Archiv der Kategorie: Vertuschung

30 Jahre Vertuschung: Der Todesfall Uwe Barschel im Oktober 1987

Wie kann das sein, dass ein prominenter Politiker tot in einem Hotel aufgefunden wird, und saemtliche Polizeifotos vom Tatort verschwinden? (offizieller Grund: Überbelichtung)

Warum gab Bonn damals den Schweizern den dringenden Rat, ein Selbstmord sei das beste Ermittlungsergebnis?

Warum wurden die Farbfotos mit den Blessuren am Leib Barschels jahrelang nicht veroeffentlicht?

Wie konnten Beweise (Haare etc.) einfach so verschwinden, immer wieder passiert das, beim Raubueberfall in Chemnitz („NSU“) ebenso wie beim Buback-Mord?

Siehe:

DER SPIEGEL ALS STALKER, BANKRAUBE, LADENDIEBSTAHL, OHRENABDRÜCKE 10.11.2011 AUCH? HAARVERLUST IST CHRONISCH!

Ganz klarer Fall: Da wird vertuscht, weil Moerder staatlich gedeckt werden. Seien sie nun V-Leute wie Verena Becker oder aber staatliche Hitmen (Killer) wie der Gast mit den Betaeubungsmitteln beim Barschel im Hotelzimmer.

Oder eben andere Raeuber als die verurteilten Leichen vom angeblichen NSU… es ist immer kriminell, es ist der Staat selbst, der da manipuliert, und sei es nur weil er darum gebeten wurde, wie es bei der Schweiz oefter mal geschehen ist.

Schlechten Journalismus gibt es auch in der Schweiz:

Ein sehr lustiger Artikel, hier hab ich herzhaft gelacht:

Hat er sich umgebracht? Die verzweifelte Lage des Spitzenpolitikers würde es nahelegen. Erste Erkenntnisse am Tatort deuten ebenfalls auf einen Freitod hin. So können die Genfer Ermittlungsbehörden keine Spuren von Gewalt entdecken.

Ein Komiker bei der NZZ!

Und auch die Autopsie des Leichnams in der folgenden Woche bringt keine Gewissheit. In Blut und Magen des Toten finden sich zwar Spuren von fünf verschiedenen Schlaf- und Beruhigungsmitteln. Doch auf die Frage von Journalisten, ob Barschel Suizid begangen habe, antwortet ein Sprecher der Genfer Polizei: «Man weiss es nicht.» Weiter müssen die Behörden bestätigen, dass am Tatort weder Packungen der identifizierten Medikamente gefunden werden konnten noch eine Flasche Wein, die sich Barschel nachweislich aufs Zimmer bestellt hatte.

Ist das ein Artikel vom Geheimdienst geschrieben, den der NZZ-Ulfkotte als Eigenen einreichen musste, oder was soll das bitte?

Der über elfjährigen Genfer Untersuchung, die die Todesumstände nicht zu klären vermag, folgen mehrere Verfahren in Deutschland. Beweise fördern auch sie keine zutage. Mit einem zweifelhaften Buch macht ein früherer Chefermittler freilich ein gutes Geschäft. Der Titel: «Ein Mord, der keiner sein durfte». 2007 hält eine andere, seriöse Kieler Untersuchung fest: «Der Tod von Dr. Barschel bleibt rätselhaft.» Der Mordthese jedoch wird insofern eine Absage erteilt, als dass sich die hierfür vorgebrachten Indizien als nicht belastbar erwiesen. Laut Abschlussbericht gilt das auch für die Mär, Barschel sei nicht etwa einer politischen Intrige, sondern einem Komplott von Waffenhändlern zum Opfer gefallen.

Der Selbstmord ist ebenso unbewiesen wie der Mord, aber der Mord ist um ein Vielfaches wahrscheinlicher.

Was fuer ein laecherlicher Artikel in der NZZ…

Da ist das hier wesentlich besser, was die Fakten angeht. Erstaunlich, da es vom Schrang ist… aber geben Sie ihm ne Chance…

Wer die Wundmale im Gesicht kennt, und dann schreibt, die Ermittler fanden bei Barschel keinerlei Anzeichen fuer Gewalt, der luegt. So wie der NZZ-Mann 2017.

Wer -wie der Stern- jahrelang vertuscht, dass es diese Wundmale gab, der tat das, weil er vom Tiefen Staat darum gebeten wurde, bzw. weil ein V-Journalist des BND derjenige welche war… im Hotelzimmer in Genf.

Siehe auch: https://www.compact-online.de/30-todestag-von-uwe-barschel-es-war-ein-killerkommando-des-mossad/

Die Analogien zum Leichenfund am 4.11.2011 im Womo in Eisenach sind da, unuebersehbar vorhanden. http://arbeitskreis-n.su/blog/2016/06/22/nsu-erfurt-3-feuerwehrleute-sagten-aus-rueckenlage-der-leiche-boehnhardt/

Ohne die Mithilfe der Medien waere eine solche Vertuschung gar nicht moeglich, denn die NSU-Ausschuesse waeren gezwungen nachzufassen.

Fazit: 30 Jahre Barschel, 40 Jahre Buback, 37 Jahre Oktoberfestbombe, 6 Jahre Womo Eisenach, es wird keine Aufklaerung geben. Nirgendwo.

Zwei PUA in 2 Ländern zu einem nie geschehenen Anschlag? Mysterium Anis Amri

Es ist schon ein Kreuz mit dem Aufklären von Terror, wenn die verdächtigten Terroristen-Betreuer es aufdecken sollen, ausgerechnet, und sich die „Fachleute“ darueber streiten, ob es denn einen Terroranschlag ueberhaupt gab.

TOPSHOT – View of the truck that crashed the evening before into a christmas market at Gedächtniskirche church on early December 20, 2016 in Berlin.
German police said December 20, 2016 they were treating as „a probable terrorist attack“ the killing of 12 people when a lorry ploughed through a packed Berlin Christmas market. / AFP PHOTO / Tobias SCHWARZ

Wie fatal die Alternativen Youtube-Ermittler wirken, das kann man aktuell beim Fall LKW-Anschag Berlin, 12 Tote, Breitscheidplatz Weihnachtsmarkt 2016 sehen.

Bei Heise.de:

Da wird wirklich behauptet, dass es keinen anschlag gegeben habe, waehrend die andere Gruppe „Verschwoerungsidioten raus“ fordert.

Bizarr auch die Poller-umgefahren oder nicht-diskussion mit Georg Lehle von Friedensblick.de:

Warum ist die Diskussion dort so skurril?

  • es gibt keine Aktenleaks
  • es gibt keine Fotos der Toten und Verletzten
  • es wurden nie die Namen der Opfer veroeffentlicht

NSU-Aktennichtleser Thomas Moser hat aber offenbar ein neues Auskommen gefunden: „Experte“ fuer den Berliner Amri-Ausschuss.

Sowohl die Behoerden als auch die Journaille gehen nach Schema F vor, das will man uns verklickern: Vertuschung wie immer seit 40 Jahren.

„Seine“ Kommentatoren bezweifeln jedoch, dass der Anschlag ueberhaupt stattgefunden habe, und wenn doch, dann sei der Ausweis Amris dort nachtraeglich platziert worden.

DNA am Lenkrad und im Fahrerhaus gab es doch aber ebenfalls, oder nicht? Roter Hering auch die DNA?

Breiten Raum nehmen die V-Mann-Raetsel ein. Staatsterror?

Der Fall Anis Amri – eine Terrorvorbereitung als V-Mann?

In NRW haben sie schon den 2. PUA zu Amri, den ersten stoppte die Landtagswahl.

Haben Sie was von der AfD-Fraktion NRW dazu gelesen? Oder von den Leidmedien?

Wird man in Berlin auf die FDP Druck ausueben, um die Groko-Vertuscher (SPD+CDU) zu aergern?

Eher nicht, denn dazu braeuchte die FDP Eier, die sie nicht hat:

Es ist ein Elend in diesem oppositionslosen Land.

Warum wird jeder Furz vom NSU-Gedoens endlos ausgewalzt, aber bei Islam-Terror ist Ebbe?

Der behördenbekannte Anis Amri war in Berlin ab April 2016 kürzere Zeit observiert und längere Zeit telefonüberwacht worden. Er benutzte zehn Anschlüsse. Am 21. September 2016 waren alle Überwachungsmaßnahmen ausgelaufen.

Na optimal… wie konnte das passieren?

Sollte dieser Anschlag passieren, liess man ihn geschehen?

Beamte informierten offenbar den Berliner Weihnachtsmarktattentäter Anis Amri darüber, dass er überwacht wird. Dies berichtet nun der Spiegel.

Dem Bericht des „Spiegel“ zufolge ließen Berliner Ermittler Amri im Februar 2016 von der Überwachung wissen. Dadurch seien auch weitere Islamisten aus Amris Umfeld gewarnt worden.

Am Tag zuvor war Amri in NRW nach einem Chat mit ISIS-Terroristen als Gefährder eingestuft worden. Als er dann am 18. Februar mit einem Bus nach Berlin fuhr, bat das nordrhein-westfälische Landeskriminalamt um Amtshilfe. Klare Anweisung an die Berliner: ihn auf keinen Fall merken lassen, dass er überwacht wird.

Doch weil die Berliner Polizei keine Kräfte zur Überwachung hatte, nahmen in die Berliner laut „Spiegel“ mit aufs Präsidium. Dort hätten sie auch Amris Handy einkassiert – obwohl die Kollegen aus NRW ausdrücklich darauf hingewiesen hätten, dass das Gerät überwacht wird.

Zehn Monate später raste der Tunesier mit einem Sattelschlepper über den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche und tötete zwölf Menschen.

Hier gibt es noch mehr:

http://arbeitskreis-n.su/blog/2016/12/28/terrorist-mit-v-mann-begleitdienst-oder-selber-v-mann/

http://arbeitskreis-n.su/blog/2017/05/27/stroebele-vermutet-us-geheimdienste-hinter-den-anis-amri-aktenfaelschungen-des-lka-berlin/

Es scheint da gar nichts herauszukommen, weder in NRW noch in Berlin. Da passen alle auf? wird ewig dauern, nee, is klar:

Herr Dregger, Sie haben sich in den vergangenen Wochen darauf vorbereitet, den Untersuchungsausschuss zu leiten – welche Fragen sind für Sie die drängendsten?

Warum wurde die Observation und die Telefonüberwachung des späteren Attentäters eingestellt? Wie kam es zu der Einschätzung, dass von Amri keine Terrorgefahr ausgeht?

– Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/28269830 ©2017

Wie kam es, dass die Berliner Polizei ihn warnte, dass er ueberwacht werde?

Warum hat der LKW kaum Schaeden vom Umfahren der Menschen? Wird Gerhard Wisnewski vorgeladen dazu? Er ist auch Daeshcam-Experte…

Warum verschwieg man Amris Ausweis? Wurde Amri erst nachtraeglich eingebaut in den Anschlag? Wird Ken Jebsen dazu als Sachverstaendiger beauftragt werden? (Lachen Sie nicht, die Antifaspinner wurden vom Bundestag zu NSU-Gutachtern gemacht)

Was ist mit dem Poller-Problem? Wird Georg Lehle dazu referrieren?

Dieser Staat wird keinen einzigen Terroranschlag aufklaeren, auch diesen hier nicht. Alles wie immer? Zuviel staatliches Vorwissen, wieder einmal? Oder Anstiftung bzw. Lenkung des Terrors?

Nun doch eine Gedenktafel mit den bislang verheimlichten Namen der deutschen Terroropfer von Berlin

Den peinlichen Umgang der BRD-Eliten mit den deutschen Opfern von islamischem Terror erkennt man erst dann, wenn man ihn mit normalen Staaten vergleicht: Polen, Israel, Italien:

Berliner Terroropfer: Im Ausland ist noch Würde…

Es ist wirklich zum Schämen, aber jetzt soll das angeblich alles anders werden:

Der frühere SPD-Vorsitzende Kurt Beck ist Sonderbeauftragter für die Opfer des Berliner Anschlags. Er kritisiert Rettungskräfte und Behörden wegen mangelnder Sensibilität und Bürokratie bei Antragstellungen.

Die deutschen Opfer des Anschlags in Berlin blieben bisher anonym – das soll sich mit einer offiziellen Gedenkstätte ändern. Der Opferbeauftragte Kurt Beck sagt, wie Familien der Opfer und Überlebende bis heute leiden.

Hmmm… Opferbeauftragter Kurt Beck? Satire?

Offenbar nicht. Ende des Jahres 2017, zum einjahrigen, soll es dort an der Gedachtniskirche ein Denkmal geben.

Alle Todesopfer des Anschlags sollen am Ort mit Namen und Nationalität genannt werden – auch die deutschen. Bislang blieben sie anonym. Die italienischen oder israelischen Opfer wurden hingegen mit Bild und Namen von Medien in ihren Heimatländern gewürdigt. Einige Beobachter kritisierten die deutsche Zurückhaltung. Während der Name des Attentäters, Anis Amri, überall anzutreffen sei, blieben die Opfer unsichtbar. Einige Autoren diagnostizierten gar eine deutsche Unfähigkeit zur Trauer. Deutschland sei seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr in der Lage, um eigene Opfer zu weinen.

Der eingepruegelte Schuldkult… Deutsche sind Täter, immer, niemals Opfer…

Es sei „ausdrücklicher Wunsch der Angehörigen, dass die Namen und Herkunftsländer der Todesopfer auf der Inschrift genannt werden“, erklärt nun ein Sprecher der Berliner Senatskanzlei.

Was meinen die WELT-Leser dazu, deren Kommentare es durch die Zensur schafften?

Der Top-Kommentar:

Die Nichtnennung der Namen der deutschen Opfer -sie fehlen auch in diesem Artikel immer noch, ist das nicht peinlich?– ist eine politisch Angewiesene, das Ergebnis einer Gleichschaltung der Medien, die es doch offiziell gar nicht gibt, de fakto aber sehr wohl.

Die BRD ist eine gelenkte Demokratie, und gelenkte Demokratien haben gelenkte Medien. Sonst funktionierte das garnicht, das mit der Lenkung der Schafe…

Die schützende Hand beim Oktoberfest-Attentat schützt auch ihre Propagandisten?

Es sieht sehr danach aus:

Jahrzehntelang hat dieser Ulrich Chaussy genau das getan, was Hoffmann ihm vorwarf:

Hoffmanns ursprünglicher Vorwurf: Chaussy soll in einem Vortrag die „Wehrsportgruppe Hoffmann“ in Verbindung mit dem Oktoberfest-Attentat sowie einem Doppelmord in Erlangen gebracht haben. Der Rechtsextremist Karl-Heinz Hoffmann bezichtigte den Journalisten der Falschaussage und klagte auf Schmerzensgeld und Unterlassung. Die Richterin wies die Klage ab. In ihrer Begründung sagte sie, sämtliche Aussagen fielen unter die freie Meinungsäußerung.

Freie Meinungsäusserung? Ach, auf einmal?

Schau an, wie weit Artikel 5 GG ausgelegt werden kann, wenn man denn will. Die Linken und ihre rechtsetxremen Netzwerke. Die haben echt einen an der Latte.

Wohl wahr, nützt aber nix, denn „die“ haben die Macht, und sie schützen ihre Propagandaschweine und V-Journaille ebenso wie ihre V-Leute.

Umstrittene Rede

Streitpunkt ist eine Rede, die Chaussy im vergangenen März in Erlangen bei der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit gehalten hat. Karl-Heinz Hoffmann, der ehemalige Chef der verbotenen Wehrsportgruppe Hoffmann, fühlt sich verleumdet. Ihm zufolge soll Chaussy Hoffmann als Drahtzieher hinter dem Erlanger Doppelmord an dem jüdischen Verleger Shlomo Lewin und dessen Lebensgefährtin Frieda Poeschke bezeichnet haben. Während der Verhandlung wurde eine Tonaufnahme der Rede abgehört, das Wort „Drahtzieher“ fiel darin nicht. Hoffmann war im Zusammenhang mit dem Doppelmord damals angeklagt, aus Mangel an Beweisen aber nicht belangt worden.

Recherche führte zu erneuten Ermittlungen

Der BR-Journalist Ulrich Chaussy beschäftigt sich seit langem mit dem Oktoberfest-Attentat. Unter anderem wegen seiner Recherchen sind die Ermittlungen 2014 wieder aufgenommen worden. Chaussy zweifelt an der These eines Einzeltäters und hat immer wieder auf das rechtsextreme Netzwerk rund um die „Wehrsportgruppe Hoffmann“ hingewiesen.

Zweite Niederlage für Hoffmann

Hoffmann hatte am Landgericht Nürnberg-Fürth eine weitere Klage gegen einen NDR-Journalisten angestrengt. Hintergrund war ein Beitrag auf tagesschau.de, in der die Wehrsportgruppe Hoffmann als rechtsterroristische und Stasi-finanzierte Gruppe bezeichnet wurde. Hoffmann fühlte sich verleumdet, da seine Truppe nie von der Stasi finanziert worden sei. Eine Bildunterschrift soll dies aber nahegelegt haben. Letztlich wiesen die Richter Hoffmanns Klage in dem Fall ab. Sie sahen es als nicht erwiesen an, dass der Journalist der Urheber der Bildunterschrift sei.

War das nicht der eklige Patrick Gensing, dieses linksextreme Pack bei Tagesschau.de,  der neuerdings den Fake-News-Service namens „Faktencheck“ oder so (ich schaue den Dreck nicht…) dort macht?

Böcke zu Gärtnern machen, das können sie beim Staatsfunk mit seinen erpressten GEZ-Milliarden… hier fehlt der Name des NDR-Journalisten, aber ich glaube, dass das der Ginseng war.

Die bayerische Justiz zeigt sich sehr geschmeidig, wenn es darum geht, die Propagandaschweine der Staatsmedien -ganz wie die Orwellschen Schweine bei animal farm- etwas gleicher zu machen als die anderen Tiere. Der Tiefe Staat schützt die Seinen…

Nicht nur die V-Leute. sondern auch die V-Journaille…

Die Bundesregierung hat Auskünfte zum Einsatz von V-Leuten im Zusammenhang mit dem Oktoberfestattentat teilweise zu Unrecht verweigert

Pressemitteilung Nr. 60/2017 vom 18. Juli 2017
www.bundesverfassungsgericht.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2017/bvg17-060.html

Da ist sie, die schützende Hand, es ist -wer auch sonst- die Bundesregierung! Wie bei Verena Becker, wie beim NSU bzw. wie bei den wahren Killern?

Hoffmann, alter Tor, was rennste da auch hin? Gerechtigkeit gibt es dort keine, das ist doch wohl bekannt…

Hintergründe und Vorgeschichte zur geheimdienstlichen Operation Oktoberfestattentat 1980

Da nennt Hoffmann Ross und Reiter, vergisst jedoch den VS-Chef von Bayern, den Langemann… der dafür zustänig war, der WSG das Attentat anzuhängen…

Eines ist klar: Der Mossad wird weiter mauern, auch was seinen Informanten den Rabbi angeht, der 1980 in Erlangen erschossen wurde, die BRD wird weiter mauern, und Hoffmann ist schon fast 80…vielleicht hat Buback junior mehr Glück, der ist jünger…

In Friedenszeiten unterstand der Westberliner Verfassungsschutz der CIA?

In Teil 2 zu Regine Igels Stasiterrorbuch hatten wir den Teaser von Ken FM zum Ohnesorg-Mord 1967 erwaehnt, die ARD-Doku kommt heute gegen Mitternacht, und ein wenig mehr dazu gab es gestern im Blog NSU Leaks:

Das Interview zur morgigen ARD-Doku: Staat vertuschte Polizistenmord an Benno Ohnesorg?

Interessant ist das Interview allemal, absolut sehenswert. Klick.

01:05:07 Karl-Heinz Kurras: Freispruch für den Täter und die Rolle der Berliner Staatsanwaltschaft

Da ist ploetzlich ein Hinweis auf die dubiose Rolle von Horst Mahler bei den beiden Prozessen gegen den Polizisten Kurras, der 2 mal freigesprochen wurde.

Das Gericht habe im 1. Prozess gegen Kurras ein Tonband nicht angehoert, auf dem ein Vorgesetzter wenige Sekunden nach dem Schuss auf Ohnesorg Kurras weggeschickt habe. Der Vorgesetzte sei daher nicht identifiziert worden.

RA Otto Schily habe wegen dieses Tonbandes die Revision beim BGH durchgesetzt, deshalb gab es einen 2. Prozess, den Horst Mahler platzen liess.

https://de.wikipedia.org/wiki/Karl-Heinz_Kurras#Strafprozesse

1969 begann ein neues Verfahren vor dem Landgericht Berlin.[35] Da sich Horst Mahler, der Anwalt der Witwe Ohnesorgs, weigerte, dort in seiner Robe zu erscheinen, brach der Richter die Verhandlung ab.[36]

Was hat denn den Mahler da geritten?

Das ist total irre. Glaubt man nicht. Um Kurras die Angst zu nehmen, einem Polizisten, habe Mahler seine Robe nicht anziehen wollen? War der Horst M. damals schon meschugge? Oder war er ein CIA-Anwalt, der den Prozess zum Platzen bringen wollte/sollte?

witzig sind nur die Untertitel… rost mahler…

Unfassbar ist, was dann geschah, nach dem Mahler-Abbruch 1969 bis zum neuen Prozess-Start 1970: Das Tonband war weg, verschwunden, bis heute. Das fehlt bei Wikipedia, ist jedoch wichtig.

Am 20. Oktober 1970 begann vor der 10. Strafkammer des Landgerichts Berlin ein neuer Prozess gegen Kurras. Bei seiner erneuten umfangreichen Beweisaufnahme würdigte das Gericht auch bisher ungenutztes Beweismaterial und stellte fest: Es könne keine Bedrohungssituation durch mit Messern bewaffnete Demonstranten für Kurras gegeben haben. Es fand aber auch keine Anhaltspunkte für eine vorsätzliche Tötung Ohnesorgs. Kurras wurde am 22. Dezember 1970 trotz fortbestehender Zweifel an seiner Darstellung erneut freigesprochen.

Das waren Staatsschutzprozesse, so wie der Schauprozess NSU in Muenchen?

Da sieht Regine Igels Stasi-These zu Horst Mahler ziemlich alt aus, Mahler muss von der CIA gefuehrt worden sein. Auch zum PLO-Lager durch Ostberlin, via DDR-Flughafen Schoenefeld. Gut moeglich, dass Mahler tatsaechlich mehreren Herren diente, wer weiss das schon? Mahler weiss das, aber er sagt nichts. Immer noch in Ungarn, Asylantrag beim Orban?

Zurueck zum Interview.

Soukop sagt, es habe da die beruehmten Jubelperser gegeben, am 2. Juni 1967, und eine Kommandogewalt jenseits der Westberliner Polizei. Das sei die CIA gewesen, die habe das Ganze vorbereitet und die Gewalttaeter befehligt. Das Westberliner Landesamt, die Aussenstelle der CIA, habe das gedeichselt, die Gewalteskalation.

Also nicht die Stasi. Die hat -wenn ueberhaupt- die Operation zwecks Entlarvung uebersteuert. Mittels eines Mordes (die Wolfgang Eggert-Style Erklaerung)

Ist auch stimmig: Es war die CIA-Presse.

Die ihrer Meinung nach systematische Hetzkampagne durch die Springer-Medien, das Verhalten der deutschen Behörden während des Schah-Besuchs und der Tod des Studenten Benno Ohnesorg gelten – zusammen mit dem Attentat auf den Studentenführer Rudi Dutschke im April 1968 – als wichtige Auslöser für die Radikalisierung der damaligen Studentenbewegung und die spätere Gründung der militanten Untergrundorganisationen Bewegung 2. Juni und Rote Armee Fraktion (RAF).[7]

7-Tod von Benno Ohnesorg 1967: Berliner Polizei vertuschte den gezielten Schuss in Süddeutsche Zeitung vom 22. Januar 2012

Schon Bommi Baumann sagte, der Westberliner Verfassungsschutz sei die CIA gewesen, und von dort wurden die Studenten bewaffnet.

Dasselbe sagt auch Uwe Soukop im Ken FM-Interview.

Was da alles unter Aufsicht der Amerikaner 1990 geschreddert wurde, wer weiss das schon?  Und Beweise verschanden schon immer, wenn das noetig war. Alles nichts Neues.

Hans Meiser und die Kinderficker-Promis… alles nur ein Fake gewesen?

Es wird Zeit, mal wieder ein wenig Werbung fuer meinen Lieblingsauswanderer zu machen, den Janich.

Das Focusvideo mit der schoenen Meldung haette ich glatt verpasst, aber der Janich hat es drin:

Findet sich hier:

In Hessen spricht nach Angaben von Landesjustizministerin Eva Kühne-Hörmann (CDU) etwa jeder zweite Gefangene nur unzureichend Deutsch. In der Justizvollzugsanstalt Wiesbaden sind es sogar 75 Prozent, wie die „Bild“-Zeitung berichtet.

Wie hoch ist der Moslemanteil im Knast wirklich, die eingebuergerten Goldstuecke mit eingerechnet? 80 bis 90 %, das ist wohl realistisch. In jedem Fall noch viel hoeher als die offiziell eingestandenen 50-75%, bei einem Bevoelkerungsanteil von unter 10% signifikant hoeher, zigfach hoeher, ein fast komplett vertuschter Skandal.

Daraus muss folgen: REMIGRATION !!!

.

Hans Meiser und die Kinderficker, da zielt Janich auf eine Story von Udo Ulfkotte ab, eine PDF dazu verlinkt er:

So so, von 2009. Was hat Ulfkotte da denn so geschrieben?

Hmmm, lecker 🙂

3 Jahre spaeter, wieder Ulfkotte, wieder Kopp-Verlag, da sollten die Leute den alten Mann Hans Meiser doch bitte endlich damit in Ruhe lassen:

Hans Meiser teilte mir unlängst mit, er werde auch heute noch öfter auf eine vor Jahren von mir veröffentlichte Geschichte über seine frühere Kölner Fernsehproduktionsgesellschaft CreaTVangesprochen. Die sorgt nach Angaben von Hans Meiser noch immer für Interesse. Zumindest wird Hans Meiser nach eigenen Angaben so oft darauf angesprochen, dass er mich freundlich darum gebeten hat, nach den seither vergangenen Jahren einige Punkte klarzustellen. Denn es ist nervtötend für ihn, immer wieder mit Fragen konfrontiert zu werden, die er gar nicht beantworten kann. hier weiter

Nix weiter, der Link zum Kopp-Verlag ist tot, man hat das geloescht.

Warum? Weil man die Story noch weiter zu Geld machen wollte?

by the way: Warum bat Ulfkotte 2012 um „in Ruhe lassen vom Rentner Hans Meiser“, wenn der 2017 immer noch beim ekligen Boehmermann herumschwaenzelte?

Wo ist dieser 2012er Kopp-Artikel vom Ulfkotte, und was steht da drin? Warum wurde der geloescht? Hat Meiser alles dementiert, oder sollte die Aktion Meisers 2. Fruehling beim ZDF dienen, bzw. sie nicht laenger torpedieren?

Janichs Videos sind immer sehr durchwachsen, aber durchaus sehenswert. Nicht nur dann, wenn er Wiener Trollen den Kopf waescht.

Aber Ulfkotte ist ein Maerchenonkel, der seit Jahrzehnten Dichtung und Wahrheit sehr geschickt mischte, RIP, und auch abenteuerliche Geruechte in die Welt setzte, zum Beispiel ueber den „Kinderficker in Afghanistan, Minister Peter Struck“:

Das Janich-Video dazu ist rot eingerahmt.

Und es ist totaler Bullshit, was Ulfkotte da raunte… haarsträubender Bloedsinn, den Janich da begierig zum Sensations-Gedoens aufblies.

Kein deutscher Minister in Afghanistan haette jemals ohne einen riesigen Sicherungs-Tross an Soldaten das Militaercamp verlassen koennen, um kleine Jungs zu missbrauchen. Voellig unmoeglich.

Woher ich das weiss?

Von einem Offizier der Bundeswehr aus meiner Familie, der 2 mal in Afghanistan war. Dessen Reaktion: „Albern, weltfremd, keine Ahnung, wie die Dinge wirklich ablaufen, einfach nur dumm.“

Aber fuer wilde Truterstorys reicht es immer…

So, das war einstweilen genug an Werbung fuer meinen Lieblingsauswanderer Oliver Janich.

Ach ja, gibt es denn zu den Kinderficker-Berichten des Hans Meiser gar keine Statements des Hans Meiser? Seit 2009 muss der doch mal was dazu gesagt haben, oder?

Wenn nicht, warum befragt ihn keiner? Olli, mach doch mal…

nachvollziehbar, aber es war kein Janichvideo, sondern dieses hier. ZU GEIL!

Frei linksdrehend: Ken FM interviewt Heise-Knaller Markus Kompa

Immer wieder ein Genuss: Ken Jebsen interviewt linke Genossen, Zehntausende Klicks bei Youtube, Hunderte Kommentare, einer dümmer als der andere, und niemand bemerkt die dicken Dinger, die grossen Fehler, die da erzählt werden. Märchenstunde, fast 100 Minuten lang, elend langer Begleittext, der Name Markus Kompa fehlt jedoch. Warum?

Erster Eindruck:

KenFM im Gespräch mit dem Anwalt und Publizist Markus Kompa über sein Buch „Das Netzwerk“, einen aktuellen
deutschen Geheimdienstkrimi, in den diverse Insider-Erfahrungen eingeflossen sind.

Neben dem Buch gibt es noch diverse andere Themen, die zum Glück unter dem Video sauber ausgewiesen sind:
(Das Interview wurde am 21.10.2016 aufgezeichnet)

Inhaltsübersicht:
00:06:19 Der Roman „Das Netzwerk“: Fiktion oder Realität?
00:19:25 Historie nach dem 2.WK: Einfluss amerikanischer Geheimdienste auf die BRD. CIA, Allen Dulles und die Entstehung des BND (Organisation Gehlen)
00:29:09 Feindbild Kommunismus: Lyman L. Lemnitzer und Dulles als glühende Antikommunisten
00:38:49 Ultrarechte Kriegstreiber vs Präsident Kennedy: Kuba-Krise, Schweinebuchtinvasion und der Einfluss der CIA
00:54:16 Deutsche Geheimdienste – Staatsterror, BND und MAD
00:56:15 Der Berufsstand des embeddeden Journalisten und fehlende Kontrolle der Kontrolleure
01:06:04 Wissen ist Macht: Stasi im Vergleich zur NSA. Erfassung elektronischer Daten und die Verhinderung von Terroranschlägen
01:22:22 Sind Geheimdienste zu kontrollieren? Warren-Commission, NSU-Prozess
01:28:23 Instrumente und Methoden der Geheimdienste: Persönliche Erpressung als Mittel zur Zweckerfüllung

Kompa hat sich auch als Piraten-Politiker versucht, inzwischen ist er wohl ausgetreten:
www.kanzleikompa.de/2016/12/02/machts-gut-piraten-und-danke-fuer-den-fisch/

Es hätten sich wohl Leute seltsam verhalten in der Piratenpartei, aber daß da jetzt jemand vom Geheimdienst dabei war, das glaubt er (angeblich) nicht.
Vielmehr sei man Opfer einer konzertierten Medienstrategie geworden.

Es sind durchaus interessante Stellen dabei in diesem ausführlichen Gespräch, aber man sieht schön wie unsinnig es ist, wenn man sich mit versteckter Agenda und breiten Tabuzonen unterhält: Es kommt wenig dabei heraus.

Zum Threadthema „diskreditieren sich selbst“ paßt wunderbar, daß Herr FM den islamischen Terrorismus als Fiktion erkennt, während der „tödliche Rassismus“, immerhin nicht ausdrücklich genannt, aber der „rechte Terror“, eine bedrohliche Wirklichkeit ist.

Da hab ich fast in den Tisch gebissen, excellente Analyse!

Kompa spricht bezüglich des NSU Thüringen und „interessante Persönlichkeiten“ an, will KenFM aber nicht widersprechen.
Der erweist sich als Kenner, indem er durchgängig von „die NSU“ spricht.

Immer noch besser als Nuoviso-Stein, der noch nicht einmal die Namen Mundlos und Böhnhardt zu kennen scheint...

Allein schon deshalb ist der Gänsehautfaktor hoch. Ich würde das Video jederzeit wieder anschauen, und empfehle es.
Zwar sind Grenzen Teufelswerk, und abgeschafft, aber hier kann man sie erleben.

Herrlich, vielen Dank für diese sarkastischen Anmerkungen.

Mich hat es total fasziniert, dass Ken Jebsen verkündete, dass bei der Oktoberfestbombe 1980 NATO-Sprengstoff verwendet wurde, ja hätte er das doch nur dem BLKA, dem BKA und der BAW gesagt, die bis heute angeblich nicht wissen, welcher Sprengstoff dort 13 Menschen tötete! (Den Mist hat er aus dem Gedöns-Buch vom Ganser zu den Geheimarmeen, und er glaubt das tatsächlich, wie man sieht). Tragisch, aber so läuft das mit der Selbstverblödung.

Ebenso fand ich es faszinierend, dass Kompa einen V-Mann als Klienten zu haben scheint, der Hintergrundwissen zu Staatsgeheimnissen der BRD hat, weil er Bombenbauer war, damals, irgendwie will Kompa da aber nichts dazu sagen.  Schweigepflicht, schon klar, oder doch nicht? Hat er etwa einen der 5 V-Leute unter Vertrag, die laut Bundesregierung (immer noch geheime) Angaben zur Oktoberfestbombe machten? Oder habe ich das falsch verstanden? Meint er einen NSU-Bomber?

Was für merkwürdiges Personal im Erfurter LfV baute denn eine Terrorzelle auf, nach bewährtem Muster, Kompa zielt dabei auf Helmut Röwer ab, der den NSU für einen grossen Schwindel hält?

Der Terrorzellenerfinder mit Berufserfahrung war jedoch eher Jörg-Peter Nocken, der Vize Roewers, der Fakeerfinder mit Berufserfahrung, Stichwort RAF-V-Mann Siegfried Nonne. Warum kann dieser Kompa nicht klare Ansagen machen, wen er meint? Was soll diese Verdummung?

95% der Zuschauer beim Jebsen werden überhaupt nicht kapieren, um was es da eigentlich ging, meinte auch der hier:

Haben gerade KenFM vs Markus Kompa aka DAS NETZWERK ausgewertet. Kompa nennt keine Namen… Er nennt nicht Name Ernst Albrecht zu Name Flintenmuschi, Causa Celler Loch. Aktuell Franco Albrecht BW OL Einzelkämpfer NATO-ACC.

ALLES WEHRKRAFTZERSETZUNG ? CUI BONO ?

Dann der CSU/CDU Geheimdienst kein Wort vom Globke LOL. Kein Wort Buch „NACH LEKTÜRE VERNICHTEN“ von Frau Dr. Stefanie Waske Rechercheteam DIE ZEIT (CAUSA OKTOBERFEST 80) und Team Ulrich Chaussy. HATTE NICHT KARL-FRIEDRICH GRAU „STAATSBÜRGERLICHE GESELLSCHAFT ZWEI PARTEIBÜCHER CSU UND CDU ? Absturz beim Melken und der Auslöser für alles weitere. LOL.

Aber welche Namen sagt Kompa nicht? Warum nicht, was soll das? Kramer CELLO? NEIN? NIX Carl Johann Kramer nix DANNAU Reitstall Sattelhof NIX CELLO?

Und Holger-Ludwig Pfahls BfV? Präsident VS und dann Staatssekretär!

Pfahls und sein Anwalt aus Mainz – sehr wortstark LOL NA? Volker Hoffmann RA vom „Blinden “ GP 389 “ nein doch vom doofen „Gemüse“ Benjamin Gärtner LOL. Tolle Show für die DOOFEN. LACH.…….ZURÜCK DANNAU Kompa nennt Namen NORBERT JURETZKO NICHT, WARUM WIRD NOBBI DANNAU NICHT VON DER SOKO 26 BEFRAGT OB KRAMER CELLO IST/WAR ?????????????? WARUM NICHT ?

Kompa spricht über 11.11.11 Aktenschredderei im BfV Kölle ABER KOMPA SAGT NICHT KLARNAMEN AXEL MINRATH aka Lothar Lingen……WARUM ZUM TEUFEL NICHT ?

na weil Pau das ebenso macht. Die hält sich auch brav an die Sprachregelung, sagt immer brav Lingen.

Markus Kompa will gar nicht Ken Jebsens Zuschauer in irgendeiner Weise schlauer machen, die sind auch mit dem Gedöns glücklich, lest die Kommentare. Wozu Perlen vor die Säue werfen, wozu zum Jetzt was erklären, wenn doch Geheimdienst-Storys von vor 50 Jahren aus den USA die Leute begeistern? Kompa weiss viel, erklärt wenig, nennt keine Namen, und Jebsen sagt immer Dallas statt Dulles, wenn es um die schlimmen 2 Brueder geht.  Aber schoen, dass sie miteinander gesprochen haben.

Harmloser Talk zweier Linker. Wie bei Heise.de. Immer schön am Kern der Dinge vorbei. Gedöns ist Trumpf.

Jagdszenen beim Fest der Völker 2007, die Völker Schwarzafrikas waren unerwünscht?

Als ich das las, musste ich an dieses Interview hier denken:

Aber der Schwarze beim Fest der Völker in Jena 2007 war ein ziemlich hässlicher Kerl, lange nicht so hübsch.

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Die Geschichte geht so:

Die Fans vom FdV waren jedenfalls von Wohllebens Tiraden so begeistert, so dass  Wohlleben und Kapke dann schliesslich einen „schwarzen Feind“ durch das Gelände vom FdV gejagt haben. Begleitet von zwei Thüringer Polizisten, welche dieses Menschenverachtende Szenario keineswegs verhindert haben.

Die Jagd „mit dem schwarzen Feind in Deutschland“ durch das FdV-Gelände muss dann letztendlich mit Gewalt geendet haben. Soviel lässt sich aus der DVD auf jeden Fall noch erkennen. Denn der Videofilmer muss selbst auch in Schwierigkeiten gekommen sein, denn seine darauffolgenden Aufnahmen zeigen eine völlig ausser Kontrollgeratenen Kameraführung am Ort des Geschehens. Danach folgt ein abrupter Videoschnitt…und Kamera aus!

Hat man da Worte!?!

Das ist Andre Kapke? Nach erfolgreicher Jagd?

Zitat dazu, frei aus dem Gedaechtnis:

wohlleben zu udo voigt: das ist der herr könig vom staatsschutz, der passt auf uns auf…

Wir haben das natürlich an Leute weiter gegeben, die sich da ein wenig auskennen, und folgende Antworten bekommen:

der schwarze Mann ist kein Unbekannter, siehe Fotos. Er ist ein Antifa-Mann, und wurde wohl auch als solcher erkannt. Würde mich nicht wundern, wenn er dort von Kathis Sippe hingeschickt worden wäre, was eine ziemlich grosse Dummheit gewesen ist, sollte es denn stimmen.

Machen wir uns da nichts vor: Seit Anfang der 1990er herrscht in Jena ein Krieg Antifa versus Neonazis, und immer mit staatlicher Finanzierung und teilweiser Lenkung auf beiden Seiten.

2 Fotos kamen, dieses und das hier:

Da wussten wir Bescheid, den hatten wir schon im Blog:

Verbrennung nachstellen, Gutachten anzweifeln, all das, was es beim NSU nie gab

Da ist er, rechts.

Die Wahrheit zu ermitteln ist mal wichtig, und mal ist das total egal:

„Findet man einen Nullwert bei Kohlenmonoxid… kann man davon ausgehen, dass der Mensch schon vorher tot war.“

So lautet der Standardbefund bei Gerichtsmedizinern weltweit:
Kein Kohlenmonomxid im Blut, also war der Mensch bei Ausbruch des Feuers bereits tot.

Doppelte Standards, wohin man auch schaut. Je nach „geselllschaftspolitischen Erfordernissen“ und „Nützlichkeitsabwägungen“. Nicht nur beim Mainstream, was nicht überrascht, sondern auch bei den Linken und den ganz Linken. Kein Russ in den Lungen, kein Monoxid im Blut, scheissegal… wird alles vertuscht, wenn es politisch in den Kram passt.

Grotesk und bigott.

Bei den Mordwaffen ist es Dasselbe, mal gibt man sie weiter, aber klar doch, wie beim Buback-Mord, und mal keinesfalls, wie bei der Ceska 83, ganz nach Erfordernis, mal so, mal anders.  Russlungenfreie Uwes, kein Problem… CO-freies Blut, alles easy, Nazis sind halt irgendwie speziell…

Der Jenaer Staatsschutz, der Antifa-Schlägertrupp, Frau König und der NSU-Ausschuss Erfurt

Trau schau wem… noch eine Antwort:

Der Neger ist von der Jungen Gemeinde, ein widerlicher Provokateur. Ist mir und Kameraden damals schon immer hinterher gelaufen, hat uns provoziert, geschubst… weil er genau wusste, wenn wir ihn verdientermaßen verprügeln, fahren wir alle ein. Beim FdV hat der Neger am Einlass gemeint, das sei eine öffentliche Veranstaltung und er wolle rein. Die Polizisten wollten das nicht, aber Wolle und Kapke haben zugestimmt. Kapke ist mit ihm mit und niemand hat den Neger (der hat dazu noch provokativ einen Stahlhelm getragen, wenn ich mich recht entsinne) angerührt. Im Nachgang hat Kapke darauf bestanden, dass er auch mit einem Kameramann mit zur Gegenveranstaltung darf. Auf dem Video sieht man dann, wie sich drüben alles zuspitzt und Antifas schreien und kreischen und die Bullen vollnölen). Dort macht dann als es zu brenzlig wird der Kameramann die Kamera aus.

Und Wolle würde nie eine ausländerfeindliche Brandrede halte, war nicht sein Stil. Wie gesagt, da hat er uns Jungsche ja schon immer zu bremsen versucht…

Das ist eine ganz andere Geschichte. Sie passt nicht zu der eingangs geschilderten.

2 Jahre nach dem merkwürdigen Todesfall eines Negers in Polizeigewahrsam in Dessau tauchte der Freund dieses Negers? beim Fest der Völker in Jena auf, als Provocater der Antifa Jena!, die sich als Junge Gemeinde des Zeckenpfarres König tarnt, und die Rechten lassen ihn auch noch hinein? Schön blöde, sorry!

Wo ist der Videoschnipsel dazu?

Justizopfer Matthias Frey? Unglaublich aber wahr? Was ist los mit der Bayerischen Justiz?

Wer ist Matthias Frey? Angeblich ein Ceska 83-SD-Käufer in der Schweiz, zumindest hat der verstorbene Richter Heindl das beim Honigmann erzählt:

Honigmann, Richter Heindl †, Ceska 83 SD im Heuhaufen: Binninger ist dran!

Binninger und sein NSU-Bundestagsausschuss 2.0 haben da gar nichts unternommen, und Matthias Frey hat uns dazu auch nichts erklärt.

Wohl deshalb, weil er zuerst mal aus der Haft will. Verständlich.

Was man da liest… haarsträubend.

Außerdem decke sich, so Magold in seinem Antrag, der vom Gericht festgestellte Tathergang nicht mit den Ergebnisse der Obduktion der Leichen. So sei beim Totschlagsopfer von einem Stich in die Brust die Rede gewesen, der offenkundig von einem Messer herrühre. Als Tatwaffe wurde aber ein Beil ausgemacht. Magold: Das Opfer sei quasi mit einem Beil erstochen worden, „was denklogisch nicht möglich ist“.

Klingt logisch. Was hat das Gericht dazu befunden?

Außerdem hätte das Opfer nach dem Ablauf, wie ihn das Gericht rekonstruierte. mit einem zertrümmerten Schädel noch 20 Meter weit laufen und dann noch Kraft für ein Gerangel mit dem Angreifer haben müssen. Außerdem muss das Blut der beiden Opfer in Strömen geflossen sein. Das haben die früheren Untersuchungen zumindest ergeben. Aber weder an den Tatorten noch an der Kleidung von Matthias Frey haben Gerichtsmediziner Blutspuren entdeckt. Bei dem Mordopfer, einer Frau, haben Experten seinerzeit zudem Male entdeckt, die auf eine Strangulation hindeuten.

Na dann wurde die Leiche wohl umgelagert. Fundort ist nicht Tatort, da ohne Blut.

„In dem Urteil findet sich zu diesen medizinischen Fakten: nichts“, hält Magold in seinem Wiederaufnahmeantrag fest. Der Schuldspruch sei nicht mehr aufrecht zu erhalten. Diesen Antrag hat er nicht nur beim Bamberger Erstgericht eingereicht, sondern auch bei der Staatsanwaltschaft und bei der Instanz, die in diesen Tagen erneut über ein Aussetzung der Reststrafe zur Bewährung zu entscheiden hat. Das geschieht in regelmäßigen Abständen.

Was nicht passte, das wurde vom Gericht ausgeblendet? Bayerischer Rechtsstaat, oder wie heisst diese Banana Republic?

Michael Kasperowitsch

Oder hat der sich das ausgedacht? Unwahrscheinlich.

Vor einem Jahr bekam Binninger den Fall Frey auf den Tisch, vom Innenausschuss.

Was genau wollte die Bundesanwaltschaft von Matthias Frey wissen zur Schweizer Ceska/NSU? Frey soll damals beim Kauf dabei gewesen sein!

Der Innenausschuss-Vorsitzende hat den Vorgang an den NSU-Ausschuss weiter gegeben. Dann ist der Fall ja schon so gut wie gelöst…

Ja, das war auch schon ironisch gemeint. Das Bundestagsgedöns hat wieder einmal auf ganzer Linie versagt. Die Erwartungen wurden somit zu 100% erfüllt.

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21 Jahre Haft, lasst den Mann endlich frei! Wäre er ein Migrant, er wäre seit mehr als 15 Jahren draussen, bzw. wäre er nie verurteilt worden.

Der Fall Anis Amri – eine Terrorvorbereitung als V-Mann?

Reblog von staatsunrecht.wordpress.com

Im Düsseldorfer Landtag musste am 29.03.2017 der Leiter der Abteilung 1 des Innenministeriums NRW Burkhard Schnieder vor dem Untersuchungsausschuss zum Fall Amri aussagen. Schnieder, dessen Abteilung unter anderem für Ausländerfragen zuständig ist, erntete mit seinen Äußerungen absolute Fassungslosigkeit. Der ehemalige zweite Mann des Verfassungsschutzes war erst Ende 2015 zum obersten Zuständigen für Flüchtlingsfragen im Innenministerium ernannt geworden.

http://www1.wdr.de/nachrichten/landespolitik/amri-untersuchungsausschuss-jaeger-100.html

LKA warnte vor Amri-Anschlag

Von Nina Magoley

… Auf der zehnten Sitzung des Untersuchungsausschusses zum Fall Amri im Düsseldorfer Landtag herrscht mittlerweile Fassungslosigkeit: Seit fast vier Stunden wird der erste Zeuge an diesem Mittwochmorgen (29.03.2017), der Leiter der Abteilung Inneres und Kommunales im Innenministerium, Burkhard Schnieder, vernommen. Für Zündstoff sorgt eine E-Mail, die das LKA bereits im Februar 2016 an das NRW-Innenministerium schickte, am Mittwoch (29.03.2017) vorgelegt von dem FDP-Abgeordneten Joachim Stamp…

Darin heißt es klipp und klar, dass nach den bisher über Amri recherchierten „Tatsachen“ die „Begehung eines terroristischen Anschlags zu erwarten“ sei. Doch zum Erstaunen der Abgeordneten wiegelt Schnieder ab: Das Schreiben sei lediglich „eine Tischvorlage, ein Entwurf“ gewesen. Und da andere Sicherheitsbehörden, wie auch das GTAZ, den Fall Amri offenbar anders eingeschätzt hätten, habe diese Mitteilung für eine Verhaftung Amris nicht ausgereicht.

Wie sonst, fragen mehrere Abgeordnete fassungslos, müsste eine Mitteilung derartiger Brisanz vom Landeskriminalamt formuliert sein, damit sie eine Handlung zur Folge hat? Immerhin habe das LKA „den Hut“ aufgehabt im Fall Amri. Die Antwort Schnieders sorgt für noch mehr Erstaunen: Man hätte erst prüfen und beweisen müssen, was von den Erkenntnissen des LKA „wirklich Tatsachen“ seien. Es habe ja nicht festgestanden, „ob das verwertbare Erkenntnisse waren“…

WDR 5 Morgenecho – Kommentar 29.03.2017

Es ist völlig unverständlich, warum Herr Schnieder der eindringlichen Warnung des LKAs vor Anis Amri keinerlei Bedeutung beigemessen hat und der Bitte um den entsprechenden Handlungsspielraum nicht nachgekommen ist. Das einzig nachvollziehbare Motiv wäre die Deckung eines V-Manns gewesen, der noch während seiner Zeit beim Verfassungsschutz angeworben wurde. Es wäre auch denkbar, dass Anis Amri sich dem nordrhein-westfälischen Landesamt für Verfassungsschutz als V-Mann angeboten hat, um beobachtet aber nicht durch die Sicherheitsbehörden belästigt seinen Terrorvorbereitungen nachgehen und ein schlagfähiges Terror-Netzwerk aufbauen zu können. Dann wären die Terrorankündigungen an den V-Mann vom LKA als Teil seiner V-Mann-Tätigkeit verstanden und damit als nicht bedenklich eingestuft worden. Und genau das ist schließlich geschehen. Herr Schnieder hatte vor seinem Wechsel zur Abteilung 1 im Juli 2015 kurzzeitig die Leitung der Bezirksregierung in Arnsberg übernommen, um die Vorstellungen der Landesregierung zur unbegrenzten Massenaufnahme von Flüchtlingen ohne Papiere durchzusetzen. Vielleicht wurden in diesem Rahmen auch Absprachen bezüglich der Verteilung und Kontaktaufnahme von interessierten oder geeignet erscheinenden Flüchtlingen zum Verfassungsschutz getroffen. Anis Amri ist Ende Juli 2015 in NRW aufgenommen worden und bereits im November in den Fokus des Landeskriminalamtes geraten. Burkhard Schnieder saß vermutlich bereits im November 2015 an der richtigen Stelle des Innenministeriums, um Ermittlungen und Maßnahmen gegen Anis Amri rechtszeitig stoppen zu können. Sollte Amri wirklich V-Mann des Verfassungsschutzes gewesen sein, so würde dies auch den Umstand erklären, dass man ihn als Dealer seinen Lebensunterhalt bestreiten ließ und den Besitz von gefälschten Pässen nicht als günstige Gelegenheit für einen Haftbefehl nutzen wollte. Dann wären diese Straftaten von Anis Amri als notwendige „Tarnung“ toleriert worden, damit dieser im IS-Umfeld glaubhaft erschien und dort ungehindert Informationen sammeln konnte. Hat Anis Amri ein doppeltes Spiel gespielt und ist ihm der NRW-Verfassungsschutz auf den Leim gegangen? Niemals könnte solch ein „Missgeschick“ zugegeben werden. Daher ist auf die Beteuerungen der Landesregierung  NRW auch nicht viel zu geben. Im Allgemeinen informieren die Verfassungsschutzbehörden die Landeskriminalämter nicht über die Anwerbung von V-Leuten, so dass es schon mal vorkommen kann, dass ein V-Mann eines Geheimdienstes den V-Mann einer Polizeibehörde aushorcht und umgekehrt. Vielleicht haben sich der Leiter des Verfassungsschutzes Abteilung 6 Herr Burkhard Freier und Herr Schnieder mit ihren Mitarbeitern zu weit vorgewagt.

Bereits im Jahr 2012 hatte Herr Schnieder einen V-Mann des Verfassungsschutzes gegenüber anderen Behörden verteidigt, damals aber wohl zu Recht. Der V-Mann Johann Helfer ähnelt zwar sehr dem Phantombild des Bombenlegers in der Probsteigasse, dessen Anschlag völlig Sinn-frei dem NSU angedichtet wird, aber das Phantombild ähnelt nach Angaben der Zeugen wohl recht eindeutig nicht dem Täter.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/08/26/nrw-ausschuss-desinfo-v-mann-johann-helfer-statt-aufklaerung/

… Wie nicht anders zu erwarten, nahm der NRW-Ausschuss den präsentierten Pappdrachen begierig auf, der da heißt: V-Mann Johann Helfer. Auch wenn die Opfer damals, 2001, wie auch vor Gericht 2014 erklärten, dass Phantombild sehe dem Täter nicht ähnlich, wird diese entscheidende Information vertuscht, und die Leserschaft so hinter die Fichte geführt…

Herr Schnieder begründete vor dem NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages seine Überzeugung von der Zuverlässigkeit des V-Manns der rechtsextremen Szene wie im folgenden Artikel dargestellt:

https://www.jungewelt.de/artikel/297158.einer-der-seine-rolle-spielt.html

Aus: Ausgabe vom 12.11.2016, Seite 4 / Inland

Von Claudia Wangerin

Die Bundestagsabgeordneten wollten nun wissen, wie die Verfassungsschutzabteilung des Landesinnenministeriums im Februar 2012 damit umgegangen war – und warum dort erst zu diesem Zeitpunkt jemand bemerkt habe, dass die Täterbeschreibung auf den »geheimen Mitarbeiter« passte...

Drei Monate nach Bekanntwerden des »Nationalsozialistischen Untergrunds« (NSU) im November 2011 war das Fahndungsbild mit Bitte um Überprüfung vom Bundesamt für Verfassungsschutz an die Abteilung in NRW geschickt worden. Am 8. Februar 2012 fiel dort den zuständigen Beamten die Ähnlichkeit mit J. H., dem Vizechef der Kölner »Kameradschaft Walter Spangenberg« auf, der für sie »mehr als ein V-Mann« gewesen sein soll. Unter der Federführung ihrer Chefin Mathilde Koller entschieden sie sich, die Bundesanwaltschaft und Innenminister Ralf Jäger (SPD) darüber zu informieren – allerdings verbunden mit dem Hinweis, dass sie J. H. diesen Anschlag nicht zutrauten. Zu dieser Bewertung seien sie bereits am 9. Februar gekommen. Schnieder, damals Gruppenleiter, betonte nun vor dem Ausschuss, es gebe »über das Phantombild hinaus keine Hinweise, dass er mit dem Anschlag in der Probsteigasse irgend etwas zu tun hat«. Eine Jugendstrafe, zu der J. H. wegen eines Sprengstoffdelikts in den 1980er Jahren verurteilt worden war, zählte demnach nicht…

Nachgehakt wurde aber auch wegen der Kaderfunktion des J. H. in der nach einem SA-Mann benannten Kameradschaft und im »Kampfbund Deutscher Sozialisten«. Schnieder erklärte dazu: »Natürlich hatte er dort eine gewisse Funktion, als jemand, der ein bisschen intelligenter ist als der durchschnittliche Rechtsextremist«. J. H. sei aber eher jemand, »der seine Rolle spielt«. Er habe »eine bürgerliche Existenz« und arbeite in einem großen Unternehmen in Köln. »Er hat offenbar das, was ihm aufgetragen war, zur Zufriedenheit auch erledigt«, sagte der Beamte. Unklar blieb, warum die Verfassungsschützer trotz des angeblich großen Vertrauens im Februar 2012 beschlossen hatten, die Zusammenarbeit mit J. H. zu beenden – und ob dies endgültig war…

Die Zusammenarbeit musste wohl eher deshalb beendet werden, weil erwartungsgemäß früher oder später eine öffentliche Enttarnung des V-Manns drohte.

Auch über Amri könnte Herr Schnieder die Meinung vertreten haben, dass dies jemand gewesen sei, der seine Rolle spielte.

Im folgenden auf rbb-online erschienenen Artikel  wird die These aufgestellt, man habe Anis Amri nicht wegen der zahlreichen Straftaten als sogenannter Kleinkrimineller verhaftet, weil man ihn als „Wegweiser“ in die Islamisten-Szene betrachtet habe. Seine Beobachtung könnten die Sicherheitsbehörden als praktische Möglichkeit der Informationsgewinnung betrachtet haben.

Ich sehe das anders. Anis Amri hat Straftaten von Sozialbetrug, Fälschung, über Drogendelikte bis hin zur Körperverletzung begangen, für die jeder Deutsche jahrelang ins Gefängnis gewandert wäre. Und selbstverständlich hätte man einen deutschen Serien-Straftäter in Untersuchungshaft gesteckt – wegen der Wiederholungsgefahr.

Der einzige nachvollziehbare Grund, dies nicht zu tun, wäre auch hier eine V-Mann-Tätigkeit für eine Sicherheitsbehörde wie den Verfassungsschutz gewesen. Vielleicht hat Anis Amri nicht nur mit dem V-Mann des LKA NRW geplaudert, um diesen von seiner islamistisch-terroristischen Einstellung zu überzeugen, sondern hat gleichzeitig den Verfassungsschutz NRW mit mehr oder weniger brisanten Informationen gefüttert. Wohlmöglich handelte es sich dabei um Kenntnisse, von denen Anis Amri erwartet hat, dass die Behörde sie ohnehin erlangen würde.

https://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2017/03/Anis-Amri-Geschichte-verpasster-Moeglichkeiten.html

26.03.17 | 08:00 Uhr

 

Der Attentäter vom Breitscheidplatz galt als „enge Kontaktperson“ von Mitgliedern einer deutschen IS-Gruppe. Das belegen interne Polizeidokumente, die dem rbb vorliegen. Bislang hieß es vom Verfassungsschutz, bei Anis Amri handele es sich um einen „radikalisierten“ Einzeltäter. Von S. Adamek, J. Goll und S.-K. Opalka

… Warum durfte der Tunesier immer weiter machen, obwohl längst klar war, dass er ein betrügender, hochmobiler und krimineller junger Mann war, der sich in einem gewaltbereiten islamistischen Umfeld bewegte. Warum sind weder Ausländer- noch Sicherheitsbehörden eingeschritten?…

Und das, obwohl der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Hans-Georg Maaßen, bereits Ende Januar 2016 den Landeskriminalämtern Berlin und Düsseldorf, dem Bundeskriminalamt sowie den Landesämtern für Verfassungsschutz Berlin und Nordrhein-Westfalen mitteilt, dass brisante Hinweise zu Amri vorliegen: etwa, dass er sich unter verschiedenen „Identitäten hauptsächlich in Berlin (Moabit, Weißensee, Charlottenburg und Spandau) und sporadisch in Hildesheim, Oberhausen, Duisburg, Emmerich und Freiburg“ aufhalte…

Über Monate erhielten die Ermittler in Düsseldorf wertvolle Informationen über eine sogenannte „Vertrauensperson“ in diesem hoch konspirativ agierenden islamistischen Zirkel – auch Anis Amri plauderte häufig mit der mühevoll eingeschleusten „Vertrauensperson 01“ des Staatsschutzes NRW. Ihm vertraute der Tunesier schon im November 2015 an, dass er „problemlos eine Kalaschnikow“ besorgen könne und dass er „unbedingt für seinen Glauben kämpfen“ wolle….

Während dieser Ermittlungen gegen Abu Walaa wurde Amri vom LKA Nordrhein-Westfalen als sogenannter „Nachrichtenmittler“ geführt. Er ist kein V-Mann, leitet seine Erkenntnisse nicht direkt an die Sicherheitsbehörden weiter. Aber als Vertrauter redet er ausgiebig mit der VP-01. Vieles was Amri weiß, wissen somit auch die Behörden – was ihn für die Ermittler wertvoll macht…

EK Ventum steht für ein groß angelegtes Ermittlungsverfahren gegen die radikal-islamistische Zelle des am Ende verhafteten Predigers Abu Walaa, der über Jahre junge Leute als Kämpfer des IS für die Kriegsschauplätze in Syrien und dem Irak angeworben haben soll. Der aus dem Irak stammende Salafisten-Prediger steht im Verdacht, die Nummer 1 des Islamischen Staats in Deutschland zu sein. Diese Ermittlungen wurden sehr erfolgreich im November 2016 mit den Verhaftungen abgeschlossen…
Amri ist unter dauernder Beobachtung. Und stellt unter der Beobachtung von Ermittlern so ziemlich alles an, was deutsche Gesetze nicht zulassen: Fahrraddiebstahl, Sozialbetrug, Körperverletzung. Monate lang beschäftigte der Tunesier unter seinen zig Alias-Namen zwischen Dortmund, Oberhausen, Hildesheim und Berlin so manche Polizeidienststelle, Staatsanwälte, Sachbearbeiter in den Ausländerbehörden. Doch etwa ein Dutzend Ermittlungsverfahren enden für den inzwischen rechtsgültig abgelehnten Asylbewerber immer gleich: Anis Amri bleibt auf freiem Fuß, darf betrügen, prügeln, mit Drogen handeln – alles ohne Konsequenzen…

Zum Ärger der Kollegen in NRW: „Entgegen der Absprachen wurde AMRI durch Kräfte des LKA Berlin am ZOB Berlin offen kontrolliert“, heißt es in internen Polizeiprotokollen.
Doch als man Amri daraufhin wieder entlässt, sind die LKA-Ermittler fortan an ihm dran – sie überwachen sein Telefon, observieren ihn engmaschig. Sein richtiger Name, seine Identität ist ihnen bekannt…

Im Polizeirevier gegenüber hat das Berliner LKA eine Kamera angebracht – so können die Beamten beobachten, wer dort rein und wieder rausgeht. Gegen fünf Vorstandsmitglieder und Aktivisten des Moscheevereins laufen Strafverfahren wegen Terrorverdachts…

Und trotzdem kommen die Berliner Ermittler bald zu dem Schluss: Amri gehört nicht in diese Szene, er ist kein wirklich gefährlicher Islamist…Und deshalb bricht man Mitte Juni 2016 die Observation ab, hört nur noch sein Telefon ab. Und dann verliert man ihn irgendwie aus den Augen…

Könnte es nicht sein, dass die Ermittler nach dem erfolgreichen Schlag gegen das Netzwerk von Walaa, dem „Prediger ohne Gesicht“, Geschmack  gefunden hatten an einem, der hilfreich sein kann, wenn es darum geht, Islamisten-Zellen trocken zu legen? Hätte Amri auch als Wegweiser in die radikale Islamistenszene der Hauptstadt dienen können?…

Mit deutlichen Worten hatte der nordrhein-westfälische LKA-Direktor Uwe Jacob die Einstellung der Observation des Attentäters Anis Amri durch die Berliner Polizei im Juni 2016 kritisiert: „Nur weil Amri Kleinkrimineller war und Drogendelikte beging zu denken, er sei nicht gefährlich, das halte ich für einen großen Fehler!“



Solange das LKA NRW zuständig gewesen sei, habe man die Einschätzung gehabt, dass es sich bei Amri um eine „hochgefährliche“ Person gehandelt habe, die man zügig von der Straße bekommen müsse, entweder in Abschiebe- oder in Strafhaft, so der LKA-Direktor…

Sendung: Inforadio | 26.03.2017 | 08.00 Uhr

Beitrag von Sascha Adamek, Jo Goll, Susanne Katharina Opalka

Vielleicht musste der Prediger Abu Walaa daran glauben, weil er ohnehin im Fokus der Behörden stand, seine Rekrutierungsaufgabe nicht hätte fortsetzen können und zu eigenen Terroranschlägen nicht in der Lage war.

Es sieht so aus, als ob das LKA Nordrhein-Westfalen zwar Amri hatte stoppen wollen, aber unfreiwillig durch seine zeitnahe Informationsweitergabe an den Verfassungsschutz eine Warnung Amris ermöglicht haben könnte. Möglicherweise hat Amri auch aus Gründen der ihm bekannten Überwachung seiner Person Nordrhein-Westfalen zwischenzeitlich in Richtung Berlin verlassen.

 https://www.rbb-online.de/politik/beitrag/2017/03/nrw-untersuchungsausschuss-berliner-lka-einstellung-amri-observa.html

Freier räumt falsche Beurteilung Amris ein

… Seine Behörde habe sich mit Amri regelmäßig beschäftigt. In einem so genannten Jour fixe habe das LKA Nordrhein-Westfalen  seinen Mitarbeitern und ihm regelmäßig über Amri berichtet. „…

Auf die Frage, ob Amri ein V-Mann des Verfassungsschutzes gewesen sei, entgegnete Freier mit einem klaren Nein. „Es gibt eine klare Regel: Wir sprechen keine Gefährder an, auch nicht Leute, gegen die ein Strafverfahren läuft.“

Sendung: Abendschau, 29.03.2017, 19.40 Uhr

Beitrag von Jo Goll, Susanne Opalka

Vielleicht ist die Ansprache oder das Anhören von Amri zwecks Engagement als V-Mann ja vor den Milieu-typischen und damit geduldeten Straftaten erfolgt…

Auch Generalbundesanwalt Frank bestätigt vor dem Untersuchungsausschuss, dass Amri spätestens im Juli 2016 in Haft hätte genommen werden können, aber das Land NRW scheint kein Interesse daran gehabt zu haben.

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2017-03/untersuchungsausschuss-anis-amri-bundesanwaltschaft-peter-frank

  1. März 2017

… Der Untersuchungsausschuss des Düsseldorfer Landtags, der sich mit dem möglichen Fehlverhalten der deutschen Sicherheitsbehörden im Fall des Berliner Attentäters Anis Amri befasst, hat einen weiteren hochrangigen Zeugen vernommen. An diesem Freitag stand dort Generalbundesanwalt Peter Frank den Abgeordneten Rede und Antwort…

Das nordrhein-westfälische Landeskriminalamt hatte im Februar 2016 bei der Bundesanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren gegen Amri wegen Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat angeregt. Zu dem Zeitpunkt war der Tunesier bereits als islamistischer Gefährder eingestuft worden. Die Karlsruher Anklagebehörde übersandte den Vorgang allerdings an die Generalstaatsanwaltschaft Berlin, die schließlich wegen versuchter Anstiftung zum Mord gegen Amri ermittelte…

Nach Angaben Franks wäre es vielleicht möglich gewesen, Amri bereits im Juli 2016 in Haft zu nehmen. Damals war der Islamist in einem Fernbus auf dem Weg in die Schweiz in Süddeutschland mit gefälschten italienischen Pässen festgenommen worden. Es wurde ein Strafverfahren wegen Urkundenfälschung und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz eingeleitet, letztlich wurde Amri am 1. August 2016 aber aus der Justizvollzugsanstalt Ravensburg entlassen…

Dies sei falsch, sagte Frank. Seine Behörde habe die Akten freigegeben. Als Frank ein entsprechender Aktenvermerk über ein Gespräch zwischen seiner Behörde und dem Landeskriminalamt NRW vorgehalten wurde, wonach einer Freigabe widersprochen wurde, sagte Frank, er kenne den Vermerk nicht, werde das aber klären…

Hat das Innenministerium NRW dafür gesorgt, dass die Akten für das LKA nicht freigegeben wurden, weil Amri vor jeglicher Strafverfolgung geschützt werden sollte, im Sinne von höheren Interessen?

http://www.nw.de/nachrichten/regionale_politik/21734074_Amri-Ausschuss-Zeuge-schildert-Behoerdenchaos-und-Tunesien-Schikanen.html


Burkhard Schnieder, Abteilungschef für Ausländerangelegenheiten im nordrhein-westfälischen Innenministerium vor dem Untersuchungsausschuss des Landtages zum Fall Amri. | © picture alliance / Federico Gambarini/dpa

Lothar Schmalen
29.03.2017 

… Düsseldorf. Obwohl das Landeskriminalamt NRW (LKA) bereits Monate vor dem Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt im Dezember 2016 vor dem späteren Attentäter als tickende Zeitbombe warnte, haben es Sicherheitsexperten im NRW-Innenministerium im März 2016 abgelehnt, Amri auf der Grundlage dieser Einschätzung sofort abzuschieben oder in Abschiebehaft zu nehmen. Die Entscheidung, der Forderung des LKA nicht nachzukommen, hat Burkhard Schnieder, der für Flüchtlinge und Ausländer zuständige Abteilungsleiter im NRW-Innenministerium getroffen. Mit Innenbminister Ralf Jäger (SPD) habe er darüber keine Rücksprache gehalten. Das LKA hatte in einem achtseitigen Schreiben an die Sicherheitskonferenz NRW darauf hingewiesen, dass von Amri eine Gefahr im Sinne eines terroristischen Anschlags ausgehe.

Das Bild von Anis Amri als ganz überraschend mutiertem zugedröhnten Kleinkriminellen, dem eigentlich kein Attentat zuzutrauen ist, war falsch. Amri wollte offensichtlich nicht als Selbstmordattentäter sterben, sondern hat seine Flucht sorgsam geplant, um seine Terror-Aktivitäten an einem anderen Ort fortsetzen zu können.

Welche Verhaltensweisen müssten einem V-Mann der Islamisten-Szene zugestanden werden, damit dieser Deutschland-weit agieren kann, ohne enttarnt oder von anderen Sicherheitsbehörden gestoppt zu werden?

Er dürfte weder zu gefährlich noch zu harmlos auftreten. Die Tarnung als nicht allzu gläubiger Kleinkrimineller, der vollmundig Anschlagsideen diskutiert, wäre perfekt, denn der IS rekrutiert besonders erfolgreich in diesem Milieu. Im Gemeinsamen Terrorismus-Abwehrzentrum GTAZ hingegen könnte man die Bedeutung diese Gefährders damit herunterspielen und dafür sorgen, dass dieser unbehelligt bleibt, mit dem Argument, so der zentralen Figuren des IS in Deutschland habhaft zu werden.

Solch ein „Spiel mit dem Feuer“ dürfte „normalerweise“ nicht riskiert werden.

Aber was ist schon normal in dieser Welt des Wahnsinns?


Sehr guter Beitrag!

Anmerkungen:

Helfer scheidet auch deshalb aus, weil „der unbekannte Blonde mit dem Geschenkkorb“ laut der Opfer 1.90-1.95 m gross gewesen sei. Helfer ist einen Kopf kleiner.

Abschiebung per SEK, seit Amris Anschlag geht das offenbar:

http://www.express.de/koeln/blitz-abschiebung-nach-sek-einsatz-gewalttaetiger-tuerke–42–sass-um-8-07-uhr-im-flieger-25570176

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Total beklopptes Deutschland:

Weil er einen Asylantrag stellte: Mutmaßlicher Terrorist nicht abgeschoben

Die Terroristen lachen den deutschen Staat der Weicheier aus. Asyl muss zum Gnadenrecht werden, ohne Rechtsweg auf unsere Kosten.

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Der hier hat vergessen, „Asyl!“ zu sagen?

Aggressiver Gefährder wird vom MEK direkt zum Flieger gefahren

Stand: 05.04.2017

https://www.welt.de/regionales/hamburg/article163415178/Aggressiver-Gefaehrder-wird-vom-MEK-direkt-zum-Flieger-gefahren.html