Der Anschlag vom Breitscheidplatz – vergesst den gelben Bus!

Eigentlich hatte ich ja keine Lust, mir Videos zum Breitscheidplatz anzuschauen, schon gar keine längeren, aber ich hab es dann doch getan.

Der gelbe Bus ist nicht sooo sehr wichtig, da das Dashcam-Video einen Schnitt beinhaltet, der gelbe Bus also mit dem direkten LKW-Vorfall gar nichts zu tun haben muss, und durchaus auch noch Minuten später angekommen sein kann.

Deshalb ist er auf dem Kontraste-Video auch nicht drauf.

Was viel interessanter ist… Kann denn von der Position der Dashcam aus die Heckklappe des LKW gesehen worden sein?

Oder ginge das nur falls der LKW gar nicht in den Markt reinfuhr, sondern auf der Strasse blieb und dann zurück setzte, wie behauptet wird?

Konnte der LKW das kurvige Abbiegemanöver durch die Buden schaffen, ohne die vorderste linke Bude wegzureissen noch rechts die Hinweisschilder?

@brain freeze, nun gib mal ein wenig Gas, bitte, wir warten!

Das gilt auch für @HenningMüller

Wir erwarten eine Beurteilung des Videos. Danke!

Zusatzfrage: Warum meint der Eliasson es sei nicht sicher, wann das Ereignis Breitscheidplatz passiert sei? Kam imo beim Bildzeitungsfleischer von Nuoviso nicht sonderlich überzeugend rüber, irgendwie…

23 Gedanken zu „Der Anschlag vom Breitscheidplatz – vergesst den gelben Bus!“

  1. @fatalist fragt: ## Kann denn von der Position der Dashcam aus die Heckklappe des LKW gesehen worden sein? ##

    Ich glaube eher nicht, weil die Rückseite des Bikini-Haus (Haus auf der linken Seite) perspektivisch in etwa ähnlich verläuft wie die hellgraue Rückfront des LKW. Und wenn man das via Google-maps vergleicht, dann kann bei so einer Konstellation der LKW nicht in den Markt gefahren sein.
    Allerdings ist die Qualität des Films grottig und ob das der LKW war, der da durch- oder vorbeigefahren sein soll, oder ob da etwas hinein kopiert wurde, ist schwer einzuschätzen, so daß man darüber nur wild spekulieren kann.

    ##Oder ginge das nur falls der LKW gar nicht in den Markt reinfuhr, sondern auf der Strasse blieb und dann zurücksetzte, wie behauptet wird?##

    Davon gehe ich nach wie vor aus, auch wenn das andere Alternative nicht teilen.
    Allerdings wird doch auch mit den GPS-Daten der Hamburger Postille ZEIT argumentiert, die angeblich 15 km/ h ausgelesen/erfahren haben will.
    Dagegen stehen die viel früheren Aussagen von Martin Lejeune, der auch GPS-Daten bekommen haben will und darin beschreibt, daß der LKW mutmaßlich abgeschleppt wurde, weil zwar das GPS-Signal empfangen wurde, aber der Motor aus war.
    Die beiden GPS-Daten widersprechen sich also extrem!
    Mein Gefühl sagt mir aber, daß ich Lejeune eher vertrauen würde als der ZEIT.
    Dazu nochmals ein Link: https://spotttoelpel.net/news-ungerichtet/2016/12/20/uebersicht-fragen-was-wohl-wirklich-geschah-in-berlin-weihnachtsmarkt-attentat/

    Wie gesagt, das Ganze bleibt ein riesiges Mysterium, weil man nirgendwo ordentlich aufsetzen kann und die Quellen entsprechend unklar bleiben.

    Und da das Kontraste-Video ebenfalls Fake verdächtig ist, würde ich hier auch nicht zwingend konsistente Infos ableiten. Allerdings gebe ich Dir beim gelben Bus recht, der auch nachträglich hätte ankommen können.

    zu E. Davidsson:
    Der einzige Beweis für das Ereignis ist das Hollitzer-Video, welches um 20:03:56h mit seiner Aufnahme beginnt.
    Dort erzählt er zwar viel von den Toten und Verletzten, aber man sieht kaum etwas, außer das ein paar Leute hin und her rennen und 3 bis 4 Menschen am Boden hocken oder liegen. Eine LKW-Durchfahrt mit plattgewalzten Menschen (12 Tote und fast 50, z.T. Schwerverletzte) sähe anders aus.

      1. In diesem Zusammenhang ist eine “Terrorübung“ in Stuttgart nicht uninteressant. Laut Stuttgarter Nachrichten vom 25.3.19 gab es auf dem Schlossgelände eine TERRORÜBUNG
        “Real Versehrte für simulierten Terrorakt“.

        Demnach hat man in Stuttgart für diese Übung extra die englische Gruppe Casualty Resources engagiert und einfliegen lassen. Die Gruppe Casualty Resources vermietet Statisten, im Fall Stuttgart handelt es sich um Kriegsvetreanen der britischen Armee, denen infolge ihrer Kriegsverletzungen Arme oder Beine amputiert werden mussten. Nach Informationen der Stuttgarter Zeitung war dies mit dieser Personengruppe bereits die zehnte Übung in diesem Jahr.

        Wie man sieht, gibt es schon seit längerem ein äußerst professionelles Terrormanagement, da werden zu Übungszwecken schon mal kriegsversehrte Krüppel aus anderen Ländern nach Deutschland eingeflogen, um simulierte Terrorattacken möglichst realistisch filmen zu können, abgetrennte Gliedmaßen inbegriffen.

        Man muss deshalb mit Verschwörungstheoretikern im Hinblick auf den Gelben Bus nachsichtig sein, möglicherweise liegen sie mit ihren Verschwörungstheorien richtig. Wo man kriegsversehrte Krüppel aus anderen Ländern zum Zwecke von Terrorübungen einfliegen und bezahlen lässt, damit der Terror täuschend echt wirkt, da kommt man auch auf andere Ideen, um Simulationen täuschend echt HDTV digitalisiert zur Hauptsendezeit auszustrahlen.

        P.s.: Davidsohn ist ein Schwätzer ohne Substanz….

          1. *** andersherum. der mangel an ambulanzen entlang des 50 meter wegs des trucks durch den weihnachtsmarkt passt nicht zu boston. sind 2 offenbar voellig verschiedene baustellen, da in berlin angeblich nirgendwo verletzte und tote zu sehen sind. ***

    1. Wir sind uns hoffentlich einig, daß Staatsterroristen die StVO beachten. Der LKW fuhr also eher nicht mit zerborstener Frontscheibe durch die Reichshauptstadt.

      Wenn er hingebracht und rückwärts in Position gestellt wurde, ging das kaum bei fließendem Verkehr. Wie haben sie’s gemacht (hypothetisch)?

      Zu Davidsson: Sein Verdienst ist u.a., in seinem Buch viele Behörden- und Zeugenaussagen gesammelt, geordnet, verglichen und auf Glaubwürdigkeit geprüft zu haben.

      1. „Elias Davidsson geborener Kahn, geboren 1941 in Palästina, ehemals Mitglied der zionistischen Jugendorganisation Hashomer Hatzair, ein heute in Deutschland lebender israelisch-
        isländischer Komponist von Übungsstücken für den Musikunterricht, der bereits in seiner Kindheit Kompositionsversuche unternahm“ (so seine biografischen Angaben laut Internet), der 2012 an einer von „interessierter Seite“ finanzierten Reise in Begleitung von Jürgen Elsässer nach Teheran zu Mahmud Ahmadinedschad teilnahm, als seriös zu klassifizieren oder zu betrachten, weil er im Alter von 77 Jahren keine musikalischen Kompositionsversuche mehr unternimmt, sondern bei Kenfm als Terrorismusexperte vorgestellt und eingeführt wurde, zeugt nicht gerade von Sachverstand.

        Es ist total unglaubwürdig anzunehmen, das ein 77 jähriger mit dieser speziellen Vita im Fall 9/11 oder Breitscheidtplatz anfängt, „Zeugenaussagen zu sammeln, zu ordnen, zu vergleichen und auf Glaubwürdigkeit zu überprüfen“.

        Es ist kein Zufall, das Davidsson einen gewissen Bekanntheitsgrad erst durch den sogenannten Ken Jebsen erlangt hat, dessen Herkunft und Vita genauso ominös ist.

        Die Steigerung von Davidssons „Expertisen“ im Hinblick auf Terroranschläge und Geheimdienste, sind allerdings die Sachverständigen Patrik Baab und Markus Kompa, die auch nicht zufälligerweise bei und durch den sogenannten Ken Jebsen vorgestellt wurden und dort ihre „Expertisen“ abliefern konnten.

        Kenner der Materie und der Geschichte empfehlen in diesem Zusammenhang immer wieder
        KARL MAY, zum Beispiel „Durchs wilde Kurdistan“ oder „Von Bagdad nach Stambul“, weil diese Schriften überprüfbar glaubwürdiger sind, als die Schriften von Davidsson, Baabs oder Kompa….

        1. Ich maße mir kein Urteil über Biographien an oder über Leute, die ich aus einem Interview „kenne“, sondern über ein Buch, das ich selbst gelesen habe.

          1. Professor Shlomo Shpir und das “Mossadzeugs“ sind im Zusammenhang mit dem Kriminalfall Breitscheidplatz allerdings deutlich näher am Tatort gewesen, als Davidsson. Immerhin kommt Professor Shlomo S. aus demselben Umfeld und derselben Kaderschmiede, aus der mehrere Chefs des Mossad und des Shin Beth und andere hochrangige Vertreter der israelischen Geheimdienste und der Armee kommen.

            Googelt man Gelber Bus, dann erscheint ausschließlich Elias Davidsson und damit verbunden Kenfm, Nuoviso und diejenigen die ihn und Kenfm und Nuoviso etc. empfehlen. Davidsson und der sogenannte Ken Jebsen treten auch zusammen mit Daniele Ganser auf, gelegentlich auch bei Ablegern der Anthroposophischen Gesellschaft in der Schweiz. Auftritte in der Schweiz sind nicht nur erholsam, sondern auch lukrativ.

            Empfehlenswert ist im Zusammenhang mit dem “Mossadzeug“der Artikel von Willy Wimmer

            “Zwischen Bayreuth Wien und Zürich, Mossad übernehmen sie“.

            Willy Wimmer quasselt gerne viel, in diesem Artikel hat er allerdings auf einen interessanten Sachverhalt hingewiesen, und das hat mit der privaten Sicherheitswirtschaft zu tun und mit den Personen, die dort tätig sind.

            Die Angehörigen der privaten Sicherheitswirtschaft im Umfeld des Breitscheidplatz (Hotels EuropaCenter etc.) und auf dem Breitscheidplatz selbst sind auch hochgeschulte Personen aus dem Umfeld des “Zeugs“. Zum Zeitpunkt des Kriminalfalls Breitscheidplatz haben sich zweifelsohne mehr Angehörige der privaten Sicherheitswirtschaft auf dem Breitscheidplatz und im Umfeld des Breitscheidplatz (Hotels, Europa Center etc.) aufgehalten, als Angehörige der staatlichen Sicherheitsbehörden. Die Angehörigen der privaten Sicherheitswirtschaft dürften auch deutlich besser mit “Sicherheitstechnik“ ausgestattet sein, als die Berliner oder Bundespolizei.

            Es gibt übrigens nicht nur das “Mossadzeugs“, sondern auch das “ShinBethzeugs“. Das “ShinBethzeugs“ ist übrigens außerhalb Israels relevanter, als das “Mossadzeugs“. Das “ShinBethzeugs“ in Deutschland ist übrigens nicht nur relevanter, sondern auch umfangreicher und effektiver.

            Zum “ShinBethzeug“ in Deutschland und zur damit verbundenen privaten Sicherheitswirtschaft könnte man weiteres ausführen, aber das führt ja viel zu weit weg vom eigentlichen Thema in diesem Blog, schließlich geht es ja hier um Elias Davidsson, Heckklappen, Hinweisschilder, linke Buden und Abbiegemanöver und damit zusammenhängend, wie Henning Müller hier formuliert hat um “ein riesiges Mysterium“.

            Cheerio…….

      2. Bereitstellen des LKW über die Einfahrt Kantstraße; geht dann in ziemlich gerader Fahrtrichtung.

        Eine beherrschte Ampelphase dürfte ausreichend sein.
        „Mann nach Anschlag ins Koma geprügelt …“ das könnte gut ein störender Zeuge einer Übung gewesen sein.

  2. „Der gelbe Bus ist nicht sooo sehr wichtig, da das Dashcam-Video einen Schnitt beinhaltet, der gelbe Bus also mit dem direkten LKW-Vorfall gar nichts zu tun haben muss, und durchaus auch noch Minuten später angekommen sein kann“ … dann ist das Video der Dashcam ein Fake.
    Warum auch der Staatsmacht unmöglich ist dem Filmemacher um das Ungeschnittene zu bitten.

    Wo bitte bleiben die Sensationsberichte wie „Ich sah live …“ & „Ich filmte den Todes-LKW“ … da gäbe es Geld … also warum so bescheiden?
    Warum verzichten Polizei und Staatsanwaltschaft auf diesen Zeugen?

  3. „Konnte der LKW das kurvige Abbiegemanöver durch die Buden schaffen, ohne die vorderste linke Bude wegzureissen noch rechts die Hinweisschilder?“

    Könnte man ganz einfach per Rekonstruktion der Tat klären.

    1. Zur Rekonstruktion der Tat postieren an den kritischen Stellen Honoratioren mit Sprengauslöser und sollte der LKW einen touchiert, geht die ganze Kette in die Luft.

      Also nur Mut zur eigenen These 😎🤣

  4. @ all
    Elias Davidsson hat sich mit dem Vorgang intensiv beschäftigt.
    Ergo mehr Experte als andere Schwätzer hier.
    Mit dem Beginn des Tatortvideo des Jan Hollitzer war der Bus bereits platziert.
    Schlimm-Besser bei Jan Hollitzer ist das Fehlen der Leiche Nummer Eins am Fußgängerüberweg links neben dem Laternenmast.
    Video: „Das sagen Passanten am Breitscheidplatz “
    https://www.welt.de/vermischtes/article160454887/Mutiger-Zeuge-fuehrt-die-Polizei-zum-Verdaechtigen.html

  5. An Ambulanzen mangelt es in Berlin nicht, auch wenn diese auf der Budapester Straße und nicht auf dem Breitscheidplatz stehen.

    „Der Sattelzug, umgeben von Rettungskräften“
    https://de.wikipedia.org/wiki/Anschlag_auf_den_Berliner_Weihnachtsmarkt_an_der_Ged%C3%A4chtniskirche#/media/File:2016_Berlin_Christmas_market_truck_attack.jpg

    Video Sekunde 11 jede Menge Ambulanzen
    https://www.welt.de/vermischtes/article160454887/Mutiger-Zeuge-fuehrt-die-Polizei-zum-Verdaechtigen.html

    Sekunde 25 „Opfer“ (Schauspieler) auf der Straßenseite des Bikini Berlin

    #Sekunde 57 noch ein „Opfer“ diesmal laufend
    #Sekunde 60 Leiche am Eingang des Weihnachtsmarktes
    #Sekunde 63 selbe Leiche am Eingang des Weihnachtsmarktes in Position zur Fußgängerampel und Fahrbahnmarkierung
    #Sekunde 81 (Minute 1:21) immer noch Opfer aus Sekunde 25 auf der Straßenseite des Bikini Berlin

    Den „Brüller“ Versehrten im Boston Marathon Anschlag Rollstuhl kann Berlin nicht vorweisen.
    „Reale Versehrte für simulierten Terrorakt“ … natürlich hat Schland nicht soviele krass versehrte GI’s wie die VSA … strukturell passt es meinem Dafürhalten aber durchaus.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.