Alle Beiträge von fatalistalterego

Todeszeitpunkt falsch bestimmt – Vera Brühne bekam lebenslänglich?

@anmerkung schreibt zum 4.11.2011, wo die in Stregda am Wohnmobil anwesenden Gerichtsmediziner niemals in einem NSU-Ausschuss oder vor Gericht danach befragt wurden:

Haben sie den beiden Leichen ein Thermometer in den Arsch geschoben, um den Todeszeitpunkt zu bestimmen? Oder wurden sie von Menzel an der Besichtigung des Fundortes gehindert? Wurde ihnen untersagt, ihrer Rechtspflicht nachzukommen? Wenn ja, von wem und in wessem Auftrag?

Wer hat eigentlich den Tod der beiden bestimmt? Auch dafür gibt es rechtlich verbindliche Normen. Die Mitglieder der Feuerwehr waren es nicht, eine dazu befugte Amtsperson auch nicht.

Nur in dieser Dreieinigkeit, der korrekten rechtsmedizinischen Fundortarbeit, der korrekten kriminalpolizeilichen Dokumentation und der akkuraten Spurensicherung unter Einbeziehung der Erhebungen zur Brandursache, sind objektive und zielführende Schlüsse möglich.

Was haben wir von all diesen Dingen vorliegen? Nichts. Keine rechtsmedizinische Untersuchung vor Ort, vor allem keine Erstmaßnahmen zur Bestimmung des Todeszeitpunktes und keine rechtsmedizinische Fundortdokumentation. Die Kriminalakte ist Schrott, die taugt nichts. Die Dokumentation der Spurensicherung ist schrottig und läßt sehr viel Kreativität im Umgang mit dem Fundort der Leichen ahnen.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/08/02/nsu-blutbilder-aus-dem-wohnmobil-teil-1/

Pfusch wie nach der Stammheimer Todesnacht?

Thüringer Allgemeine, 2011-11-17 - WoMo-Bilder vor Abtransport 04 (mit Gerichtsmedizinern vor Ort) [von Sascha Willms]

Deja vu! “Unfähig” wie im Nov 2011

https://fatalistnsuleaks.wordpress.com/2015/08/02/der-sand-aus-mogadischu-an-baaders-schuhen-die-stammheimer-todesnacht/

– der Tatzeitpunkt wurde vertuscht, man hat die Raum-Temperatur nicht gemessen, statt dessen das Fenster aufgerissen, die Heizung lief volle Pulle.

Was es alles 1957 schon so gab, echt erstaunlich. Verpfuschte Tatortarbeit, verschwundene Beweise, und Schutz von Verdächtigen. Ein Todeszeitpunkt, der an “Alibis” reicher Leute angepasst wurde…

Ein ähnlicher Fall ist der von Vera Brühne: “Lassen Sie die Finger vom Fall Brühne, wenn Ihnen ihr Leben lieb ist”, so sagte Franz Josef Strauss zu Kanzleramtsminister Horst Ehmke.

https://fatalistnsuleaks.wordpress.com/2015/08/01/beiseite-geraeumt-das-maedchen-rosemarie/

„Wenn Ihnen ihr Leben lieb ist“ kommt auch in dieser Fernseh-Dokumentation vor:

Auch das Problem mit „lebenslänglich für Unschuldige“ kommt vor. Wesentlich ist die Frage nach Brühnes und Fehrbachs Alibi gewesen: Die falsche Todeszeitpunktbestimmung beim Doppelmord ermöglichte erst die Verurteilung.

praun-foto

Ein sehr einfacher Fall: Selbstmord! Erweiterter Suizid wie angeblich in Eisenach:

rll

Damals war es ähnlich:

zeit-spott

zeit-brühne

Bizarr!

Aber auch Rodatus kann sich nicht beklagen. Er wurde inzwischen aus Fürstenfeldbruck an die höchste einschlägige Behörde versetzt, ans Bayerische Landeskriminalamt.

Das war schon immer so? Politische Vorgaben umsetzende Ermittler werden befördert statt entlassen und eingesperrt? PD Menzel aus Gotha wurde ins Innenministerium auf einen leitenden Posten versetzt. Eine Belohnung für das „Versagen“?

Im Fall Brühne/Praun wird in der Doku eine Verbindung zum BND gezogen, zu Waffengeschäften, und auch Franz Josef Strauss und seine BND-Amigos dürften eine Rolle gespielt haben. Die Bayerische Justiz ist bekanntlich ein Sonderfall bis heute…

In einer Aktennotiz des BND fanden Journalisten 2001 den Hinweis, Praun habe „der Spionage von Hitlers Wehrmacht als Offizier oder V-Mann gedient und später auch dem BND“ und „sei in Waffenschiebereien verwickelt“ gewesen

https://de.wikipedia.org/wiki/Otto_Praun

Schwerreicher Mann, der Erschossene, und unter Mordverdacht hätten Brühne gar nicht geraten dürfen, 18 Jahre Gefängnis aufgrund eines Fehlurteils musste sie absitzen, ohne ein Motiv für einen Mord zu haben, der ihr nur wegen einer fehlerhaften Todeszeitpunktermittlung überhaupt hatte angelastet werden können.

Zum fehlenden Motiv:

In seinem Testament vom 23. Mai 1959 räumte Praun Frau Brühne ein lebenslanges Nutzungsrecht für sein Anwesen in Lloret de Mar ein. Praun vererbte sein Grundeigentum in Spanien an Vera Brühne mit der Auflage, dass bei Antritt des Erbes ein Nacherbenvermerk zugunsten seines Sohnes in das Grundbuch eingetragen wird.

Wurde damals unterschlagen, auch im Mordprozess: Nur Nießbrauch, dann Weitergabe an Prauns Sohn, dargestellt wurde immer nur: Praun vermachte Brühne ein sehr wertvolles Anwesen in Spanien… Mordmotiv gefunden!

Uns interessiert jedoch die falsche Todeszeitpunkt-Ermittlung, und dazu gibt es einen sehr aufschlussreichen Artikel im Spiegel:

brühne 1973

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41972665.html

Das Wiederaufnahmeverfahren wurde trotzdem 8 Mal abgeschmettert, politische Justiz in Bayern, und Brühne wurde 1979 von MP FJS begnadigt.

Sie wollte Gerechtigkeit, keine Gnade. Dahin führte aber kein Weg…

brühne-erben

So einfach wird man wegen Polizeipfusch zur Mörderin… und sitzt 18 Jahre. Kann Jedem passieren, nicht nur in Bayern.

jagusch

Mit der Richtigkeit der bisher angenommenen Tatzeit steht und fällt das Urteil“ — das war schon 1971 die Quintessenz einer 16-Spalten-Kritik in der „Neuen Juristischen Wochenschrift“, dem gängigsten Juristenfachblatt. Autor war ein renommierter Insider, der ehemalige Senatspräsident am Bundesgerichtshof Heinrich Jagusch. der mit dem ganzen Repertoire juristischer Akribie die Schwächen des Münchner Urteils bloßlegte — Schwächen, die zumeist auf Mängeln der polizeilichen Ermittlungen beruhten.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41972665.html

Die zuerst ermittelnden Kripobeamten der Landpolizei nahmen als Tatzeit die Nacht von Karfreitag zu Ostersamstag an. Im Leichenschauschein für Dr. Praun steht unter „Zeitpunkt des Todes: „Nacht vom 15, auf 16. April 1960“ — mithin etwa 25 Stunden später, als ihn das Gericht im Urteil festlegte.

Das sieht nach „angepasstem Tatzeitpunkt“ aus, für den Brühne und Fehrbach kein Alibi hatten; eine Anpassung aufgrund politischer Vorgaben zum Schutz staatlicher Mörder, wie in der Doku von Arte vermutet wird.

mallach

Mallach, den kennen wir aus Stammheim:

So lange jedoch wollte der Tübinger Gerichtsmediziner Hans Joachim Mallach mit der Leichenschau nicht warten, und er fuhr, weil er sich in seiner Arbeit “beeinträchtigt” fühlte, schon um die Mittagsstunde “aus der Jacke” (Mallach: “Der Herrgott möge es mir verzeihen”). Dem Mediziner schien die Gefahr unabweisbar, daß in der Zwischenzeit “wesentliche Befunde, die zu erheben wären, verlorengehen”.

https://fatalistnsuleaks.wordpress.com/2015/08/02/der-sand-aus-mogadischu-an-baaders-schuhen-die-stammheimer-todesnacht/

Pannen und kriminalistische Blindheit schon gleich nach Bekanntwerden der Pöckinger Todesfälle hatten bewirkt, daß speziell die Festlegung der genauen Tatzeit selbst nach den damals gängigen Methoden im Ermittlungsverfahren unterblieb.

Pleiten, Pech und Pannen… und niemals Absicht, so werden noch Heute die Menschen verarscht.

Warum auch nicht, wenn es doch seit 70 Jahren immer wieder so prima funktioniert?

Der Sand aus Mogadischu an Baaders Schuhen… die Stammheimer Todesnacht

Wie war das doch gleich?

GSG 9-Chef Wegener rettete dem Kanzler den Job… durch die Befreiung der Geiseln in Mogadischu.
wegener

Die christliche PFLP von Wadi Haddad entführte eine Lufthansa-Maschine (Landshut) in Mallorca, um während der Schleyer-Entführung 1977 (Deutscher Herbst) zusätzlichen Druck auf die Bundesregierung von Kanzler Schmidt auszuüben, die Freilassung der RAF-Häftlinge zu erreichen.

andrawes

Die GSG 9 flog hinterher, befreite alle Geiseln lebendig, erschoss die Entführer (bis auf die Frau, Andrawes) und als die Nachricht von der Befreiung kam, brachten sich die RAF-Führer Baader, Ensslin und Raspe in Stammheim um, nur Möller überlebte und erzählt bis heute, es sei Mord gewesen.

baader

schoss sich in den Nacken. Andreas Baader.

stammheim

1 Tag später fand man Schleyer erschossen im Kofferraum eines PKW in Mühlhausen (Elsass) auf.

schleyer-mord-540x304

Bilanz: 4 Morde bei Schleyers Entführung, der Mord an Schleyer, 3 erschossene Palästinenser, 1 erschossener Lufthansa-Kapitän Schuhmann, 3 Selbstmorde in Stammheim. 12 Tote.  

https://www.youtube.com/watch?v=hD2n1hTIHWY

Boock war im Camp der PLO, und dort wurde die Sprachregelung innerhalb der RAF ausgegeben, „die 3 Stammheimer“ hätten über ihr Leben bis zum Ende selbst bestimmt. Also kein Mord. Selbstmord. Mit Hilfe reingeschmuggelter 2 Pistolen, Baader und Raspe, die Ensslin erhängte sich (wie Meinhof schon zuvor) am Fenster.

ensslin

Die RAF-Mythen pflegt bis heute Irmgard Möller: Mord sei das gewesen. 

möller

Dann sei sie doch eingeschlafen und am Morgen mit vier Stichen in der Brust im Umschlußflur wieder aufgewacht, als ihr jemand unterm Neonlicht die Lider hochzog.

Waffen habe es in den Zellen nicht gegeben, Selbstmordabsichten erst recht nicht. Einsame Wahrheit oder eiserne Lüge?

http://www.zeit.de/1997/24/Die_Mythen_der_RAF

Aber was ist mit dem Sand an Baaders Schuhen… der Sand aus Mogadischu…

Spur Nr. 6 blieb ein Geheimnis

SPIEGEL-Report über Widersprüche bei der Untersuchung der Stammheimer Selbstmorde Sand aus Mogadischu unter den Schuhen des toten Andreas Baader

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14317352.html

Und der Sand, der hat es in sich!

Was ist mit den Sandspuren an Baaders Schuhen? Haben sie ihn nicht doch in jenen Nächten nach Mogadischu geflogen, in die Wüste, und dann umgebracht?

Sozusagen eine mögliche Finte: Die 3 den Entführern vorzeigen, ihre Freilassung hatte man vorher bereits den Entführern angekündigt, man hatte mit Baader über die Modalitäten gesprochen in Stammheim, und dann aus der Nähe die Entführer erschiessen?

Und der Beweis?

Na der Sand aus Mogadischu an den Schuhen, was denn sonst?

Es gibt da gewisse zeitliche Schwierigkeiten, die eine Concorde mit Mach 2 vielleicht hätte lösen können, man hatte allerdings keine Concorde zur Verfügung.

Ohne Überschallflugzeug haut die Zeitleiste nicht hin, um am Morgen rechtzeitig die RAF-Führer in Stammheim tot aufzufinden. Konnte man die Befreiung erst mit 1 Tag Verzögerung bekannt geben? Schwierige Sache… dürfte ebenfalls nicht hinkommen.

Also was nun?

Die Staatsanwaltschaft stellte im April 1978 das Ermittlungsverfahren über den Tod der Stammheimer Häftlinge ein, „weil“, so die bündige Begründung, „die Gefangenen Baader, Ensslin und Raspe sich selbst getötet haben, die Gefangene Möller sich selbst verletzt hat und eine strafrechtliche Beteiligung Dritter nicht vorliegt“.

Dabei hat die Kriminalpolizei, auf deren Zuarbeit die Strafverfolger angewiesen waren, die Möglichkeit „Mord“ nur mal so nebenbei überprüft.

Immerhin mit Gerichtsmedizinern aus mehreren Ländern. Den Artikel ganz zu lesen lohnt sich! Uwe-mässig ging das damals ganz und gar nicht ab… merkwürdig, wie provinziell das 2011 trotz angeblich gefundener Polizistenmord-Dienstwaffen im verträumten Thüringen gehandhabt wurde…

Die drei Professoren Wilhelm Holczabek, Hanspeter Hartmann und Armand Andre brauchten bis zum späten Nachmittag des 18. Oktober, um erst einmal aus Wien, Zürich und Lüttich nach Stuttgart-Stammheim zu gelangen. So lange jedoch wollte der Tübinger Gerichtsmediziner Hans Joachim Mallach mit der Leichenschau nicht warten, und er fuhr, weil er sich in seiner Arbeit „beeinträchtigt“ fühlte, schon um die Mittagsstunde „aus der Jacke“ (Mallach: „Der Herrgott möge es mir verzeihen“). Dem Mediziner schien die Gefahr unabweisbar, daß in der Zwischenzeit „wesentliche Befunde, die zu erheben wären, verlorengehen“.

Am Morgen beispielsweise hätten die Muskeln der Toten mechanisch oder mittels elektrischen Stroms noch erregt, die Pupillen der Augen mit pharmakologischen Substanzen noch gereizt werden können — Methoden, durch die sich die Todeszeit oft auf ein oder zwei Stunden einengen läßt. Aber Mallach blieb ungehört.

Man hat einfach gar nichts gesichert? Temperaturen etc pp nicht gemessen? Das ist ja wie bei der Nitribitt gewesen, was für ein Zufall aber auch…

Und spielt auch beim Fall Vera Brühne eine ganz entscheidende Rolle: Der Todeszeitpunkt, seine Bestimmung… wie war das doch gleich in Eisenach 2011?

Thüringer Allgemeine, 2011-11-17 - WoMo-Bilder vor Abtransport 04 (mit Gerichtsmedizinern vor Ort) [von Sascha Willms]

Exakt Dasselbe, trotz der Gerichtsmediziner Prof. Mall und Heiderstädt am Womo in Stregda, und das lange vor dem Abtransport. Prof. Dr. Gitta Mall im roten Oberteil.

RAF, Stammheim:

Die Gutachter mußten sich am frühen Abend mit Rückschlüssen aus der Totenstarre, den Totenflecken und der Leichentemperatur zufriedengeben und mochten schließlich nur mehr einen vagen Zeitraum für den Todeseintritt angeben: „Zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens.“

Super genau… alles verpfuscht…

Als dann Waffenfachleute des Bundeskriminalamtes mehrere Wochen später mit einer Vergleichsbeschießung feststellen wollten, aus welcher Entfernung der Schuß in Baaders Nacken abgegeben worden war, kamen sie anhand der verhältnismäßig geringen Pulverschmauch-Auflagerungen an Baaders Nacken zu dem Ergebnis: aus 30 bis 40 Zentimetern. „Eine Distanz“, mokierte sich Stammheim-Anwalt Karl-Heinz Weidenhammer, „aus der sich nur ein Artist erschießen kann.“

Und die BKA-Experten fanden für den Mangel an Schmauch denn auch eine Erklärung, die den Befürchtungen des Professors Rauschke entgegenkam: Es könne sich da nur um eine „Verschleppung von Pulverschmauchspuren“ handeln; anders gesagt: Die Polizei hatte mit den Leichnamen hantiert oder hantieren lassen, ohne an irgendwelche beweiskräftigen Ablagerungen zu denken.

Deja vu! „Unfähig“ wie im Nov 2011, wie 1993 in Bad Kleinen beim Schmauch an Grams Schusshand, immer wenn es drauf ankommt, dann pfuscht die Polizei…

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/11/25/das-problem-mit-dem-schmauch-bad-kleinen-lasst-grussen/

Schmauchspuren orteten die Professoren auch an Baaders rechter Hand -für die Ermittler und den Untersuchungsausschuß ein untrügliches Zeichen dafür, „daß Baader sich die Schußverletzung selbst beigebracht hat“. Denn dieser Schmauch konnte nur aus der Waffe stammen, die Baader bei seinem Selbstmord mit der rechten Hand geführt hatte und deren Boden undicht gewesen sein mußte.

Hingegen, an der rechten Hand Jan-Carl Raspes, der sich laut Staatsanwaltschaft ebenfalls selbst tötete, war von Schmauch keine Spur zu finden. Noch nicht einmal Blut gab es da, das an Baaders Hand immerhin noch entdeckt worden war.

Böhnhardt hatte wenigstens noch Polizeischmauch an der Hand, 4 Sorten, wo es nur 2 Sorten hätte geben dürfen… und Polizeimunitionsschmauch schon gleich gar nicht…

Also probieren, meinte der Schweizer, aber:

Die Waffenversuche fanden nicht statt, weder mit der Raspe- noch mit der Baader-Waffe.

So braucht man sich nicht zu wundern, dass „Verschwörungstheorien“ die Runde machen… sie sind wohl begründet. Pfusch bei der Polizei seit eh und je, und Manipulation ist immer mit einzukalkulieren…

Doch da bleiben als weiteres Indiz ja noch rötliche Spritzer aus der Daumen- und Zeigefingergegend an Baaders rechter Hand, bei denen auch das BKA, ohne sie näher zu untersuchen, auf „Blutspuren“ tippte — und die, falls es sich wirklich um Baaders Blut handelte, nach Lage der Dinge nur von einer Selbsttötung herrühren konnten.

Es kam wie immer:

Die feingeweblichen Untersuchungen und Blutgruppenbestimmungen Rauschkes fehlten auch noch, als sich der Ausschuß Ende Februar 1978 auflöste. Sie waren noch nicht da, als die Staatsanwaltschaft am 18. April 1978 ihr Ermittlungsverfahren einstellte und als der Frankfurter Anwalt Weidenhammer im Januar 1979 in Stuttgart die Ermittlungsakten einsah.

Ende 1979 verbot die Staatsanwaltschaft dem Professor Rauschke ein bereits vereinbartes Gespräch mit dem SPIEGEL…

Man darf dem BKA und dem LKA Stuttgart rein gar nichts glauben. Weder ein Gutachten, noch kein Gutachten.

schluessel

Der Ruß an Florians Schlüsselbund ist identisch mit Ruß im Autowrack. Das neueste BKA-Gutachten, bekannt gegeben vor 1 Woche.

Meinen Sie, wir springen hier zu sehr zwischen den Mordverdachtsfällen hin und her? Wie wollen Sie ohne das Herumgehopse Analogien erkennen?

Der Sand:

sand-zeit

http://www.zeit.de/1978/03/was-geschah-in-stammheim-wirklich/seite-4

(dort folgende Seite: Düsenjäger zeitlich notwendig)

Weil Sand an den Schuhen des toten Andreas Baader haftete, wurde gemutmaßt, er sei nachts nach Mogadischu geflogen worden, um den „Landshut“-Entführern seine Freilassung vorzugaukeln – und an Ort und Stelle durch Genickschuss hingerichtet worden. Weil im Gefängnishof angeblich drei schwarze Limousinen gesichtet worden waren, habe ein heimlich eingeschleustes israelisches Spezialkommando die RAF-Leute ermordet.

Mord oder Selbstmord? Neue stern-Recherchen nähren den Verdacht, dass es ein staatlich geduldeter Selbstmord war.

http://www.stern.de/politik/geschichte/rekonstruktion-die-nacht-von-stammheim-3510308.html

Ja was war das denn nun für Sand, Herrgott nochamal?

Helge Lehmann, ausgewiesener Fachmann zum Thema:

Was hat es mit dem »Sand an Baaders Schuhen« auf sich, den Peter Schneider bereits 1978 zum Titel eines Kursbuch-Beitrages machte?

Die Anhaftungen an den Schuhen von Andreas Baader wurden sechs Monate nach der Todesnacht untersucht, da war das Todesermittlungsverfahren bereits drei Wochen beendet und eingestellt. Bodenproben vom siebten Stock der Justizvollzugsanstalt Stammheim wurden erst drei Monate nach der Todesnacht entnommen. Zu diesem Zeitpunkt war die Dritte Abteilung im siebten Stock, in der die RAF-Mitglieder inhaftiert waren, bereits komplett renoviert, nicht tragende Wände aufgestemmt und entfernt und der Estrich herausgenommen worden. So war ein aussagekräftiges Gutachten nicht mehr möglich. Das zeigt, wie fehlerhaft und oberflächlich ermittelt wurde.

Daß der Sand an den Schuhen aus Mogadischu kam, wie oftmals vermutet, scheidet meiner Meinung nach aus Zeitgründen aus. Daß Andreas Baader in Stammheim mit Beamten »unterwegs« war, ist wahrscheinlicher. Ob und aus welchem Grund konnte ich bisher nicht herausfinden. Dieses Thema werde ich sicherlich nochmals aufgreifen.

Wenn der Spiegel, Aust und andere weniger spekulieren würden, sondern sich mit den Fakten beschäftigten, wie ich es gemacht habe, wären wir der Wahrheit vielleicht schon früher ein Stück näher gekommen. Ich möchte die Aussage eines Häftlings aus dem sechsten Stock anführen, der in der Nacht vom 17. zum 18. Oktober drei Autos in die Justizvollzugsanstalt einfahren sah. Der zuständige Beamte an der Hauptwache sagt nur aus, daß in dieser Nacht keine Privatfahrzeuge in die Justiz gefahren seien. Dienstfahrzeuge erwähnte er nicht, und danach wurde er auch durch den vernehmenden Beamten nicht gefragt. Ebenso wissen wir, daß es einen direkten Weg in den siebten Stock über die Nottreppe gab. Außerdem ist durch die Akten belegt, daß die Bildüberwachungsanlage nicht fehlerfrei funktionierte. Auch daß keiner der Häftlinge aus dem sechsten Stock in dieser Nacht Schüsse gehört hat, ist überaus auffällig. Es wurden ja auch keine Schalldämpfer in den Zellen gefunden. Ich beschreibe in meinem Buch, daß es diverse Indizien gibt, die eine Fremdeinwirkung nicht ausschließen. Es ist dem äußerst lückenhaften, widersprüchlichen und einseitig die Richtung »Selbstmord« verfolgenden Todesermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft anzulasten, daß hier bisher keine Klarheit besteht.

http://www.nikolaus-brauns.de/Stammheim_Interview.htm

Analogie zu Florian Heilig, aber sowas von… aber nicht zu Eisenach am 4.11.2011 ff., dort war es schlicht kriminell, was veranstaltet wurde… Russlungen-Selbstmordlüge am 21.11.2011 im Bundestag… trotz eindeutigem Obduktionsergebnis schon am 5.11.2011: Kein Ruß.

So einfach war das damals schon: Schlicht nicht ermittelt, trotz Hinweis auf den Sand noch am Sterbetag. „Fehler“ der Ermittler…

Faszinierend, was Lehmann zum Waffenschmuggel in den Leitz-Ordnern zu sagen hat! Geht nicht, konstruierte Geschichte, und er verweist dazu auf Gutachten, die jedoch vor Gericht keine Rolle spielten, weil es so gewesen sein musste: 2 mutmassliche RAF- V-Leute bekamen dafür eine neue Identität! Speitel und einer der beiden Brüder Dellwo…   http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40605869.html

Und darum geht es: Nicht um das Lösen alter Fälle, sondern um das Erkennen, „wie es gemacht wurde“, nämlich Vertuschen und Manipulieren und Unterschlagen, immer schon, und das nicht bei der normalen Kripo, sondern ganz oben, bei LKAs und BKA und der unseligen Bundesanwaltschaft.

Wer da gar nie an Verschwörungspraxis denkt, der muss ein verdammt einfältiger Mensch sein. Dumm, das sind LKAs und BKA und BAW nämlich nicht… dumm sind vielmehr Diejenigen, die Dummheit und Fehler unterstellen, oder sie wollen vertuschen und verharmlosen, wie das bei NSU-Ausschüssen Usus ist, und das aus Staatsschutzgründen… 

Der Onkel mit den Bonbons… Tagesmutter Volker Beck zum AK NSU

Weg mit der Genderscheisse, wer nicht weiss ob er Männlein oder Weiblein ist, der soll in seine Unterhose schauen. Nicht das Krankhafte zur Normalität erklären! Lasst unsere Kinder in Ruhe mit diesem wahnhaften Geseier!

Diese gehirnkranke Grütze von mehr als 2 Geschlechtern ist einfach nur krank, und sie zerstört die Familien, produziert psychisch gestörte Jugendliche.

Akif hat Recht:

akif

Nicht Jeder ist so gehirngewaschen und grünversifft wie die Evangelische Kirche, sehr erfreulich der hier:

bischoff

http://www.kath.net/news/51543

Auch die AfD hat da kürzlich Klartext gesprochen, Professor Dr. Meuthen:

meuthen

http://www.wiwo.de/politik/deutschland/gender-mainstreaming-afd-auf-npd-kurs/12131064.html

Wer die Gender-Kacke ablehnt ist Nazi. das hätten die linksgrünversifften Pädofreunde wohl gerne:

Laut dem Beschluss fordert die Alternative für Deutschland in Baden Württemberg, deren Vorsitzender Jörg Meuthen zugleich Co-Chef der Bundes-AfD ist, die ersatzlose Rücknahme aller Gesetze und Vorschriften, die, wie es in der Erklärung heißt, im Sinne der „Gender-Ideologie seien, darunter das Bundesgleichstellungsgesetz sowie das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. Überdies fordert die Partei die Streichung aller Stellen für Gleichstellungsbeauftragte.

In einer Pressemitteilung des Landesverbands wird die Ablehnung des Gender-Mainstreamings, also die bewusste Berücksichtigung von geschlechterrelevanten Aspekten in politischen Entscheidungs- und Gestaltungsprozessen und die Ermöglichung vielfältiger Lebensentwürfe für alle Geschlechter, damit begründet, dass „die Nivellierung der Unterschiede zwischen Männern und Frauen“ einen „unzulässigen Eingriff des Staates“ in das private und gesellschaftliche Leben darstelle. Daher verurteile die AfD alle Versuche, Mütter politisch und ökonomisch in Richtung Berufstätigkeit zu zwingen.

Das hat den Kinderficker-Legalisierungsbefürworter und Schwulenaktivisten von der Zionistenfraktion sofort auf dem Plan gerufen, der auch prompt das dämliche Maul aufriss:

„Der von der AfD beschlossene Mütterkreuzzug überholt selbst Putins homophobes Propagandagesetz von rechts“, sagte der Grünen-Politiker Volker Beck dem Handelsblatt. „Alle, die nicht in einer heterosexuellen Beziehung leben, bei der allein der Mann das Sagen  hat, sollen zur Diskriminierung freigegeben werden. Damit unterscheidet sich die AfD in ihrer Anti-Gleichstellungspolitik nicht mehr viel von der NPD.“

Getroffene Hunde bellen:

Volker Beck is not amused. dann liegt die AfD garantiert richtig.

Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/77/best-wahnsinn?page=74#ixzz3hXIKQa75

Das ging dann irgendwie auch zu Twitter, und da wurde prompt reagiert:

beck pädo

Was will der Onkel mit den Bonbons? (Satire mit wahrem Kern)

https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/03/06/volker-beck-zeigt-mitglied-des-arbeitskreises-nsu-an/

Der Arbeitskreis NSU ist keineswegs der Freund von Spitzeln des VS, also eher nicht der „Freundeskreis Zschäpe“, und wer Solches behauptet, der desinformiert, was bei Volker Beck allerdings nicht weiter überrascht. Die „Tagesmutter mit den Bonbons“ kann nicht anders. Dumme Strafanzeigen und ebensolches Gelaber sind schliesslich Ausdruck seines Charakters. Ein würdiger Vertreter des Deutschen Volkes.

Psychisch Gestörte wollen ihren Wahn zur Normalität erklären?

Jungs brauchen echte Männer mit Ecken und Kanten als Vorbilder, und keine Weichlinge. Basta.

fuck you

Beiseite geräumt? Das Mädchen Rosemarie

Nadja Tiller spielte die Rolle 1958, und Nina Hoss 1996, Beide waren hübscher als die historische Vorlage. Soll ja öfter vorkommen…ist jedoch Geschmackssache.

Eine sehr reiche Frau: Mehrere Einfamilienhäuser in nur 1 Jahr verdient.

Hinterlassenen persönlichen Aufzeichnungen zufolge und nach Recherchen der Frankfurter Kriminalpolizei erwirtschaftete Nitribitt in ihrem letzten Lebensjahr ein (steuerfreies) Einkommen von etwa 90.000 DM. Bereits Mitte 1956 erwarb sie den berühmten schwarzen Mercedes-Benz 190 SL mit roten Ledersitzen,[11] mit dem sie in Frankfurt sehr viel Aufsehen erregte und der ihr Markenzeichen wurde.[12]

Die Beamten ermittelten gegen einige, zum Teil prominente Verdächtige; darunter waren Angehörige der Familie Krupp (Harald von Bohlen und Halbach), Harald Quandt, Ernst Wilhelm Sachs sowie sein jüngerer Bruder Gunter Sachs.[15]

weiter heisst es:

1958:  Einer Zensur vorbeugend war vom Produzenten bereits ein Bild Ludwig Erhards, das in mehreren Szenen rechts neben dem Bett der Nitribitt hängt, durch einen Unschärfefleck unkenntlich gemacht worden.

Hingegen lassen sich in Film und Fernsehen immer wieder kolportierte Gerüchte über hochrangige Kunden Nitribitts aus dem Bonner Politikbetrieb,[16] wonach neben dem damaligen Bundesverkehrsminister Hans-Christoph Seebohm auch der spätere Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger auf der Besucherliste der Prostituierten gestanden hätte, anhand der einschlägigen Zeugenaussagen und Vernehmungsprotokolle nicht belegen.  https://de.wikipedia.org/wiki/Rosemarie_Nitribitt

Das „who is who“ der BRD aus Politik und Grossindustrie, und der wahrscheinlichste Mörder war Arndt von Bohlen und Halbach, ein Krupp aus Essen. Seine Fingerabdrücke waren auf einer Weinflasche am Tatort.

https://www.youtube.com/watch?v=ws2t0goyKAs

Ein sehr interessanter Film, und ein sehr nettes Buch:

rosemarie buch

Der Fingerabdruck:

krupp1

Was ist interessant an diesem Fall?

Die Vertuschungen und Manipulationen am Tatort!

– der ermittelnde Kommissar lässt ein Ludwig Erhard- Porträt verschwinden

– der Tatzeitpunkt wurde vertuscht, man hat die Raum-Temperatur nicht gemessen, statt dessen das Fenster aufgerissen, die Heizung lief volle Pulle. NSU-Wohnmobil-Analogie…

– der Verdächtigte Krupp-Spross wurde systematisch geschützt

– das Kalender-Kundenbuch verschwand bis heute

– Liebesbriefe von der Polizei als Souvenir eingesteckt, so nennt man die Vertuschung in der Doku.

– viel Geld floss, um Verdächtige zu schützen. Auch von Krupp. Bertold Beitz regelte das…

krupp3

Blutgruppe 0M, sehr selten.

Das Alibi des Krupp-Sprosses wurde von der Kripo Essen durch Befragung der Krupp-Hausangestellten ermittelt. Prima 😉

Was es alles 1957 schon so gab, echt erstaunlich. Verpfuschte Tatortarbeit, verschwundene Beweise, und Schutz von Verdächtigen. Ein Todeszeitpunkt, der an „Alibis“ reicher Leute angepasst wurde…

Ein Freispruch nach 3 Jahren für den ausgemachten Mörder. Immerhin.

Vielleicht sind manipulierte Tatorte viel häufiger, als man so vermuten würde.

Ein ähnlicher Fall ist der von Vera Brühne: „Lassen Sie die Finger vom Fall Brühne, wenn Ihnen ihr Leben lieb ist“, so sagte Franz Josef Strauss zu Kanzleramtsminister Horst Ehmke.  https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/01/05/gab-es-einen-bnd-csu-gladio-arm-eine-halbstaatliche-rechte-stay-behind-terrororganisation-teil-3/

Machen wir dann demnächst… müsste man den Egon Bahr mal danach befragen. Noch lebt er.

Wäre was für Compact:

Die 8 größten Fälle von Landesverrat durch den BND.

Dazu gehöre:

vera brühne

https://fatalistnsuleaks.wordpress.com/2015/06/02/der-bnd-als-5-kolonne-der-usa/

Der Balkan vertreibt seine Zigeuner nach Deutschland?

Durch die schlichte Kombination 2er Infos ergibt sich sehr klar, was da auch passiert:

Info 1:

scheiss balkanesen

Fast die Hälfte sind Balkan-stämmig und werden nicht politisch verfolgt. alle rausschmeissen, aber pronto! Grenzen dichtmachen, keine Sozialleistungen, Abschiebung sofort.

Info 2:

faz

Einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken-Fraktion zufolge zählten im ersten Quartal rund 9 Prozent der Asylbewerber aus Albanien und dem Kosovo zu dieser Volksgruppe. Unter den Montenegrinern waren es 42 Prozent, unter den Bosniern 60 Prozent, unter den Mazedoniern 72 Prozent. Am höchsten ist die Quote unter den Serben mit 91 Prozent. Insgesamt gehörten in den ersten drei Monaten 34 Prozent der 42.000 Westbalkan-Flüchtlinge zu den Roma.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/fluechtlingsstrom-ein-drittel-der-balkan-fluechtlinge-sind-roma-13724375.html

Ein paar Hunderttausend Zigeuner und Moslems vom Balkan haben Deutschland gerade noch gefehlt… unsere zukünftigen Rentenzahler kommen, und sooo hochqualifiziert 😉

Balkan-Flüchtlinge seien oft gut ausgebildet

Während für die EU-Länder Bulgarien und Rumänien seit 2014 die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit gilt, dürfen Asylbewerber in Deutschland nur in Ausnahmefällen arbeiten. Die meisten Anträge vom Westbalkan werden abgelehnt. Doch es gibt immer mehr Stimmen, die angesichts des drohenden Arbeitskräftemangels in der Bundesrepublik dazu raten, ihnen zumindest ein befristetes Aufenthalts- und Arbeitsrecht zu gewähren.

Aber immer herein mit den Hochqualifizierten, Moslems, Zigeuner, egal, die können dann den Syrern und den Negern Manieren beibringen… es ist derart grotesk…

Der „Roma-Statusbericht“ zeichnet ein anderes Bild

Im „Roma-Statusbericht“ von 2014 heißt es, dass rund ein Drittel der untersuchten Personen Sozialleistungen empfingen. Ihre Kinder stellten unter den Zuwanderern die größte Gruppe von Schülern ohne Deutschkenntnisse. Viele Jugendliche hätten kaum Grundbildung und müssten erst „das Lernen an sich“ lernen.

Das ist doch kein Problem, die integrieren sich sicher bestens, die Rentenzahler in Spe. Wer das leugnet, der wird wegen Rassismus und Hetze bestraft, genau so wird es kommen!

§130 StGB muss dringend erweitert werden: NSU-Leugnung, Klimawandelleugnung, Negerbereicherungsleugnung, Zigeunerbereicherungsleugnung, Muselbereicherungsleugnung…

Wie auf Knopfdruck:

Zentralrat der Sinti und Roma warnt

Genau an dieser Stelle hab ich derart gelacht, dass ich mit dem Lesen aufgehört habe. Lesen Sie es halt selber, wenn Sie das dämliche Gequake vom Zentralrat der Zigeuner interessiert.

Das Lügen gehöre zu den Grundlagen seiner Sozialisation, zitierte der SOKO-Polizist die Serben. Na da war das Geschrei aber gross… Rassismus bei der Polizei.

https://sicherungsblog.wordpress.com/2014/07/29/hor-auf-zu-labern-romani-rose/

Halten wir fest: Fast die Hälfte der Asylschwemme stammt vom Balkan, und darunter sind 1/3 Zigeuner, die uns bereichern und uns lieb und teuer sind.

Wer sich nicht wehrt lebt verkehrt. So gesehen ist diese Invasion sehr zu begrüssen, sie hat einen gewissen „Aufwacheffekt“ bei Michel-Schafen zur Folge, der nicht zu unterschätzen ist. Und dringend nötig.

Grüne lassen Kretschmann bei Asylpolitik auflaufen

Baden-Württembergs grüner Ministerpräsident würde weitere Balkanstaaten als sichere Herkunftsländer einstufen. Das lehnen jetzt alle Länder-Grünen ab. Damit ist eine Asylrechtsänderung chancenlos

Read more: http://nsu-leaks.freeforums.net/thread/305/der-sturm-auf-europa?page=10#ixzz3hLUiYzIT

Ganz vorne in der Phalanx gegen das deutsche Volk stehen Linksversiffte und die Grünpädofans.

Netter abschieben, das neueste Wahnsinnsgedöns dazu:

SPD und Grüne empören sich über die scharfe Rhetorik der CSU in der Flüchtlingspolitik. Dabei haben die SPD- oder Grünen-regierten Länder eigentlich das gleiche Ziel wie Bayerns Ministerpräsident Seehofer: Sie wollen die Zahl der Asylbewerber vom Westbalkan senken, weil diese ohnehin kaum Aussicht auf Asyl in Deutschland haben.

www.spiegel.de/politik/deutschland/balkan-fluechtlinge-spd-will-abschieben-aber-netter-als-die-csu-a-1045880.html

Netter abschieben, die totale Verblödung… Aber wen überrascht das eigentlich noch?

Wo bleibt die AfD? Schläft wie immer?

Die Macher hinter den Kulissen – Scheindemokratie!

Das ist der Blick eines Staatsrechtlers:

arnim

Wer sind „die“? Wer steuert das System? Wer beherrscht „den Westen“?

Das erklärt ein Linker! Ist es das „internationale Finanzjudentum“?  Mit Israel hätte es aber schon auch zu tun… und mit den Zionisten in der AIPAC natürlich ebenfalls.

Veröffentlicht am 28.07.2015

Wir leben in einem System, das sich „Der Westen“ nennt und vorgibt, demokratisch organisiert zu sein. Eine Gesellschaft, die den Anschein erweckt, durch das Volk regiert zu werden. Die Realität sieht jedoch völlig anders aus. In Wirklichkeit ist das, was man uns als Demokratie verkauft, ein gigantisches Täuschungsmanöver, um einer sehr kleinen Geldelite die Möglichkeit zu geben, global ihren Willen durchzusetzen.

Damit das möglichst ohne großen Widerstand geschieht, werden alle Entscheidungsträger in allen Bereichen der Gesellschaft über entsprechende Think-Tanks, Stiftungen oder Kaderschmieden auf Linie gebracht. Nur wer hier besteht, wird in eine Führungsposition durchgereicht. Diese subtile Gehirnwäsche durch das System selbst ist derart geschickt gemacht, dass selbst diejenigen, die in den bekanntesten Think-Tanks mitmischen, permanent bestreiten, dass es einen solchen Einfluss gibt.

Fakt ist: Wer den Eliten auch nur ansatzweise die Macht streitig macht, wird zeitnah aussortiert. Sollte er es dennoch zu gesellschaftlichem Einfluss bringen, sieht er sich einer durch die Bank erbetene Pressemaschine gegenüber, die ihn wann immer es nötig ist, diffamiert, gemobbt und ins völlige gesellschaftliche wie finanzielle Abseits bugsiert. Isolation als Strafe für nicht geleistete Unterwürfigkeit. Das größte Tabu-Thema in dieser gelenkten Demokratie ist das Hinterfragen der tatsächlichen Machtstrukturen.

Hermann Ploppa erläutert in seinem Buch „Die Macher hinter den Kulissen“ die einzelnen Think-Tanks und Kaderschmieden en detail und legt offen, was die Elite am liebsten weiterhin verschleiern würde. Dass Ploppas Buch nicht in systemkonformen Medien besprochen wird, liegt auf der Hand. Bei KenFM kommt der Autor ausführlich zu Wort.

(Fehler bitte bei Ken FM monieren)

_____________

Die Pressenutten werden angemessen berücksichtigt. Sehr schön.

Mittäterschaft setzt den Beweis der Täterschaft voraus

Aus dem Plädoyer im Becker-Buback-Prozess:

zschäpe mittäterschaft

Das ist sehr gut und verständlich.

Wikipedia führt dazu aus:

Wichtig ist bei der Mittäterschaft, dass nicht jeder den gesamten objektiven Tatbestand einer Strafnorm erfüllen muss. Ausreichend ist, dass insgesamt alle Tatbestandsmerkmale erfüllt werden. Merkmale, die ein Täter nicht in seiner Person erfüllt, werden über den gemeinsamen Tatplan zugerechnet.

https://de.wikipedia.org/wiki/T%C3%A4ter_(Strafrecht)#Mitt.C3.A4ter

Im Fall Buback, der 3-fache Mord vom 7.4.1977 erfüllt die gesamte Gruppe der RAF dieses Kriterium, auch wenn Becker trotz Anklage „Mittäterschaft“ nur wegen Beihilfe verurteilt wurde.

Andere wurden gar nicht erst angeklagt, zum Beispiel Boock, der die Mordwaffe vorbereitete. Mohnhaupt wurde wegen Mittäterschaft verurteilt, obwohl sie nicht in Karlsruhe war.

Im Fall „Dönermorde“ (Heilbronn ist eh erledigt, hat nichts mit dem Jenaer Trio zu tun) ist die Täterschaft der Uwes nicht nachgewiesen. Wo es keine Täter gibt, da gibt es auch keine Mittäter. 

Wie man beim Fall Becker sehen kann, wurde Mittäterschaft angeklagt, aber nur Beihilfe verurteilt. Die Grenzen sind fliessend… es ist Auslegungssache, wo die Beihilfe aufhört, und die Mittäterschaft beginnt.

Allerdings ist das Strafmaß unterschiedlich: Bei Beihilfe gelten Minderungsgebote, statt lebenslänglich (Haupttäter bekommt lebenslänglich wegen Mord, zum Beispiel) nur „mindestens 3 Jahre“.

Bei Mittäterschaft „bekommt“ der Mittäter auch lebenslänglich… das droht Beate Zschäpe.

Aber (bislang) nicht Gerlach, Schultze und Wohlleben. „Paulchen-DVD-Brenner Andre Eminger“ könnte sehr leicht von „Beihilfe wegen Gedöns“ (angeklagt) auf Mittäterschaft (sein Brenner, sagte das BKA letzte Woche aus) hochgestuft werden.

Das ist alles Auslegungssache und der Willkür keinesfalls entzogen, wie man beim Buback-Becker-Prozess gesehen hat… Becker wurde „heruntergestuft“, und das im Prozess!

Und Wohlleben könnte jederzeit hochgestuft werden. Das ist wohl die Grundlage für den Gerichtsdeal, der da lautet: Fresse halten!

Beim mutmasslichen V-Ehepaar Eminger gilt das natürlich nicht… toller Rechtsstaat BRD, nicht wahr?

Und die Haupttat, die Dönermorde? Sind die bewiesen?

Natürlich nicht, aber das Urteil wurde am 22.11.2011 vom Bundestag einstimmig gefällt. Es war der NSU. Die Täter finden sich schon noch, irgendwo im unbekannten NSU-Netzwerk. Das wird schon noch, und wenn nicht, waren es halt Böhnhardt und Mundlos.

apabiz2

Sehr richtig erkannt!

Die neu erworbene Tasche wurde leider aus der 3 Sat Doku rausgeschnitten. Eine glatte Fehlinvestition, dabei war das doch solch eine plakative Manipulation…

Und auch Spätzündern fiel das auf einmal auf:

bio1

Aber wie man so schön sagt… besser spät als nie 😉

apabiz

Der ist böse. Also wirklich…

Und da war jetzt wer genau der Mittäter? (die Haupttäter würfelt man aus, Tote bevorzugt, und Verstorbene aus dem rechten Bereich gibt es doch in Hülle und Fülle)

Prof. Buback scheiterte, aufgeklärt ist nichts. Fazit.

Wie lautet denn nun das Fazit zu all dem „Buback-Becker-Kram“ hier auf dem Blog? Was hat das Lesen von Büchern (Stuberger, Buback) und Prozesstagebüchern (3 SAT, Buback) letztlich gebracht?

Wenig, und vor Allem für Insider fast keine Überraschungen. Und doch war es nicht vergeblich, denn die Analogien der Nichtaufklärung von Terrorismus ziehen sich durch die Zeitgeschichte der BRD, von Urbach über Buback bis zum NSU, klar erkennbar: Alle haben sie „was zu verbergen“, der Staat und seine Dienste ebenso wie die Terroristen. Ausländische Dienste ebenso, heissen sie nun STASI oder Mossad oder CIA, der Terror von Links (RAF, 2. Juni) ist ohne die STASI nicht lebensfähig gewesen, als Rückzugsraum, Trainingsgebiet, und beim Terror spielt seit den Anfängen der Westberliner VS mit, also die CIA.

„Rechter Terror“ könnte sehr viel mit „Gladio-Strukturen“ zu tun haben, sicher scheint, dass auch „bei der anderen Feldpostnummer“ die CIA kräftig mitspielte, samt des Hiwi BND, als Stay behind oder als Schatten-SBO halbstaatlicher Art, und wo es um Rechte geht, da ist auch Israel immer dabei, so darf man mutmassen, gerade wenn Terroristen im Nahen Osten ausgebildet werden. Dann erst Recht.

Unterwandert von Spitzeln waren sie alle, umstellt von Informanten ebenso, Mitwisser war der Sicherheitsapparat fast immer.

Zulassen, oder verhindern? Was tun, wenn man die Pläne kennt?

Tatsache ist: Die Sicherheitsbehörden wussten spätestens seit Ende 1976, mit welchen Angriffen sie zu rechnen hatten und gegen wen sich die terroristischen Aktionen richten würden.

Gerade bei Buback und Schleyer 1977 passt das 9/11-Ganser-Prinzip:  https://sicherungsblog.wordpress.com/2015/02/10/daniele-ganser-erklart-die-welt-surprise-lihop-mihop-und-wie-das-imperium-usa-tickt/

Wenn man es doch wusste, und es zuliess, dann ist auch klar, dass Beweise manipuliert wurden. Das Eine bedingt das Andere. Zwingend. Und das erklärt die Beeinflussung von Zeugenaussagen, das Verwenden „der richtigen Aussagen“ und das unter den Tisch fallen lassen der „falschen“ Zeugenaussagen, das Finden „zuvieler“ Suzuki-Schraubenzieher, das Nichtfinden von Haargutachten, die Rollenverteilung im Becker-Prozess „verkehrte Welt“, wo die BAW die Angeklagte gegen die Nebenklage verteidigte.

Weshalb man GBA Buback damals loswerden wollte ist Spekulation, wer genau schoss ist wichitig für die Familie Buback, aber nicht so sehr für uns Aussenstehende, Fakt ist, man kannte den RAF-Mordplan, und Buback hatte kein kugelsicheres Auto. Diese Mitschuld (oder schlimmer) kann die BRD nicht aufdecken, entrinnen kann sie ihr jedoch ebenfalls nicht. Dieses scheinbare Paradoxon ist keines. Der Verdacht frisst und frisst sich durch… siehe Winfried Ridder, Ex-BfV. Alte Männer hat der Staat zu fürchten. Das gilt auch für das Oktoberfest-Attentat…

Was meint denn unser „historischer Terrorholger“ so generell dazu?

stuberger

Stuberger – Einleitung:

Alle RAF-Mörder sind wegen meist mehrfacher Morde und Mordversuche zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt worden.
Alle sind vorzeitig freigelassen worden. Keiner hat das Unrecht seines Tuns eingesehen und bereut; denn dazu würde gehören, sich zu seiner individuellen Tat zu bekennen. Das ist nicht der Fall. Einige haben allgemeine Erklärungen nachträglicher Distanzierung abgegeben, ohne Ross und Reiter oder ihre konkreten Tatbeiträge zu benennen. Das reichte für ihre vorzeitige Freilassung aus. Wo eine vorzeitige Entlassung nicht über den juristischen Weg möglich war, hat sich die Politik in die Justiz eingemischt und begnadigt. Die meisten Täter sind nicht angeklagt worden, weil man sie gar nicht entdeckt hat oder sie vor Strafverfolgung aus verschiedenen im Dunkeln liegenden Gründen schützen wollte.

Verena Becker ist wegen der drei Morde in Karlsruhe vor dem Prozess, um den es in diesem Buch geht, nie vor Gericht gestellt worden, obwohl sie bei ihrer Verhaftung kurze Zeit nach dem Attentat die Tatwaffe gemeinsam mit ihrem Kumpan Günter Sonnenberg bei sich führte und andere Hinweise für eine Täterschaft sprachen, auch ein zunächst ausgestellter Haftbefehl.

Wie also kann ein Mordprozess gegen sie ein „Kropf“ sein? Es geht darum, den Rechtsfrieden wiederherzustellen. Dazu gehört in erster Linie Klarheit und möglichst eine gewisse Genugtuung für die Hinterbliebenen der Opfer. Diese Leistung mussten die Strafrichter erbringen und sie haben alles versucht, was in ihrer Macht steht, dieses Ziel zu erreichen. Dabei haben sie sich nicht nur auf das gestützt, was die Bundesanwaltschaft angeklagt hat; denn dann wäre es ein sehr kurzer Prozess geworden.

Die oberste Anklagebehörde warf Verena Becker lediglich vor, Mittäterin bei den Karlsruher Morden gewesen zu sein, indem sie sich vehement für die Durchführung der Verbrechen  eingesetzt habe. Außerdem habe sie nach den Morden Bekennerbriefe der Terrorgruppe RAF abgeschickt und vorher die Umschläge beleckt, wie man durch Gutachten nachweisen könne.

Hätten sich die Richter des Staatsschutzsenats am Stuttgarter Oberlandesgericht (OLG) damit zufriedengegeben, wären zwei Gutachter geladen worden, die nachweisen können, dass die Speichelspuren an den alten Briefumschlägen von der Angeklagten stammen, und ein Urteil wäre schon fällig geworden. Doch die Richter gingen auf das ein, was der Nebenkläger, Professor Michael Buback, als Sohn des ermordeten Generalbundesanwalts Siegfried Buback in privaten Ermittlungen meinte herausgefunden zu haben und in einem Buch sowie ungezählten Interviews und Fernsehauftritten vorab veröffentlicht hatte. Aus Respekt vor diesem Hinterbliebenen und seiner
mühevollen Arbeit bürdeten sich die Richter auf, den gesamten Ablauf des ersten politisch motivierten Attentats der deutschen Nachkriegsgeschichte im Detail von vorne aufzurollen.

Eigentlich waren der Tatablauf und die Hintergründe bereits in mehreren anderen Strafprozessen, zum Teil vom selben Gericht, umfassend aufgeklärt und in rechtskräftigen Urteilen festgehalten worden. Die Richter hätten also durchaus die meisten Sachverhalte schlicht als gerichtsbekannt in das Becker-Verfahren einführen können. Ob Michael Buback bemerkt hat, wie weit ihm und seinen Thesen das Gericht Respekt gezollt hat? Er hat diesen Eindruck nicht hinterlassen. 

Das ist doch gar nicht schlecht, oder? War der 1. politische Mord in der BRD nicht der an Benno Ohnesorg? aber egal.  Einen wesentlicher Grund für den Verriss des Nebenkläger Bubacks ist benannt, den anderen führten wir bereits aus: „Hofberichterstatter 3 SAT Kulturzeit“ mit Riha vorneweg, das einseitige Prozesstagebuch. Auch das können Terrorholgis nicht verzeihen… und Stuberger ist einer, absolut systemkonform.  Sein NSU-Kotau beweist das.

Trotzdem muss man auch -der Vollständigkeit und der Fairness halber- mit anführen, was Stuberger zum Tiefen Staat schreibt, auch wenn er den Begriff meidet:

Wie in jedem Prozess mit Zeugen gab es auch in diesem Aussagen von Menschen, die sich zum Teil vollkommen widersprachen. Das galt vor allem für die aus der Sicht Michael Bubacks zentrale Frage, ob ein Mann oder eine Frau den Finger am Abzug hatte, als sein Vater mit dem Fahrer Wolfgang Göbel und dem Justizbeamten Georg Wurster bei einem Ampelhalt am 7.4.1977 in Karlsruhe von einem neben seinem
Dienstwagen haltenden Motorrad aus erschossen wurde. Ein Chemieprofessor wie der Nebenkläger dürfte in seinem Studium kaum Vernehmungspsychologie absolviert haben. Das  erwies sich im Verfahrensablauf als Manko.

Denn einige der von ihm dem Gericht präsentierten Zeugen zeigten sich selbst für unerfahrene Prozessbeobachter als äußerst wenig glaubwürdig. Da genau diese Menschen die wichtigsten Pfeiler des Nebenklägers These waren, Verena Becker sei die Todesschützin gewesen, war schon nach den ersten Monaten in diesem Mammutprozess deutlich geworden, dass die öffentliche Vorverurteilung, die der Chemieprofessor in seinem Buch verbreitet hatte, keinen Bestand haben konnte vor einem Gericht.

Und dann der Tiefe Staat, direkt im Anschluss:

 Davon vollkommen unabhängig war von Anfang an die zweite These des Nebenklägers zu sehen, der folgend staatliche Institutionen über die frühere RAF-Terroristin Verena Becker eine „schützende Hand“ hielten, weil sie parallel zu ihren verbrecherischen Aktivitäten für einen deutschen Geheimdienst tätig gewesen sei – in welchem Umfang und zu welcher Zeit auch immer. Wären die Richter des 6. Strafsenats beim OLG Stuttgart nur der Anklage gefolgt, hätten sie sich darum gar nicht kümmern müssen. Aber sie haben vom ersten Tag
der Verhandlung an großen Wert darauf gelegt, die Geheimakte über Verena Becker zu bekommen, die vom Verfassungsschutz und Politikern bis hin zur Bundesregierung vor der Öffentlichkeit versteckt werden sollte. Es ist für mich als Justizjournalist, der seit etwa vier Jahrzehnten versucht, seine Zeitzeugenpflicht so gewissenhaft und unabhängig wie möglich zu erfüllen, besonders betrüblich, dass ich feststellen muss: Die
deutschen Medien haben ein schlechtes Bild von sich selbst abgegeben in Bezug auf die Unterrichtung der Öffentlichkeit über diesen vielleicht letzten politisch brisanten Prozess im Zusammenhang mit der Geschichte des deutschen RAF-Terrorismus.

Über die äußerst engagierten Bemühungen der Richter, die erwähnte Geheimakte zu bekommen, wurde nur selten und dann nur am Rand berichtet.

Dabei war das erheblich wichtiger, als festzustellen, ob Frau Becker den Finger am Abzug hatte.

Die Analogien zum „NSU“ sind unübersehbar… gesperrte Akten wohin man auch schaut, „Schreddern“ hört sich besser an, ist aber identisch zu verstehen: Gesperrt. Daher tauchen die geschredderten Akten auch je nach Erfordernis wieder auf, siehe den neuerfundenen „Tarif“ Michael See, oder auch andere V-Leute, Marcel Degner etc pp. Neu zusammengebaut, verfälscht, das nennt man dann „Aktenrekonstruktion“.

Es ist und bleibt und war immer Desinformation der Exekutive. Vorführung der „dummen“ Parlamentarier inbegriffen, Täuschung der Öffentlichkeit sowieso.

Zu Verschwörungstheorien:

 Der bekannte Soziologe Professor Dr. Hans Jürgen Krysmanski (Universität Münster) beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem Phänomen der „Verschwörungstheorie“ und hat dafür internationale Reputation gewonnen. In einem Interview anlässlich eines Themenabends im deutsch-französischen Fernsehsender „arte“, das am 13. April 2004 ausgestrahlt wurde, äußerte er unter anderem: „Ich glaube überhaupt, dass die Herrschenden mehr Verschwörungstheorien produzieren als
die Beherrschten“.

Sehr richtig.

Zu Aussageverboten, und warum sie notwendig sind: Mauschelei! Staatsschutz. Vertuschung!

Der Bundesinnenminister als  Regierungsorgan, gleich, von welcher Person es geführt wurde, hat keine unbegrenzten Aussagegenehmigungen für Beamte erteilt, die im Becker-Prozess als Zeugen ausgesagt haben.

Im Gegenteil begrenzte er die beamtenrechtlich erforderlichen Genehmigungen sogar in einer Weise, die den Verdacht nährte, dass es für die Politik etwas zu verheimlichen gab. Denn vor allem Tatsachen über „Informanten“ durften die Zeugen in Staatsdiensten auf keinen Fall preisgeben. Durch deren Auftritte in der Stammheimer Justizfestung wurde einmal mehr deutlich, wie weit die Verfassungswirklichkeit von dem Buchstaben des Grundgesetzes entfernt ist. Denn Gewaltenteilung, wie sie in der Schule als unverbrüchlicher Bestandteil einer Demokratie gelehrt wird, gerät in Deutschland immer mehr zu einer Verschränkung der Gewalten Legislative, Exekutive und Judikative. Dabei zieht die eigentlich von der Politik unabhängige Justiz immer öfter den Kürzeren.

Parteipolitiker haben sich seit Inkrafttreten des
Grundgesetzes Machtvollkommenheiten zugeschanzt, die ihnen von Verfassungs wegen nicht zustehen

Und erst die BAW: Voll in die Fresse!

 Der GBA wird von einem politischen Beamten geleitet, der den Weisungen der Bundesregierung zu folgen hat, daran gesetzlich gebunden ist. Gegen wen auf welche Weise in für den Staat, damit das Volk, besonders wichtigen Fällen ermittelt wird, bestimmt also nicht die Dritte Gewalt, das Heft des Handelns haben sich Parteipolitiker gegriffen – ein für demokratische Staaten unmögliches Verfahren, das es darum in anderen Demokratien nicht gibt.

Hinzu kommt, dass die Weisungen der
Bundesregierung an den Generalbundesanwalt geheime Staatssachen sind.

Fazit:

Staaten und ihre Institutionen waren auf verschiedene Art und Weise in den Terrorismus involviert, auch die Bundesrepublik Deutschland. Bis heute versuchen amtierende Bundesminister, Dokumente, die das beweisen können, vor der Öffentlichkeit zu verstecken, auch im Mordprozess gegen Verena Becker.

Alte Unterlagen zu diesem Thema sind zu geheimen Staatssachen erklärt worden. Niemals soll jemand wissen dürfen, was die zur Tatzeit zierliche Frau Becker vor einem bundesdeutschen Geheimdienst ausgesagt hat. Sie war danach trotz dringenden Mordverdachts, wegen dessen ein Ermittlungsrichter einen Haftbefehl ausgestellt hatte, dennoch deswegen nie angeklagt worden.

Nur wegen leichter wiegender Straftaten hatte man sie in einem äußerst auffallend kurzen Prozess pro forma zu lebenslanger Haft verurteilt, vergleichsweise rasch nach ihrer Inhaftierung durch einen politischen Gnadenakt vorzeitig freigelassen.

Wer den NSU verstehen will, der muss die Causa Becker lesen.

causa becker

Bei aller Kritik ist das Buch mit dem Schrott von Chaussy und Heymann und Fromm in keinster Weise zu vergleichen. Es ist schlicht besser.

Und Prof. Buback? Der ist subjektiv vielleicht gescheitert, aber er hat mit seinem vergeblichen Kampf gegen den Tiefen Staat sehr viele kritische Geister überhaupt erstmalig an das Thema Staatsterror herangeführt. So auch fatalist.

Natürlich meint Buback etwas völlig Anderes als der Arbeitskreis NSU, wenn er von Verbindungen zwischen Geheimdiensten und Terroristen beim NSU spricht.

Aber der gute Wille zählt 😉

ENDE.

Buback-Mord 1977: Verschwundenes Haar-Gutachten, Becker dankt höflich?

Das doppelte Lottchen, also den Suzuki-Schrabenzieher des Tatmotorrads in Fluchtauto und bei Becker/Sonnenberg in Singen umgibt ein unauflösbarer Knoten: Wenn EINER fehlt und man ZWEI findet, dann ist der Beweis kaputt.

Bleiben die Haare Beckers im Helm:

Aufgefunden im Fluchtwagen, was beweisen Beckers Haare im Helm? Gar nichts, wenn der Helm längere Zeit benutzt wurde, viel, wenn sie neu waren.

Selbst wenn Boock meinte, Becker habe das Motorrad nur nach Karlsruhe überführt, hiesse das, dass Becker in Karlsruhe war. Ausgesagt hat sie das Gegenteil.

Becker hätte lebenslänglich bekommen müssen, meinte Nebenklageanwalt Rätzlaff.

Stuberger berichtete dazu:

haar 8 rätzlaff

„Mittäterschaft“ bedeutete für Mohnhaupt, die nicht in Karlsruhe anwesend war, lebenslänglich, also müsse das auch für Verena Becker gelten.

Das Manuskript Rätzlaffs findet sich bei 3 Sat kulturzeit:

rätzlaff1

1. Die Angeklagte hat das Attentat auf Generalbundesanwalt Buback und die ihn begleitenden Herren Wurster und Göbel in der RAF mit Vehemenz eingefordert.

2. Sie hat aufgrund der Tatsache, dass sie die Linie der Stammheimer eins zu eins umsetzen wollte, ein großes Eigeninteresse an der Tat gehabt.

3. Sie hat an der Verteilung der Bekennerschreiben mitgewirkt.

Die Punkte 1. bis 3. habe auch die Bundesanwaltschaft erwähnt. In der Wertigkeit, so Rechtsanwalt Rätzlaff, bestehe für ihn kein Unterschied zwischen den Handlungen Brigitte Mohnhaupts und Verena Beckers, wobei Brigitte Mohnhaupt als Mittäterin des Attentats vom 7. April 1977 und eben nicht nur wegen Beihilfe zum Mord verurteilt worden ist. Denn auch Brigitte Mohnhaupt hat sich für “Aktionen” eingesetzt und diese bei ihren Mitstreitern in der RAF eingefordert. Dies könne dann aber nur eine Folge haben: die Verurteilung Verena Beckers, gemeinschaftlich mit anderen handelnd am 7. April 1977 in Karlsruhe aus niedrigen Beweggründen und heimtückisch drei Menschen getötet zu haben. Aus dieser Verurteilung ergebe sich zwangsläufig eine lebenslange Freiheitsstrafe. Der Rechtsanwalt spart sich die Ausführungen dazu, wie viele Jahre dieser Strafe aufgrund einer bereits verbüßten Strafe als verbüßt gelten.

Angeklagt war Mittäterschaft, dann wurde das im Prozess zu „Beihilfe“ abgeschwächt. Nicht nachvollziehbar, auch wenn es sich um ein strafrechtliches Monstrum handelt.

Mal so, mal anders, genau die „manche Tiere sind gleicher“– Argumentation der BAW ist das Problem. Man landet dann „schützender Hand“

Der Verdacht wird genährt durch das verschwundene Haar-Gutachten, laut Rätzlaff ein Skandal, eine unfassbare Schlamperei.

Herold, langjähriger BKA-Präsident, konnte das auch nicht aufklären.

haar3 herold

Buback trickst etwas herum: Das Gutachten hat er gerade nicht! Das ist WEG…

herold

Herolds Aussage:

haar 7 herold

Bundesanwalt Hemberger erzählte sehr viel Mist, Berufskrankheit 😉

hemberger

haar1

Nebelwerfer Hemberger… der Weisung hatte, Verena Becker gegen die Nebenklage zu verteidigen, und das als Staatsanwalt? Verkehrte Welt, aber so agiert sie eben, die schützende Hand?

.

rabe

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.waiblinger-anwalt-jens-rabe-vertritt-jetzt-michael-buback.e01753dd-d3ec-400c-b554-91700c47f6cd.html

Der traurige Höhepunkt: Die Nebenkläger (auch) des NSU-Prozesses. der Schauspieler RA Lucas, und der RA Rabe… Semiya Simsek…

anwälte gegen buback

So geht Verteidigung? Pflichtverteidigung im Rechtsstaat?

die NK-luschen

So geht Mandantenverrat? Das ist Stuberger, nicht Buback, der das schreibt!

Buback erwähnt die Rechtsanwälte mit keinem Wort. Nobel, aber nicht zielführend. Er ist zu weich.

Das Fazit von Buback und von Stuberger kommt als letzter Teil.

Ende Teil 3.

Sebnitz reloaded? Funke und Florian Heilig…

Wie war das damals mit dem durchsuchten Wrack, was war da angeblich nicht drin?

Vater: Da jetzt das Autowrack in unserem Besitz ist, konnten wir es persönlich in Augenschein nehmen, und dabei sind uns einige Punkte aufgefallen. Florian soll den Innenraum mit Benzin aus einem Kanister getränkt, sich dann reingesetzt und mit einem Feuerzeug in Brand gesteckt haben. Aber wo ist der Kanister?

2015 war er im Autowrack drin. 2013 angeblich nicht.

2015 samt unverbranntem Deckel, was den Chemiker der Stuttgarter Polizei sehr verwunderte.

Wolfgang Drexler, der Vorsitzende des Landtags-Untersuchungsausschuss NSU in Baden-Württemberg, präsentiert am 18.03.2015 in Stuttgart (Baden-Württemberg) im Rahmen einer Pressekonferenz einen verkohlten Deckel eines Kanisters, den er von der Familie eines in einem Fahrzeug verbrannten Zeugen erhalten hat. Die Polizei hat angeblich die Beweismittel bei der ersten Untersuchung des Fahrzeugs nicht entdeckt. Foto: Bernd Weißbrod/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++
Wolfgang Drexler, der Vorsitzende des Landtags-Untersuchungsausschuss NSU in Baden-Württemberg, präsentiert am 18.03.2015 in Stuttgart (Baden-Württemberg) im Rahmen einer Pressekonferenz einen verkohlten Deckel eines Kanisters, den er von der Familie eines in einem Fahrzeug verbrannten Zeugen erhalten hat. Die Polizei hat angeblich die Beweismittel bei der ersten Untersuchung des Fahrzeugs nicht entdeckt. Foto: Bernd Weißbrod/dpa +++(c) dpa – Bildfunk+++

.

Und warum haben wir die Schuhe unseres Sohnes und andere persönliche Gegenstände zurückbekommen – aber nicht die Autoschlüssel? Angeblich sollen die durch die hohen Brandtemperaturen verschmolzen sein. Warum ist dann aber das Zündschloss nicht verschmolzen? Hat man den Schlüsselbund von Florian einbehalten, weil da noch andere interessante Schlüssel dran waren?

2015:

schluessel

Ebenfalls 2015 stellt das BKA (!!!) fest, der Ruß am Schlüsselbund identisch sei mit dem Ruß im Wrack!

Ethanolruß oder Dieselruß?

WIE hat das BKA das „bewiesen“? Ist dem BKA zu trauen? 

compact_interview_heilig.pdf (2013) 7 MB

Zu Sebnitz und Hajo Funke:

Taucher hat diese seine Aktivitäten auf dem Sicherungsblog schon vor langer Zeit ausführlich und gründlich gewürdigt. Wie ich meine völlig zutreffend.

Der Fall in Sachsen war – nach den Hitlertagebüchern – der bisher größte GAU der Medien, verursacht durch Funke und die BILD- Dresden.

Verwunderlich, das einer mit einer solchen Geschichte an den Schuhen Jahre später erneut den GURU spielen kann.

http://friedensblick.de/17204/hajo-funke-geraet-im-nsu-mordfall-florian-heilig-ins-zwielicht/#comments

Das Netz an Lügen und Intrigen scheint unentwirrbar geworden zu sein. Sebnitz reloaded, oder von was bitte soll abgelenkt werden?