alljährlichen Gedenkakten wird der Widerstand hier dargestellt. Schon allein deshalb eine interessante Lektüre.

Der Stil ist sehr gewöhnungsbedürftig, hier schreibt ein fanatischer Anhänger Hitlers?

Der gesamte 2. Weltkrieg war eine Falle, in die man Deutschland lockte, und die Verräter innerhalb der Reichswehr etc. arbeiteten von Anfang an für den Feind? Kollaborateure?

Bei Hans Paar offensichtlich schon:

Das Ganze ist mindestens so einseitig wie die alljährlichen Jubelarien in der jungen Freiheit zugunsten der Helden des Widerstandes, könnte man meinen, und man läge da sicherlich nicht ganz falsch.

Mit allergrösster Akribie wird der fehlgeschlagene Attentatsversuch von Oberst Claus Graf Schenk von Stauffenberg gegen Hitler am 20.7.1944 nachgezeichnet und analysiert, ebenso nimmt die Beschreibung der Zauderer (Generaloberst Beck) grossen Raum ein, es ist eine drastisch andere Darstellung der Handelnden und ihrer Handlungen (bzw. ihres Versagens) als das, was man so in der Schule lernte.

Deshalb muss es ja noch lange nicht stimmen… aber ein Korrektiv ist es allemal: Etiam audiatur altera pars… immer auch die andere Seite anhören. Oder auf germanisch: eines Mannes Rede ist keines Mannes Rede, drum solln sie reden alle beede (beide)!

Aber letztlich ist das alles brotlose Kunst, denn ein Erfolg des Attentates hätte nichts geändert:

  • „Was wir im deutschen Widerstand während des Krieges nicht wirklich begreifen wollten, haben wir nachträglich vollends gelernt: Dass der Krieg schließlich nicht gegen Hitler, sondern gegen Deutschland geführt wurde.“ – Frankfurter Allgemeine Zeitung, 21. März 1975

Wie wahr, wie wahr…  https://de.wikiquote.org/wiki/Eugen_Gerstenmaier

Es hat schon seinen Grund, dass die Briten vom Zweiten Dreissigjährigen Krieg gegen Deutschland schreiben, wenn sie die Zeit von 1914 bis 1945 meinen.

 Zitat des „Sunday Correspondent“ vom 16. September 1989: „Wir sind 1939 nicht in den Krieg eingetreten, um Deutschland vor Hitler oder die Juden vor Auschwitz oder den Kontinent vor dem Faschismus zu retten. Wie 1914 sind wir für den nicht weniger edlen Grund in den Krieg eingetreten, dass wir die deutsche Vormachtstellung in Europa nicht akzeptieren können.“

Das ist wenigstens ehrlich, und dann begreift man auch, warum die Vereinigung Europas eine Frage von Krieg und Frieden war, für Helmut Kohl, und wahrscheinlich auch für Angela Merkel. Deutschland muss eingehegt, geschwächt werden, weil es sonst zu stark wird?

Kurzfazit des Autors… warum Dilettanten, Verräter? Letzte Seite, so endet das Buch:

Verehrt die auf der ewigen Schuld der Deutschen gegründete BRD die falschen Helden? Oder „kann man das nicht so sehen“?

Die Wiedergutmachung: WSG-Hoffmann bei Michael Vogt zum Oktoberfestattentat

Das grosse Zerwürfnis kam 2015, als Vogt ein unsäglich falsches Interview mit Daniele Ganser für die Allgemeinheit  verfügbar machte, wie der Strafanzeige Hoffmanns gegen Michael Vogt zu entnehmen ist:

Oktoberfestattentat: Verleumdungsklage gegen Michael Vogt

Schloss Ermreuth, Oktober 2015, Verleumdungsklage gegen Michael Vogt

Übergabeeinschreiben: Amtsgericht Montabaur -Abt. für Zivilsachen-

Bahnhofstraße 47, 56410 Montabaur. 05.10.2015/ho

KLAGEERHEBUNG

Hiermit erhebe ich

Karl-Heinz Hoffmann, geb. 27.10.1937, Nürnberg, Marktplatz 14, 91077 Neunkirchen (Kläger)

Klage gegen

Prof. Dr. Michael Vogt, In der Mehleck 1-3, 56459 Elbingen (Beklagter)

und beantrage für Recht zu erkennen:

Dass die, von dem Beklagten Prof. Dr. Michael Vogt in einem über YouTube im Internet verbreiteten Videofilm zum Oktoberfestattentat, nachfolgend aufgelisteten Tatsachenbehauptungen über die ehemalige Wehrsportgruppe Hoffmann falsch sind.

Und weiterhin, dass es auf Grund der bisher behördlich gesicherten Beweislage nicht zulässig ist, die Wehrsportgruppe Hoffmann mit dem Oktoberfestattentat in einen ursächlichen Zusammenhang zu bringen.

Es wird beantragt:

  1. Den Beklagten zu verurteilen, das Video aus dem Internet zu nehmen und

die unten aufgelisteten, falschen Tatsachenbehauptungen in geeigneter Form öffentlich zu widerrufen und künftig in dieser, oder sinngemäß ähnlicher Form zu unterlassen. Geeignete Form bedeutet:

Widerruf der streitgegenständlichen, falschen Tatsachenbehauptungen und Entschuldigung.

Neben der vor Gericht abgegebenen Unterlassungserklärung auch eine Veröffentlichung mittels Videobotschaft bei YouTube im Internet.

Die Unterlassungserklärung soll auch zusätzlich in Schriftform abgegeben werden.

  1. Es wird für Recht erkannt, dass der Beklagte grundsätzlich gegenüber dem Kläger schadenersatzpflichtig ist.
  2. Der Beklagte trägt die Kosten des Verfahrens.

Sachverhalt:

Der Beklagte hatte bereits im Zeitraum 2007/2008 ein Video zum Thema Oktoberfestattentat mit unverantwortlichen, wahrheitswidrigen Inhalten produziert. Dieses Video war aber damals nur an einen begrenzten Personenkreis verkauft worden. So hielt sich der Schaden, im Gegensatz zum aktuellen, hier streitgegenständlichen Vorkommnis noch einigermaßen in Grenzen.

Jetzt wurde dieses Video mit den wahrheitswidrigen Inhalten vom Beklagten erneut, und zwar diesmal mit großer Öffentlichkeitswirkung bei Youtube ins Internet gestellt.

Der darin zu erblickende Unrechtsgehalt wiegt umso schwerer, weil der Beklagte inzwischen über nachprüfbar beweisfähige Erkenntnisse verfügt, die ihm die Wahrheitswidrigkeit der streitgegenständlichen Behauptungen zwangsläufig bewusst machen mussten.

Auflistung der falschen Tatsachenbehauptungen:

  1. „Der Täter stand schon nach kürzester Zeit fest und auch der Hintergrund der Tat.“
  2. „Köhler war Mitglied der Wehrsportgruppe Hoffmann.“
  3. „Der Fall gilt als geklärt und gelöst.“
  4. „Weitere Ungereimtheiten beziehen sich auf den Umstand, dass Köhler über die Wehrsportgruppe Hoffmann Sprengstoff erhalten hatte.“

Die unter a), b), c) und d) aufgelisteten Tatsachenbehauptungen sind durch die behördlichen Ermittlungen, bereits im ersten Ermittlungsverfahren zum Oktoberfestattentat von 1980 bis 1982 widerlegt worden. Die Unhaltbarkeit der streitgegenständlichen Tatsachenbehauptungen findet in den, in letzter Zeit wieder aufgenommenen Ermittlungen ihre Bestätigung.

Der Klage ist daher in vollem Umfange zu entsprechen.

Gez.

Karl-Heinz Hoffmann

Woher kam Gansers völlig falsche Darstellung?

Von der Antifa, von linken Schriftstellern, die ungeprüft Eingang in Gansers Doktorarbeit zu den „Gladio Geheimarmeen“ fand. Hoffmann hat Ganser daraufhin bei dessen Schweizer Hochschule „angezinkt“. Das war nicht gerade nett… trotzdem Ganser sich im GEspräch mit Hoffmann und Elsässer durchaus einsichtig gezeigt hatte.

Michael Vogt zum Oktoberfestattentat: Kleines Geld für Blut und Dreck

Die Oktoberfestbombe war keine Rohrbombe, die aus einer zuvor entleerten Mörsergranate bestanden hätte, und sie enthielt kein TNT, sie war auch nicht in einen präparierten Feuerlöscher „gesteckt worden“.

Köhler war keineswegs Mitglied der WSG Hoffmann.

Gundolf Köhler hat niemals über die WSG Hoffmann Sprengstoff erhalten. Wenn Vogt das Video nicht aus dem Netz nimmt, läuft er Gefahr, verklagt zu werden.

Die WSG Hoffmann war niemals Teil der Gladio-Struktur der NATO und hat auch niemals in dieser Eigenschaft Sprengstoff verteilt.

Es gibt keine Hinweise darauf, dass Heinz Lembke der Sprengstofflieferant für die Oktoberfestbombe war, schon gar nicht darauf, dass er Sprengstoff an Köhler geliefert haben könnte.

Die Herkunft des Sprengstoffs der Oktoberfestbombe konnte keineswegs aufgrund des Selbstmords von Lembke nicht geklärt werden. Lemkes Selbstmord hat mit dem Versagen der SOKO Theresienwiese nichts zu tun.

Woher stammt diese Desinformation?

fbvDibxEbyToXp6iBW3DArmeen waren das sowieso niemals. Kleine Gruppen…

Von Ganser, aus dessen Buch, die aus Gansers Doktorarbeit entstanden ist. Verarbeitet wurden in dieser Doktorarbeit Antifa-Maerchenbuecher und falsche Zeitungsberichte, zumindest was den Abschnitt zum Oktoberfest-Attentat angeht.

  • das Schrottbuch von Tobias von Heymann, in dem der Linke, Tomas Lecorte, ueber 100 schwere Fehler nachwies, darunter TNT und Feuerloescher und Rohrbombe und Granate.

http://www.lecorte.de/wp/wp-content/uploads/2013/10/Heymann-Errata-Lecorte-2013.pdf

  • nicht untypisch lobte nicht nur der Siffspiegel dieses miese Stueck Verblodeungsliteratur

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-81136824.html

Das jetzt veröffentlichte Interview mit Hoffmann hat also eine bewegte Vorgeschichte. Die Wogen gingen hoch, Strafanzeige wurde erstattet, das war damals schon schlecht. Besser wäre gewesen, auf Vogts Angebot einzugehen, und Daniele Gansers Müll richtigzustellen.

Jetzt hat man sich offenbar geeinigt, und das Thema Daniele Gansers Märchenbuch ausgeklammert. Das gut eine Stunde lange Gespräch gibt Hoffmann Gelegenheit, seine Sichtweise der Dinge darzustellen.

Veröffentlicht am 23.09.2016

Wurde der Staat zum Terroristen?

Karl Heinz Hoffmann im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt. „Als ich am Vormittag des 27. September 1980 auf Ersuchen des Generalbundesanwaltes, ohne Erklärung der Gründe, vorrübergehend festgenommen und nach München verbracht wurde, wußte ich noch nichts von dem Geschehen auf der Münchner Theresien-Wiese. Die veröffentlichten Informationen kannte ich noch nicht.

Am Vormittag des 28. September wurde ich dem Ermittlungsrichter vorgeführt und nach einer kurzen Erklärung auf Antrag der im Auftrag des GBA agierenden Staatsanwälte sofort freigelassen.

Im Gegensatz zu den landläufigen Vorstellungen wurde im Zusammenhang mit den Ermittlungen zum Oktoberfestattentat zu keiner Zeit ein Haftbefehl gegen mich beantragt.“

Anders entwickelte sich die Lage für den damaligen Chef des bayerischen Verfassungsschutzes, Dr. Langemann.

Zum Zeitpunkt meiner Festnahme war der Geheimdienstler Dr. Langemann noch in Amt und Würden. Er war es, der die Strippen gezogen hatte und mit falschen Berichten den Verdacht auf mich und die Mitglieder der ehemaligen WSG zu lenken verstand. Ein geheimdienstlich erzeugter Verdacht, der den Generalbundesanwalt Rebmann, bereits wenige Stunden nach dem Verbrechen, zu einer unverantwortlichen Äußerung veranlaßte.

Dr. Langemann sind bei der Inszenierung der gegen mich gerichteten Intrige einige Fehler unterlaufen, die ihm schon nach kurzer Zeit zum Verhängnis wurden.

Als den Ermittlungsbehörden plötzlich klar wurde, woher der Wind wehte, ging es ihm an den Kragen. Der GBA hatte sich von Langemann düpieren lassen, nun verfügte er eine Hausdurchsuchung bei dem Geheimdienstler. Die Ergebnisse der Durchsuchung mußten zwangsläufig zu einem Haftbefehl führen. Der oberste Verfassungsschützer Dr. Langemann mußte in Stadelheim einrücken.

Was im Zuge der Ermittlungen gegen Dr. Langemann auf den Tisch der Ermittlungsbehörden kam, war so brisant, daß es unter den Teppich gekehrt werden mußte, was auch bestens gelang. Um den Staat nicht in höchste Bedrängnis zu bringen, mußte die Wehrsportgruppe Hoffmann, gegen alle polizeilichen Erkenntnisse, als Blitzableiter herhalten.

Was in den ersten Jahren nach dem Oktoberfestattentat für mich eine auf deutliche Indizien gestützte Vermutung war, ist in den letzten Jahren durch die Möglichkeit, geheime Akten einsehen zu können, zur Gewißheit geworden. Das Oktoberfestattentat war das Konstrukt einer geheimdienstlichen Seilschaft, die über Verbindungen zu allen westlichen Behörden und Diensten verfügte. Weil die Intrige in die israelischen Interessen, im Zusammenhang mit dem palästinensischen Sicherheitsdienst der Fatah hineinspielte, dürfte klar sein, daß sie nicht ohne Wissen des israelischen Mossad in Szene gesetzt worden sein kann.

Fazit: Wir kennen die Autoren des Drehbuches zum Oktoberfestattentat und wir erkennen auch, wie sie Regie geführt haben, aber wir sind uns auch der Machfülle derjenigen bewußt, die schützend ihre Hand über die Verbrecher halten.

Ein spannender Bericht über die wahren Hintergründe des Münchner Oktoberfestattentates. Karl-Heinz Hoffmann im Gespräch mit Michael Friedrich Vogt.

Website:
http://www.karl-heinz-hoffmann.com

Etwas abschweifend, manchmal, aber sehenswert. Für Neukunden sicherlich eher verwirrend denn augenöffnend, leider.

Es fehlen die Aktenbelege, es fehlen die Links dazu.

zwischenablage13

Es fehlen die Erläuterungen, was denn die BKA/BND-Seilschaft um Dr. Hans Kolmar nun genau initiierte, und was im Langemann-Untersuchungsausschuss herauskam.

Wer war BKA-Kollmar?

aust-5

Wer ist Heigl? BKA-Staatsschutz:

aust-8Es geht um Werner Mauss.

aust-6

BKA, verdeckte Untergrund-Ermittler, V-Leute:

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Der BKA-Staatsschutz ist der GESTAPO-Nachfolger. Das ist wichtig, denn der BKA-Staatsschutz und die Sonderstaatsanwaltschaft der Bundesregierung (BAW) machten Ende 2011 den NSU.

Es fehlt der wichtige Hinweis aus dem 2013er Buch vom Ex-BfV-Referatsleiter Winfried Ridder:

Dr. Hans Kolmar im Langemann-Untersuchungsausschuss:

»Ich hatte vorgeschlagen, eine

Gruppe von zwei oder drei Mitarbeitern zu etablieren, die als Terrorgruppe aufgebaut werden sollte,

im Parallelgang zu bestehenden  terroristischen  Vereinigungen. Es war damals die Schwierigkeit, in Terrorgruppen einzuschleusen. Und da ich wußte, daß das nicht geht und daß das gefährlich ist, habe ich vorgeschlagen, eine isolierte Terroristengruppe zu bilden, die mit der Zeit von sich reden macht […] Und wenn sie [die Terrorgruppe] bekannt genug ist in den Kreisen, dann werden sich von selbst Kontakte zu anderen Gruppen ergeben. Und von da an kann man von der Seite einsteigen.

Welche taktischen Maßnahmen erforderlich sind, wie da vorgegangen werden muß, das habe ich exakt im Detail ausgearbeitet. Das war nicht nur eine spinnerte Idee, sondern ich habe ganz exakt bestimmte Maßnahmen vorgeschlagen, wie man das machen kann.«37

Quelle: Winfried Ridder, VERFASSUNG OHNE SCHUTZ Die Niederlagen der Geheimdienste im Kampf gegen den Terrorismus, Originalausgabe 2013, Seite 58/59.

Das alles mal gründlich aufzubereiten, das wäre Aufgabe der alternativen Medien.

Wer sonst soll es denn wollen, geschweige denn tun?

Es ist gut, dass Hoffmann jetzt doch bei Vogt auftrat. Aber es ist eben nur ein Anfang, die allermeisten Zuhörer werden nicht einmal ansatzweise begreifen, um was es da eigentlich geht…

Peter Weinmann, Friedhelm Busse und der neue Flugblatt-Pistolen-Zeuge Andreas W.

Was haben wir zu Peter Weinmann?

Riethmüller schreibt:

Der „Salon- Nazi“ Busse hatte enge Kontakte zu Peter Weinmann, welcher 1976 die WSG Hoffmann ausspionierte. In wessen Auftrag? BfV oder SISMI? Wir wissen es nicht.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/02/08/oktoberfestanschlag-die-spur-der-schlapphute-teil-iii/

Weiter heisst es:

Peter Weinmann spionierte in Nürnberg im Auftrag der SISMI Peter Kienesberger aus, ein Gründungsmitglied der NPD und strammer Südtirol- Aktivist. Hintergrund: Einige Bekennerschreiben waren in Nürnberg aufgegeben worden.

und:

Peter Weinmann lebte von diesen ND- Machenschaften ganz gut und dies fand Nachahmer, insbesondere einen Friedhelm Busse. Der sammelte in Deutschland eifrig Gelder für den Südtiroler Widerstand und teilte diese Spendengelder zwischen sich und dem Widerstand auf, nach dem Motto: Das Pferd für mich, das Huhn für den Südtirol- Widerstand.

und:

Bei diesen ND- Operationen bedienten sich die Geheimdienste der italienischen Gladio und vermutlich auch der Hilfe des deutschen Mehrfachagenten Peter Weinmann, der sowohl für das BfV, das MfS, SISMI und für den Staatsschutz arbeitete und in München zum Sprengstoffexperten bei der Luftwaffe ausgebildet wurde.

.

Hoffmann zitiert aus Fromms Dissertation zu vom SISMI gelegten Trugspuren zur WSG Ausland, auch zu Fiebelkorn, und zu den „Badensern“ (Hepp-Trupp bei der WSG), und Fromm weist nach, dass diese Trugspuren nicht nur aufflogen, sondern auch zu Haftstrafen gegen einen SISMI-General und einen Oberst führten.

Die Musumeci-Intrige zeigt in aller Deutlichkeit das verbrecherische operative Wirken der Geheimdienste. Dabei muss auch bedacht werden, dass der italienische Geheimdienst, ebenso wenig wie der bundesdeutsche, Aktionen der geschilderten Art ohne Wissen anderer bedeutenderer, außereuropäischer Geheimdienste durchführen kann. Auch das geringe Strafmaß von nur drei Jahren Haft für den Geheimdienstgeneral Musumeci lässt die „schützende Hand“ der noch weiter oben angesiedelten finsteren Mächte erkennen.

http://oktoberfest.arbeitskreis-n.su/geheimdienstlich-lancierte-scheinspuren-beim-attentat-von-bologna/

Weinmann wurde 1984 ausdrücklich nicht wegen seiner SISMI-Kontakte angeklagt:

Das Oberlandesgericht, so führte der Vorsitzende aus, habe „aus guten Gründen” die Anklage erheblich eingeschränkt und die Tätigkeit des Peter Karl Weinmann für den italienischen militärischen Nachrichtendienst SISMI werde nicht verfolgt. Diese, so verkündete der Vorsitzende, sollte in der Verhandlung auf keinen Fall zur Sprache kommen. Er bat den Angeklagten daher dringend, sich ausschließlich zu den angeklagten Tatkomplexen und zu nichts anderem zu äußern.

http://oktoberfest.arbeitskreis-n.su/zur-motivlage-der-behoerden-was-der-erbaermlichste-geheimdienst-der-welt-nicht-verzeiht/#comment-178

Weiterhin haben wir -ausser den persönlichen Gegenständen Hoffmanns bei Bologna-Trugspuren des SISMI- auch noch die Sonnenbrille seiner Frau beim Erlanger Doppelmord am Rabbi Lewin, gerichtlich festgestellter Mörder der WSG-Mann Uwe Behrendt. Eine Perücke wie bestellt fand sich dann auch noch in Hoffmanns Schloss.

Und nun?

Was heisst denn das, wenn man es zusammenspinnt?

a) Bedeutet das, man hat eine Staatsterrorismus Bombe 1980 in Bologna mit 85 Toten, und eine zweite solche Bombe 1980 in München mit 13 Toten, und die Handelnden werden von dem selben Dienst geführt?

Oder heisst das b), der SISMI war in beiden Fällen für die Trugspuren zuständig?

Weinberger als Busses Vertrauter, als V-Mann, Busse sitzt in München, die „Killer von Brabant“, so deutet Brettschneider an, werden 1981 in München von der Polizei erschossen, eher hingerichtet, sie kamen vom Haus Busse, wollten einen Bankraub begehen, siehe:

https://fatalistnsuleaks.wordpress.com/2015/03/03/rechter-terror-1981-munchen-ja-ja-herr-hoffmann-jetzt-schiesen-wir-zuerst/

Man muss sich doch langsam mal fragen, ob da nicht Bombenleger oder Mitwisser zum Schweigen gebracht wurden, die man loswerden wollte, und die Frage nach Andreas W. schliesst sich direkt an, der -zufällig- auch in München war und „Heldengedenkflugblätter“ für Gundolf Köhler und 2 Pistolen in seinem Spind gehabt haben soll, am Tag nach dem Anschlag.

flugblatt

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Kannte Andreas W. Friedhelm Busse, Peter Weinmann, Gundlf Köhler, Peter Naumann?

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Es sind allmählich etwas sehr viele Zufälle, und alle Wege führen in diesem Fall nach München, und zu dortigen V-Leuten wie Weinmann und dem dubiosen Busse, und zu den mutmasslichen Verschwörern wie Dr. Langemann, der Hans Seidel-Stiftung mit ihren Schwarzgeldern für „italienische Rechtsbomberkreise“ etc pp.

Udo Albrecht, sein Kamerad Willi Voss und Heinz Lembkes Depotpartner Peter Naumann sind auch noch zu berücksichtigen. Und das nicht zu knapp.

Arbeitsteilung gehört zum Wesen moderner Gesellschaften, und das „need to know-Prinzip“ der geheimdienstlichen Arbeitsweise muss auch angemessen berücksichtigt werden.

Konkret:

1. Bomben kann man auch bauen, ohne das Anschlagsziel auch nur zu erahnen.

2. Bomben kann man an belebten Plätzen übergeben ohne zu ahnen, dass man dabei draufgehen soll, als „Einzeltäter“.

3. Trugspuren funktionieren manchmal nicht, weil unbeteiligte Dienste sie kaputtmachen, indem sie Fahrzeugkonvois begleiten und so für perfekte Alibis der Trugspurenopfer selber sorgen.

Shit happens…

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„UnterGrund“ von Willi Voss 1: Jochheim-Arnim, Verhaftung

ist die „modernisierte Fassung“ von „Geblendet“, 2011/12 geschrieben satt 1978/79.

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Einige Fragen werden darin beantwortet, die uns hier beschäftigt hatten, zum Beispiel bei welchem Münchner Verbandsfunktionär Voss und der Drucker Abramowski 1972 verhaftet wurden.

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Albrecht hatte einen Knastkumpan empfohlen, Sinowczik, und den Kontakt zu Jochheim-Arnim. Es war also nicht Friedhelm Busse.

Zeitgeschichte heißen die acht Seiten im normalen Zeitungsformat, die eine „N.I.P.-Agentur“ aus München vornehmlich an Bahnhöfen verkaufen läßt. Für drei Mark bekommt der Leser unter der Überschrift „Ministersessel oder Revolution“ über den ganzen Umfang des Blattes ein Dokument aus der Rumpelkammer zu lesen: Otto Strassers Broschüre aus dem Jahr 1930, in der der Führer des linken Flügels der NSDAP seinen Bruch mit Hitler und der „verbürgerlichten“ und „verbonzten“ Partei beschreibt. Die Handreichung zum Verständnis des Ganzen stammt aus der Feder von Karl Jochheim-Arnim („ehemaliger Landesführer für Südbaden der Schwarzen Front“), der seinem Groll gegen „Hitleristen“ und „Demokraten“ Luft macht

http://www.zeit.de/1983/20/zeitspiegel

Willi Voss weiss angeblich nicht, wer ihn damals an die Polizei verraten hat, fest steht nur, er wurde verraten:

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Kandidaten sind Albrecht, Jochheim-Arnim, und der Drucker in Voss Begleitung, den Voss zuvor nur knapp vor der Erschiessung durch die Fatah bewahrt haben will, „Dummheit“ und „Fehler“ statt „Spitzel“, wovon Abu Daud ausging.

Es geschieht jedoch Merkwürdiges. Voss weiss damals, dass wenige Tage später ein deutsches Flugzeug entführt werden wird, um die 3 in der BRD inhaftierten Olympia-Attentäter freizupressen, was dann auch gelingen wird.

http://www.zeit.de/1972/44/terroristen-befreit

Anfang November ging das über die Bühne, und am Abend des 27. Oktober wurde Voss verhaftet.

WENN er es schaffen würde, dass die PLO von seiner Verhaftung erfährt, würde auch er freikommen. Ganz einfach.

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Ist es vorstellbar, dass einem Festgenommenen der Anruf bei seinem (PLO-nahen) RA Schöttler verweigert wird, der auch die 3 Olympia-Attentäter betreute? Ja, das ist möglich. Gesetzeswidrig, aber normal.

Ist es möglich, dass Israelis diese Palästinenser verhörten in der BRD? Ja, das ist absolut normal. Staatsräson Israel.

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Fakt ist, Willi Voss sass bis zu einem Waffenstillstand zwischen dem Schwarzen September und der BRD 15 Monate in Haft, wurde nicht angeklagt, dann plötzlich entlassen in die Arme einer schönen Frau, er nennt sie Ellen. Reich und schön…

Man sagt ihm auf den Kopf zu, das sei eine Agentin. Sogar sein RA Schöttler bestand darauf. Er glaubte es nicht. Mit Ellen und deren Tochter wird er dann seine gefährlichen Aufenthalte bis 1979 im Nahen Osten und die Verhaftungen etc durchleben.

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RA Dr. Schöttler, Klienten Albrecht, Voss, PLO, schliesst 1980 Vertrag zwischen Albrecht und KH Hoffmann ab, samt Katheb-Passus (statt PLO), ein tödlicher Fehler…

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Udo Albrecht, selbst ein Agent, geht davon aus, dass Ellen eine Mossad-Informantin ist, und sich auf Schöttlers Kontaktanzeige hin gemeldet habe.

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Das Wirrwarr der Dienste und ihrer Informanten ist unentknotbar.

Ob Willi Voss nun selbst ein Agent oder Spitzel war, oder ob er das erst 1975 für die CIA wurde, aus der Not heraus wie er das darstellt, das müssen Sie selbst beurteilen.

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Mauss. Ein deutscher Agent. Teil 2

Teil 1 macht deutlich, dass immer Desinformation drin ist, wo „Stefan Aust“ drauf steht. Es wird mit Halbwahrheiten operiert, mit unvollständigen Schilderungen, und es wird gezielt geflunkert, stramm gelogen und kräftig suggeriert und propagandiert.

Gehirnwäsche, Aust wäscht weisser als weiss… und immer zum Wohle des Staates!

aust-persil

Das ist im Buch über Werner Mauss genau dasselbe wie beim „Baader-Meinhof Komplex“, und -Überraschung-  bei „Heimatschutz“ ist es nicht anders.

aus Teil 1:

Also Herr Aust, da stimmt ja gar nichts!

– Gundolf Köhler war nie Mitglied der WSG, er nahm an 2 Übungen teil, 1976 etwa.

– Walter Ulrich Behle war ein Spitzel, und er war auch kein Mitglied der WSG, wollte “frisch” zur WSG Ausland. Kannte noch niemanden dort… als er in Damaskus prahlte…

– Generalbundesanwalt Range hat nie an einen Einzeltäter geglaubt, von welchen “Behörden” schreiben Sie denn da?

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Es ist eben ein Unterschied, ob ein 16-jähriger mal von den Eltern zu einer Übung der WSG Hoffmann gebracht (und wieder abgeholt) wurde, 1976/77, oder auch zu 2 Übungen damals, völlig egal, oder ob dieser junge Mann 3-4 Jahre später „ein Mitglied der WSG Hoffmann war und (als Solcher!) die Bombe in München legte“.

Brief.G.Koehler.an_.KHH_.1975

http://oktoberfest.arbeitskreis-n.su/arndt-heinz-marx-der-flunkerfisch-als-zeitzeuge/

Er ist „Sprengstoffexperte“, mit 16 Jahren schon, ich bin beeindruckt, ein Geistesbruder des Briefkastensprengers fatalist (alles verjährt…), das qualifiziert ihn sicher zur Herstellung von nicht identifizierbaren (vom BLKA und vom BKA !!) Geheim-Explosivstoffen 1980, samt einem Zünder, der bis heute unbekannt ist, angeblich!

Nein, das sind keine Scherze, der Sprengstoff und der Zünder sind bis heute offiziell unbekannt! Selbstlaborat oder industrieller Sprengstoff, das wird widersprüchlich dargestellt, auch bei Tomas Lecorte, der das ebenfalls nicht „entknoten konnte“, was nicht an ihm liegt, sondern an den Widersprüchen in Akten UND Stellungnahmen (auch) der Bundesanwaltschaft, und offiziell wurden keine Zünderreste aufgefunden.

Das sollen Sie glauben, dass man das nicht weiss, aber genau das müssen Sie ja nicht glauben… Sie sollten es jedenfalls nie und nimmer glauben!

Klar weiss man das ganz genau, seit 1980 bereits, und „militärischer Sprengstoff samt NATO-Zünder aus einem Erddepot“ wäre sicher „erklärungs-schwierig“ geworden… oder was meinen Sie dazu?

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Mauss. Ein deutscher Agent. Teil 1

Ein Bücherleser-Blog lebt von Büchern, und ein Buch von 1989 ist eingetroffen, frisch gescannt und durchsuchbar, vom Flohmarkt:

mauss

Vielen Dank!

mauss

Was konnte man seit 1989 lesen, und somit wissen, und stellt es bis heute völlig anders dar?

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Glänzend bestätigt: Udo Albrecht war V-Mann von Werner Mauss, und lockte Hoffmann in das Exportgeschäft in den Libanon, es ging um Bundeswehrfahrzeuge, Unimogs, Kübelwagen etc.

konvoi

Typischer Konvoi… 1980

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Also Herr Aust, da stimmt ja gar nichts!

– Gundolf Köhler war nie Mitglied der WSG, er nahm an 2 Übungen teil, 1976 etwa.

– Walter Ulrich Behle war ein Spitzel, und er war auch kein Mitglied der WSG, wollte „frisch“ zur WSG Ausland. Kannte noch niemanden dort… als er in Damaskus prahlte…

– Generalbundesanwalt Range hat nie an einen Einzeltäter geglaubt, von welchen „Behörden“ schreiben Sie denn da?

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abu ijad

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Behle erzählte an der Bar, „die Bombe, das waren wir“, und der Stern-Reporter Pölchau (der ihn wohl dafür bezahlt hatte) war dabei, im selben Hotel…

behle

Was macht eigentlich die Anzeige wegen Mordes, die Hoffmann Anfang 2014 gegen Behle erstattet hat? Schlummert so vor sich hin?

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Wie war das doch gleich mit den gefälschten US-Dollars?

dollars

Da fehlt mir die Information, wer die Druckerpresse für das Falschgeld lieferte, Herr Aust. Krieg ich aber sicher Ärger, wenn ich das jetzt schreibe, woher die kam. Lasse ich lieber bleiben…

Wie erklärt sich das Fehlen des Namens Pölchau (stern-reporter) als Hotelgast in Damaskus in dem Aust-Buch?

Na so:

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Ende Teil 1

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Lesetipp:

Zerschlagen unerwünschter politischer Gruppen und deren geheimdienstlich geförderte Nachzüchtungen

Nachzüchtung ist ein ganz prima Begriff. NZU wie Nachzüchtung Uwes…

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„Unternehmen Asasel“ Das strategische Grundkonzept I

zuerst erschienen auf: http://karl-heinz-hoffmann.com/aktuell.html

Rückblick auf 1979/80, im März 2015

Das „Unternehmen Asasel“ folgte einer strategischen Idee. Jede Idee findet ihren Anfang im Hirn eines Einzelnen. Zur praktischen Umsetzung braucht der Visionär geeignete Ideenträger. Das ist nicht anders wie im Wirtschaftsleben, wo der Erfinder zur Verwirklichung seiner Idee auf die Finanziers als Träger der Idee angewiesen ist. Die praktische Umsetzung einer Idee ist aber nicht nur von den materiellen Möglichkeiten abhängig, sondern auch vom Vorhandensein einer Bedarfssituation. Auf dem unsichtbaren Feld der geheimdienstlichen Psychopolitik war der Boden für das „Unternehmen Asasel“ aufnahmefähig vorbereitet.

An der gesellschaftspolitischen Situation der Bundesrepublik hat sich seit Jahrzehnten kaum etwas geändert. Auf eine einfache Formel gebracht, heißt das: Es gibt nach wie vor für die Geheimdienste Handlungsbedarf im Hinblick auf alle Bestrebungen, die auf die Unabhängigkeit der Deutschen von ausländischer Bevormundung abzielen.

Wirtschaftlich geht es um die Aufrechterhaltung der Abhängigkeit vom global vagabundierenden Kapital. Diese kann aber nur aufrechterhalten werden, wenn das ausländischen Mächten gewaltunterworfene Herrschaftssystem intakt bleibt. Weil nur dieses Herrschaftssystem die hintergründige Einflussnahme der Kapitalgesellschaften gewährleistet. Zwei Staaten haben ein besonderes Interesse an der Aufrechterhaltung der politischen Herrschaftsverhältnisse: Die Vereinigten Staaten von Amerika und Israel. Für die Israelis kommt mit dem Problem des Antisemitismus noch eine Besonderheit hinzu. Wobei im hier zur Debatte stehenden „Asasel“-Komplott, wohl eher das durch die Vertreibung der Palästinenser entstandene Problem des Vorhandenseins arabischer Befreiungsbewegungen eine vorrangige Rolle gespielt haben dürfte.

Ich bin jahrzehntelang davon ausgegangen, dass sowohl für die Idee als auch für die Durchführung des Oktoberfestattentates nur die Israelis unter Einbeziehung deutscher Geheimdienste verantwortlich waren. Diese Einschätzung habe ich 1980 in Beirut für den Sicherheitsdienst der El Fatah in einer Fall-Analyse schriftlich zusammengefasst. Das Papier gelangte damals über den Sicherheitsoffizier der Fatah, Atef Byseiso zum MfS der DDR. Diese Fallanalyse ist heute für jedermann zugänglich.

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Ich meine auch heute noch, dass ich mich in der grundsätzlichen Beurteilung der Hintergründe des Oktoberfestattentats nicht geirrt habe. Dennoch muss ich einige Abstriche machen. Damals bin ich von der Urheberschaft des Mossad ausgegangen. Heute sehe ich das in dieser Ausschließlichkeit nicht mehr. Und zwar deshalb nicht, weil ich inzwischen eine wichtige Erkenntnis gewonnen habe, die ich damals nicht hatte. Ich meine die gesicherte Erkenntnis, dass der Mann, der mich in den Libanon lotste, im Auftrag des BND gehandelt hat.

Heute würde ich den Ideengeber und Konstrukteur des „Asasel“-Grundkonzeptes nicht in Israel suchen. Das soll aber nicht heißen, dass ich den Israelis Dispens auf der ganzen Linie erteile.

Der Mossad muss das Vernichtungskonzept auf jeden Fall gekannt und gebilligt haben, und darüber hinaus gehe ich, ohne diesen Vorwurf konkret beweisfähig machen zu können, davon aus, dass der letzte blutige Akt des unwürdigen, menschenverachtenden Spiels von einer Kidon-Einheit vollzogen wurde.

Niemand wird jemals herausfinden können, wer am 26.September des Jahres 1980 den Explosivkörper auf der Theresienwiese zur Zündung gebracht hat. Ebenso wenig wird nie geklärt werden, wer die Bombe gebaut und zum Tatort gebracht hat. Dieser Handlungsabschnitt des Verbrechens liegt im Dunkeln, aber die aktive Tatbeteiligung von BND und Verfassungsschutzämtern ist gut nachvollziehbar und in weiten Teilen beweisbar.

Ich werde darauf achten, bei der weiteren Erläuterung der geheimdienstlichen „Arbeitsgemeinschaft“ deutlich zu unterscheiden, zwischen beweisbaren Fakten und vernünftig nachvollziehbaren Schlussfolgerungen. Wenn ich gelegentlich eine Vermutung äußere, dann wird sie als solche kenntlich gemacht und begründet.

Ich habe gute Gründe, davon auszugehen, dass die Idee zum „Unternehmen Asasel“ von dem Top-Geheimdienstagenten Werner Mauss erdacht wurde. Seine führende Rolle bei der Umsetzung ist auf jeden Fall beweisfähig.

mauss

Im Amt hieß der Mann nur „M“. Wenn er durchs Haus ging, mussten vorher die Türen zugemacht werden. Niemand durfte auf dem Flur sein. „M“ war das bestgehütete Geheimnis des Bundeskriminalamtes.

Aber Mauss mischte bei allen geheim arbeitenden Behörden mit.
Frank Peter Heigl, ehemaliger Beamter des Bundeskriminalamtes und späterer Journalist berichtet, er habe Mauss das erste Mal 1979 in der BKA Außenstelle in der Biebricher Allee in Wiesbaden gesehen.
(Quelle: Stefan Aust)

Diese Anmerkung verdient besondere Beachtung, weil nämlich Frank Peter Heigl ein Jahr später im September 1980 vom Chef des bayerischen Verfassungsschutzes und ehemaligen BND-Mann Dr. Langemann mit gefälschten Berichten zum Oktoberfestattentat gefüttert worden war. Dieser Sachverhalt ist erwiesen und amtsbekannt.

Es fällt auf, wie sich mit der Bekanntschaft von Werner Mauss, Frank Peter Heigl und Dr. Langemann der Kreis schließt. Alle drei kannten sich und waren an jeweils einer anderen Stelle, aber im Zusammenhang mit dem Oktoberfestattentat involviert.

Zu einem nicht mehr genauer bestimmbaren Zeitpunkt suchte der Top-Agent Mauss unter falschem Namen den Kontakt zu mir. Nach telefonischer Vereinbarung traf ich mich mit ihm in einem Café in Heroldsberg. Es dürfte in der Zeit November oder Dezember 1979 gewesen sein. Der genaue Zeitpunkt ist mir nicht mehr erinnerlich, weil das Gespräch damals für mich uninteressant war. Seine Antrittslegende war der Vorschlag, den WSG-Männern eine Möglichkeit zum Drachenfliegen bieten zu können.

An die Person Mauss und das Gespräch erinnere ich mich aber deshalb so gut, weil mir an ihm eine Besonderheit aufgefallen war. Mauss hatte sich eine Haarverpflanzung machen lassen. Seine Kopfhaut war mit kurzen, eingepflanzten Haarbüscheln übersät. Es sah aus wie ein Schrubber. Mauss hatte sich wohl damals einen persönlichen Eindruck von mir machen wollen, bevor er weitere Schritte unternahm. Ich hatte diesem Treffen früher nie eine Bedeutung zu gemessen, erst als mir das Zusammenspiel des Agenten Mauss mit Albrecht bekannt wurde, konnte ich einen Zusammenhang erkennen.
(Eigene Wahrnehmung)

Um die Jahreswende 1979/80 trat Werner Mauss unter dem Tarnnamen Jung mit dem im November 1979 aus langjähriger Haft entlassenen Rechtsextremisten Udo Albrecht in Kontakt. Mauss offenbarte sich Albrecht gegenüber zunächst nicht, ließ aber erkennen, dass er die besten Beziehungen zu Behörden habe. Etwas später machte er keinen Hehl mehr aus seiner nachrichtendienstlichen Tätigkeit.

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Albrecht erzählte ihm von seinen Plänen, Kraftfahrzeuge in den Nahen Osten zu verkaufen. Mauss bot ihm dafür seine Unterstützung an, aber nur für den Fall, dass Albrecht ihm wirtschaftliche und politische Informationen aus dem Libanon und Syrien liefern würde. Albrecht ging darauf ein.

Im Verlauf der Besprechungen erklärte Albrecht, dass er auf jeden Fall bei der Beschaffung interessanter Nachrichten behilflich sein könne. Er berichtete unter anderem von einer Persönlichkeit in einflussreicher Position, die er als Quelle anzapfen könne. Der Mann sei BMW-Liebhaber. Wenn man ihm eine BMW-Luxuslimousine liefern könnte, wäre das der nachrichtendienstlichen Abschöpfung dienlich.

Der Name dieses in einflussreicher Position befindlichen Palästinensers wird in der mir zugänglichen Quelle nicht genannt. Aber aus den mir bekannten Umständen darf als sicher gelten, dass es sich um Atef Byseiso handelte. Anfänglich hatte Werner Mauss zugesagt, einen von Albrecht zu beschaffenden BMW zu finanzieren, zog aber dann diese Zusage wieder zurück. Die Gründe dafür kann ich vermuten, sie spielen aber keine Rolle.
(Quelle für die Umstände der Kontaktaufnahme des Top-Agenten Werner Mauss mit Udo Albrecht: Stefan Aust, Mauss ein deutscher Agent, Hoffmann und Campe).

Albrecht klaute einfach eine BMW-Luxuslimousine, mit der er eine Zeit lang in Deutschland herumfuhr, um sie dann im Frühjahr 1980 per Achse nach Beirut zu verbringen. Das verlief nicht ganz ohne Zwischenfall. An der jugoslawischen Grenze war die Fahrt erst einmal zu Ende. Der BMW war international zur Fahndung ausgeschrieben. Die jugoslawischen Grenzer hatten das Fahrzeug etwas genauer unter die Lupe genommen und bei der Überprüfung der Fahrgestell-Nummer festgestellt, dass der Wagen gestohlen war. Udo Albrecht wurde festgenommen. Doch lange brauchte er nicht zu warten, bis er weiterfahren konnte. Er holte sich Hilfe aus Beirut. Ein „hochrangiger“ Palästinenser erreichte bei den Behörden in Belgrad, dass Albrecht samt gestohlenem Auto weiterfahren durfte.

Der einflussreiche Palästinenser, den es für den BND abzuschöpfen galt, war Atef Byseiso. Ich kannte den BMW, weil Albrecht kurze Zeit vorher bei mir in Heroldsberg damit vorgefahren war. Später im Libanon erkannte ich dieses, nun im Besitz des Atef Byseiso befindliche Auto sofort wieder. Damit ist erwiesen, dass mit dem Palästinenser in einflussreicher Position, der von Albrecht im Gespräch mit Werner Mauss zur Sprache kommt, niemand anderer als Atef Byseiso gemeint sein konnte.

(Der voranstehende Bericht beruht auf persönlich gewonnenen Erkenntnissen. Eine Vertrauensperson von mir war bei dem Vorkommnis an der jugoslawischen Grenze anwesend.)

Die Tatsache, dass der Allround-Geheimagent Werner Mauss den Rechtsextremisten und PLO Vertrauten Udo Albrecht, noch vor dem Jahresende 1979 mit erpresserischen Mitteln gefügig gemacht und als Agent und Provokateur angeworben hatte, geht aus einem Schreiben, welches Albrecht später aus der Haft an den damaligen Innenminister Baum gerichtet hatte, eindeutig hervor und ist somit bewiesen.
(Quelle: Stefan Aust)

05.03.2015
Karl-Heinz Hoffmann

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