Archiv der Kategorie: Ansichten

Noch ne NWO: Mit Putin zur Neuen Weltordnung

Das einzige objektive, ganz neue, NWO-Erklärbuch von Alexander Benesch:

Egal, was Putin in seinen politischen Reden zu den Deutschen sagt; seine Biographie lässt keinen anderen Schluss zu, als dass die Deutschen ihm bestenfalls egal sind, im schlimmsten Fall er sogar eine Art Erbfeindschaft pflegt. Die Besatzung Leningrads durch die deutsche Wehrmacht führte zum Tod seiner Geschwister, zum psychischen Verfall seiner Mutter und zur Verkrüppelung seines Vaters.

Bismarck wollte einst schlichtweg Ruhe an den Ostgrenzen des Deutschen Reiches, und dafür galt es, die Russen auf Abstand zu halten. Wirklich zu trauen war dem zaristischen Russland damals nicht, und letztendlich verbündete sich Russland dann auch mit Frankreich und England, um im Ersten Weltkrieg das aufstrebende Deutsche Reich zu zerschlagen.

Das russische Regime hätte gerne die deutsche Industrie, das Know-How und die ganzen gebildeten Ingenieure, während die deutschen Nationalkonservativen gerne einen erneuerten, souveränen Staat haben möchten. Beide Seiten versprechen sich gegenseitig die Erfüllung der Wünsche, aber die Russen spekulieren darauf, dass wir Deutschen uns völlig verzetteln und wir letztendlich unter russische Fremdherrschaft geraten.

Putin-Bücher haben Hochkonjunktur, sind aber meist entweder Kreml-Propaganda, oder sie spiegeln die primitive Darstellung Washingtons wider. In “Mit Putin zur Neuen Weltordnung” erfahren Sie, wie Washington mit einer Mischung aus Business-Deals und Appeasement den idealen Feind aufgebaut hat, vor dem man künftig die Welt retten will

oder

mit dem man zu einer Neuen Weltordnung fusionieren wird.

Jetzt wissen wir alle Bescheid… was denn nun?

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Noch eine „Ansicht“ gefällig:

2015 war er der Star der linken EU-Kritiker: Griechenlands früherer Finanzminister Yanis Varoufakis. Ein halbes Jahr nach seinem Rücktritt ist der 54-jährige nun zurück in der Politik. Im Berliner Theater Volksbühne gründete er am 9. Februar die Bewegung Democracy in Europe Movement. Doch von einem Ausstieg aus dem Euro – den Varoufakis vor der griechischen Volksabstimmung insgeheim noch vorbereitet hatte – ist plötzlich eine Rede mehr. Mit seiner neuen Bewegung will der Ökonom die EU linksliberal „demokratisieren“, plädiert für eine EU-Verfasssung, warnt vor nationalen Souveränitätsbewegungen und verlangt die Akzeptanz von weiterer Masseneinwanderung.

Barnett von Links. Das hat uns gerade noch gefehlt: ein griechischer Ken Jebsen…

Geopolitik: Die USA geben den Nahen Osten auf?

Barnett meinte 2015, dass der Nahe Osten mittelfristig unwichtig werde, nach dem Öl komme Gas, danach der unendliche Wasserstoff, und in der Zukunft seien Wasser und Nahrung entscheidend, nicht mehr die dann längst endgültig technologisch gelöste Energiefrage. Die USA seien der grösste Nahrungsmittelexporteur, würden Energieexporteur und hätten Wasser genug.

Bei RT deutsch konnte man 2015 eine quasi-Bestätigung dieser Thesen lesen:

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Bis vor Kurzem noch machte es die Abhängigkeit Washingtons vom Erdöl und Gas des Nahen Ostens unmöglich, über einen Rückzug aus dieser Region nachzudenken. Was hat sich also geändert, dass die Vereinigten Staaten nun über einen Rückzug aus dem Nahen Osten nachdenken? Die Produktion von Erdöl und Gas durch das sogenannte Fracking, das seit Anfang des Jahres 2000 bedeutend angestiegen ist. Das hat alle Parameter verändert. Die Ausbeutung dieser fossilen Brennstoffe (deren Kosten höher sind als die des „traditionellen“ Erdöls) wurde durch den Anstieg der Preise bei den fossilen Brennstoffen begünstigt, der zwischen 2010 und 2012 im Durchschnitt 100 Dollar pro Barrel überstieg.

Jetzt haben die USA wieder die Selbstversorgung im Energiebereich erlangt und werden sogar wieder zu einem wichtigen Exporteur von fossilen Brennstoffen. Sie können daher wieder über die Möglichkeit nachdenken, sich aus dem Nahen Osten zurückzuziehen und schnell einige der Wunden heilen, die in manchen Fällen mehr als ein Jahrhundert alt sind.

Deshalb hat Obama fast alle nordamerikanischen Truppen aus dem Irak und aus Afghanistan zurückgezogen. Die Vereinigten Staaten haben äußerst diskret an den Bombardierungen in Libyen teilgenommen und sich geweigert, gegen die Machthaber in Damaskus zu intervenieren. Andererseits sucht Washington verstärkt nach einer Einigung mit Teheran beim Thema der Nuklearwaffen und drängt die israelische Regierung, schnell Schritte in Richtung auf eine Einigung mit den Palästinensern zu unternehmen. Bei all diesen Fragen spürt man den Wunsch Washingtons, die Fronten im Nahen Osten zu schließen, um sich einer anderen Frage zuzuwenden (China) und den Albtraum des Nahen Ostens zu vergessen.

Das wolle jedoch Saudiarabien nicht, und daher fördere es Öl ohne Ende, samt Preisverfall auf den Weltmärkten, um den Plan der USA (Fracking etc) zu durchkreuzen.

In Deutschland liest man dazu immer, die Erdölschwemme samt exorbitanter Verluste für die Saudis richte sich gegen Russland. Bei RT deutsch richtet sie sich gegen die USA, und gegen den Iran…

Aktuell liest man dort bei RT deutsch:

Das große neue Thema wird die Gasförderung und der Flüssiggastransport (LNG).

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Die Firmen Chevron, ConocoPhillips und Hess Corp ziehen sich gegenwärtig aus der teuren Tiefseeförderung zurück. Sie konzentrieren sich stattdessen auf Fracking-Projekte in den Schieferölfeldern.

Die britische BP setzt auf neue Offshore-Gasvorkommen in Ägypten, während die Royal Dutch Shell die Situation für die äußerst kostspielige Übernahme der BG Group nutzt. Für dieses wichtige Gasunternehmen gibt die Shell gut 50 Milliarden Dollar aus.

Sehen Sie, die haben dem Barnett gut zugehört… Quatsch, haben sie nicht, aber Barnett hat den Trend zumnindest kurzfristig korrekt beobachtet.

Wenn aber Gas das Öl ablöst, was wird dann mit den Elektroautos? Sind sie nur eine Brückentechnologie? Liegt die Zukunft im Gasantrieb, Flüssiggas, oder wird sie im Wasserstoffmotor oder gar in der Brennstoffzelle liegen?

Klar ist nur: In Photovaltaik und Windenergie wird sie nur dann liegen können, wenn die Energie bedarfsgerecht erzeugt/zur Verfügung gestellt werden kann. Ohne Speicherung keine Zukunft dieser Energien, die man uns mit Zigmilliarden Euro Kosten aufoktruiert wider jeglicher Physik und somit Vernunft.

Mal ganz ehrlich: Die religiös Behinderten im muslimischen Raum brauchen wohl 300 Jahre Zeit, um ein Zeitalter der Aufklärung zu durchlaufen. Mir gefällt die Vorstellung einer neuen Energieversorgung, die ohne diese Typen auskommt, ganz ausgezeichnet. Ebenso muss man diese Leute von Europa fernhalten. Sie passen nicht zu uns.

Asylkrise, mutwillig ausgelöst? Guido Grandt beim Kulturstudio

Ein sehr guter Guido Grandt, lohnt sich:

Guido Grandt, TV-Redakteur, Dozent und Redakteur, schrieb 30 Bücher und wirkte an mehr als 300 Filmbeiträgen mit. In seinem neuem Buch” Das Asyldrama” bemüht Grandt sich, Antworten auf diese unbequeme Fragen zu geben. Es verschweigt nichts und verfremdet auch nichts aus politischen Gründen. Es wirft Licht aufs Asylrecht, auf die wahren Fluchtursachen, es zeigt das hilflose Agieren der Europäischen Union und beleuchtet die Kosten für die Flüchtlinge, ihre Bildungs- und Arbeitsqualifikationen. Ein besonderes Augenmerk gilt aktuell diskutierten Themen wie der Asylkriminalität und Terrorangst.

Grandt hatte den unter den Truthern gemeinhin postulierten Thesen vom NWO-Plan der von den USA ausgelösten Flüchtlingskrise nach Europa so Einiges entgegen zu setzen. Er agierte teilweise wie ein Anti-Hörstel... und argumentierte recht geschickt dabei.

Der Moderator vom Kulturstudio vertrat quasi Christof Hörstel, Nuoviso & Co., und auch das nicht schlecht.

Lohnt sich anzuhören, insbesondere Grandts Ausführungen zum Grundgesetz und dem dort stark eingeschränkten Eigentumsschutz. Auch wenn der Lastenausgleich zugunsten der Heimatvertriebenen rund 15 Mio Deutschen nach 1945 durchaus den Präzedenzfall darstellt, auf dessen Basis jetzt enteignet werden soll. ABER eben nicht für Deutsche, sondern für Muslime. DAS ist der Unterschied. Ungebetene Gäste… keine Landsleute.

Abgaben für den Lastenausgleich

Diese Umverteilung erfolgte dadurch, dass diejenigen, denen erhebliches Vermögen verblieben war (insbesondere betraf das Immobilien), eine Lastenausgleichsabgabe zahlten. Die Höhe dieser Abgabe wurde nach der Höhe des Vermögens mit Stand vom 21. Juni 1948 berechnet. Die Abgabe belief sich auf 50 % des berechneten Vermögenswertes und konnte in bis zu 120 vierteljährlichen Raten, also verteilt auf 30 Jahre, in den Ausgleichsfonds eingezahlt werden.

Es wäre sinnvoll gewesen darauf hinzuweisen. Weil es der Fahrplan dafür ist, was passieren könnte, 2016 oder 2017.

So richtig schlimm wird es, als der Moderator diese gefakten Barnett-übersetzungen von Richard Melisch anbringt, um den grossen NWO-Umvolkungsplan doch noch „zu beweisen“.

Grandt kannte a) diese 2 Bücher nicht und b) glaubte das Ganze nicht, was sehr für Grandts Instinkt spricht.

Dafür gab es ein Lob:

kulturstudio2der Link:  http://fatalistblog.arbeitskreis-n.su/2016/01/27/new-world-order-thomas-barnett-the-pentagons-new-map-teil-5/

Wieder einmal zeigt sich, dass viel zu viele Alternativmedien Behauptungen ungeprüft übernehmen, und dann Desinformation betreiben, ohne es zu wissen. Es ist ein Klacks, in den englischsprachigen Büchern von Barnett die Behauptungen vom Melisch zu überprüfen.

Melisch ist sowas wie ein „Jürgen Roth von Rechts“, und beiden Quellenfälschern darf man nichts ungeprüft glauben.

siehe auch, vom 7.2.2016:

Zitatfälscher Jürgen Roth und sein neues linkes Märchenbuch

Im nächsten Kulturstudio kommt Wolfgang Eggert, wird am Ende des Videos angekündigt. Prima!

Wird sicher ganz toll.

Die Kumpanei des Tiefen Staates mit Pegida und AfD laut Jürgen Roth

Der bekannte Journalist und Buchautor Jürgen Roth (Mafialand) bewirbt sein neues Buch bei den Linksknallern von Heise in Form eines ausführlichen Interviews.

roth5Es geht um das neue Buch:

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Nacherzählt wird darin, was man in zahlreichen Büchern bereits lesen konnte, Gladio-Strukturen, Förderung der Rechten durch die Sicherheitsbehörden, Bekämpfung der Linken durch dieselben Sicherheitsbehörden, und das sei immer noch so:

Im Bundesnachrichtendienst wiederum bestehen noch heute starke rassistische Strömungen, die innerhalb der Behörde Front gegen die Flüchtlingspolitik von Angela Merkel machen und von einer gefährlichen Invasion muslimischer Männer sprechen.

Roth ist demnach ein Linker, ein Antifa. Gut zu wissen. Ein Antideutscher.

Wer der rechte Mob ist, das erfahren wir am Ende des 3-seitigen Interviews:

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Der Sachsen-LfV-Präsident Meyer-Plath ist ein Mann der AfD? Die CDU jubelt dem Mob zu, die Polizei verbrüdert sich mit den Pegida-Nazis, und verprügelt die aufrechten, friedlichen und  demokratischen Gegendemonstranten von der Antifa?

Wieder zeigt sich, was dieser Jürgen Roth für ein linker Spinner ist.

Der LfV-Präsident von Thüringen Stefan Kramer, Ex-ZdJ-Mann, sieht das Gestern auf Spiegel.de deutlich entspannter als Roth, eher so wie der sächsische LfV-Präsident auch:

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2 Nazis-Mob-Freunde, die 2 LfVs anführen, und der eine ist echter AfD-Nazi, der andere ist Vorzeige-Jude. Wer hätte das gedacht?

Verdeutlicht aber doch sehr nett, wie der Jürgen Roth so tickt: Antifa, genau so tickt der.

Daraus erklären sich auch die Internet-Tipps im neuen Buch:

roth3Alles staatsgeförderte Antifa, oder was?

Zum Oktoberfest-Attentat hat die Realität der Bundesanwaltschaft den Roth längst widerlegt, das findet sich auf unserem Parallelblog:

Immer neue Einzelheiten kommen heraus! (Jürgen Roth 2016)

Wenn man es nicht selber liest, dann glaubt man es nicht: ganz neu: Bertelsmann, 2016:  Fataler Irrtum, wie man sehr leicht feststellen kann: GBA, 11.12.2015: Wir haben gar nichts, ausser Pleiten. Aber das war sicher nach Redaktionsschluss dieses epochalen Werkes des Jürgen Roth. […]

Und was heise.de angeht, so ist das eine durch und durch linke Community, was man anhand der Kommentare dort auch sehr leicht feststellen kann. Heise ist sowas wie die TAZ oder die junge Welt.

GEZ-Medien umbauen oder abschaffen, meint Wolfgang Herles Teil 3

Das letzte Kapitel im sehr umfangreichen Buch, absolut lesenswert.

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Gewissermassen sein Vermächtnis.

Ein öffentlich-rechtlicher Sender – finanziert aus Steuermitteln

Gibt es ARD und ZDF nur noch, weil es sie gibt? Der Grund des Fortbestehens liege weniger am Zweck als an der Trägheit der Institution, meint der Kultursoziologe Gerhard Schulze. Nach dieser Logik wäre die Pensionskasse die beste Lebensversicherung des ZDF.

Doch sollten sich die Anstalten nicht darauf verlassen, dass die Selbstverständlichkeit ihrer Existenz ausreicht, um das Fortbestehen auf immer und ewig zu garantieren. Das Beispiel Energiewende zeigt, wozu Politiker fähig sind, wenn der Zeitgeist kräftig weht – bei den als unberührbar angesehenen »Energieriesen« herrscht seitdem Heulen und Zähneklappern. Noch steht ja nicht das ganze öffentlich-rechtliche System zur Debatte. Aber bevor es so weit kommt, müsste es kräftig reduziert werden.

Denn der Koloss ist zu groß und unbeweglich geworden. »Too big to fail« gilt nicht bis zum Jüngsten Tag, nicht einmal für ARD und ZDF. Deutschland verfügt über zwei gebührenfinanzierte Fernsehkonzerne mit zwei Hauptprogrammen, insgesamt 22 bundesweit zu empfangenden TV-Kanälen und 67 Radioprogrammen nebst digitalen Zusatzprogrammen zum stolzen Preis von bisher mehr als 7,5 Milliarden Euro. Es ist viel Geld, aber wegen der steigenden Festkosten (Personal, Verwaltung, Pensionsrückstellungen) bleibt immer weniger fürs Programm. Sind beide öffentlich-rechtlichen Senderfamilien, die beide kaum voneinander und immer weniger stark vom Kommerzfernsehen zu unterscheiden sind, wirklich notwendig? Die Debatte darüber hat längst begonnen – und sie wird weniger mit den Betroffenen geführt werden als über ihre Köpfe hinweg, solange sie sich nicht selbst freiwillig bewegen.

Gehen wir die Vorschläge, die bisher in der Debatte sind, durch. Die meisten Reformvorschläge zeigen eine rein ökonomische Perspektive. So auch das stark beachtete »Düsseldorfer Gutachten« von Justus Haucap et al.189 Es geht von »ausreichender medialer Vielfalt« aus, weshalb öffentlich-rechtliche Sender nicht mehr notwendig seien. Vielfalt muss aber mehr sein als nur eine Menge einfältiger Sender, die alle das Gleiche anbieten. Bildung und Kultur können nach meiner Meinung nicht allein dem Markt überlassen werden.

Vorschlag Privatisierung: Ob und welche Privatisierungserlöse zu erzielen wären, gingen ARD oder ZDF in private Hände über, kann niemand auch nur annähernd abschätzen. Privatisieren hieße: ARD und ZDF müssten sich auf dem Markt finanzieren. Sie könnten sich dann lediglich – so wie in Neuseeland – wie alle anderen Marktteilnehmer auch um Subventionen für gesellschaftlich bedeutsame Produktionen bewerben, die von einer Stiftung vergeben werden, die mit den Privatisierungserlösen gegründet würde.

Reformbeispiele gibt es in Nachbarländern. In den Niederlanden zum Beispiel, ähnlich wie zuvor schon in Belgien, soll der öffentlich-rechtliche Rundfunk besser und kreativer werden. Deshalb wird dort das Budget für die öffentlich-rechtlichen Sender halbiert. Von 2016 an werden sich die Programme vor allem um Information, Bildung und Kultur kümmern. Sendungen, die nur Unterhaltung bieten, werden den Privaten überlassen. Produzenten können sich für passende Projekte um Subventionen bewerben.

Modelle dieser Art werden inzwischen auch in Deutschland diskutiert. Ein Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium der Finanzen fand 2014 breite Aufmerksamkeit. Das Papier »Öffentlich-rechtliche Medien – Aufgabe und Finanzierung« stellt die Frage, ob dort, »wo das privatwirtschaftliche Angebot klare Defizite aufweist«, unbedingt öffentlich-rechtliche Sender einspringen müssten. Eine Alternative wäre auch die »Auslobung und Subventionierung« solcher Inhalte im privaten Sektor. Es gäbe »kaum noch Gründe, warum der Rundfunkmarkt wesentlich anders organisiert sein sollte als der Zeitungsmarkt«.

Es ist allerdings naiv zu glauben, die privaten Sender seien mithilfe öffentlicher Geldspritzen dazu in der Lage, bessere Qualität zu liefern als ein reformierter öffentlich-rechtlicher Sender. Dafür haben sich die Privatsender bisher nicht qualifiziert. Bisher!

Schaut man auf andere Medienbereiche wie Zeitungen oder auch Bücher, beide privatwirtschaftlich organisiert, so zeigt sich, dass in Verlagen trotz Margendruck (= Auflagendruck, was der »Quote« entspricht) und der auch dort zu beklagenden Boulevardisierung und Verflachung immer noch Hochliteratur produziert wird. Dank Quersubventionierung – U finanziert E mit. Auf das Fernsehen ist dieses Prinzip allerdings nicht so einfach übertragbar. Denn die Produktionskosten sind ungleich höher. Qualität kostet im Fernsehen viel Geld.

Der Sinn einer Budgetkürzung wäre es, die Anstalten zu zwingen, sich ihres Auftrags zu besinnen. Eine Halbierung der tatsächlichen Programmkosten (nicht der Gebühren) wäre möglich, wenn sich die Anstalten im Wesentlichen auf Information und Bildung beschränken würden. Das fiktionale Programm müssten dann überwiegend Privatsender liefern. Außerdem herrscht an qualitativ guten fiktionalen Programmen kein Mangel, wie immer mehr Serien belegen, die auf Abo-Kanälen wie Netflix angeboten werden. Viele Mediennutzer sind heute schon bereit, dafür zu bezahlen. Allerdings kommen solche Premiumangebote überwiegend aus dem angelsächsischen Raum. Der englischsprachige Markt ist eben ungleich größer, was die Refinanzierung enorm erleichtert. Inwieweit und wie ein »beschnittener« öffentlicher Sender auch solche deutschsprachigen fiktionalen Programme herstellen und verbreiten sollte, wäre zu diskutieren.

Mit der Pflicht zur sogenannten Grundversorgung der Bevölkerung mit Information, Bildung, Unterhaltung rechtfertigen die Anstalten auch die Ausgaben für sündteure Sportrechte. Die Übertragung von Champions-League-Spielen usw. ist keine Leistung, und schon gar keine, zu der nur öffentlich-rechtliche Sender in der Lage wären. Die Privaten könnten die Rechte mit Werbung refinanzieren, was den Gebührensendern an Sonn- und Feiertagen und nach 20 Uhr weitgehend verwehrt bleibt. Außerdem sind die Fans bereit, für Fußball im TV extra zu bezahlen, wie die inzwischen schwarzen Zahlen für Sky belegen. Wenn Sportrechte in Zukunft noch mehr Geld verschlingen, weil etwa die Bundesliga finanziell zu Englands Premiere League aufschließen möchte, die deutlich höhere Fernseheinnahmen erlöst, werden die Gebührensender ohnehin an Grenzen stoßen. Es kann ja nicht sein, dass alle Haushalte den deutschen Profifußball durch ihre Rundfunkgebühr mittelbar subventionieren, also auch die Spitzengehälter von Trainern und Starkickern. Auch Profi-Boxabende haben im Gebühren-TV nichts zu suchen. Die ARD wurde vom Rundfunkrat des WDR gezwungen, Übertragungen der quotenträchtigen, sportlich jedoch fragwürdigen Darbietungen einzustellen.

Der hohe Anteil für Sport, etwa ein gutes Viertel aller Gebühren, ist in dieser Dimension so wenig mit dem Programmauftrag zu begründen wie die Millionengage für Thomas Gottschalk. Für den Sport aber gilt, dass allein mit ihm Marktführerschaft nach dem Gesetz der Quote möglich ist. In Jahren mit Fußball-WM und Olympischen Spielen sind ARD und ZDF deshalb unbezwingbar. Die anderen medialen Lagerfeuer sind in der fragmentierten Gesellschaft erloschen. Wetten, dass …? wäre auch mit einem Moderatorengenie nicht zu retten gewesen.

Populistische Politiker, so zeigen Debatten um Theater versus Schwimmbäder, Opernhäuser versus Kindergärten, werden die Zukunft der Sender nicht über die Qualität der Programme diskutieren, sondern über die Höhe der Gebühren. Die Umstellung der Gebühr auf eine Abgabe pro Haushalt statt pro Empfangsgerät spült im Moment zusätzliche Mittel in die Haushalte, trotz der geringfügigen Senkung der Abgabe um einen halben Euro. Die Finanzierungsfrage hat die Debatte belebt, aber am Ende darf es nicht ums Geld gehen, sondern um den Auftrag der Sender. Die Diskussion über die Gebühren führt, fürchte ich, nicht ans Ziel, auch wenn sie mit aller populistischen Hingabe betrieben wird. Die Kürzung der Gebühren zu fordern bleibt so populär, wie es unpopulär ist, das Verschwinden der Bundesliga, des Tatorts und des Traumschiffs zu fordern.

Solange die Gebühr bleibt, werden die Anstalten sie auch für Programm ausgeben, das mit ihrem gesellschaftlichen Auftrag nichts zu tun hat. Wer Gebühren kassiert, kann immer mit der Quote argumentieren, indem man die Gebührenzahler zu Kunden erklärt, denen man eben »liefern« muss.

Deshalb wäre es sinnvoll, auf die Gebühr ganz zu verzichten, ebenso wie auf Werbung. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen müsste dennoch nicht abgeschafft werden. Ganz im Gegenteil. Wenn es von zentraler Bedeutung für die Demokratie ist, und das ist meine Auffassung, dann ist dies eine Aufgabe, die aus Steuermitteln finanziert werden müsste – so, wie der Staat auch die »Stiftung Preußischer Kulturbesitz« finanziert, für die er ja auch keine »Kulturgebühr« erhebt.

Solche Vorschläge gibt es ebenfalls. Etwa den, eine nationale Medienstiftung zu gründen, in der ARD und ZDF aufgehen. »Der neue Sender muss zwingend politischer werden: investigativ und aufklärend, provozierend und nicht skandalisierend. Als Verteidiger und Protegé von Meinungsfreiheit und Pluralismus schafft er im besten Fall sogar eine neue politische Partizipation, neue Dialogformate und Serviceangebote.«190

Das müsste keineswegs bedeuten, einen solchen Sender zu einem Staatssender zu machen und die Behördennatur noch zu verschlimmern. Die »Stiftung Preußischer Kulturbesitz«, aber auch viele Theater, Opernhäuser, Museen, Filmfestivals, Universitäten etc. sind staatliche Einrichtungen, aber niemand muss fürchten, dass sich Politiker in ihr Programm einmischen. Die Programme würden nicht von den Parlamenten, sondern von unabhängigen Gremien kontrolliert, denen überwiegend unabhängige Fachleute angehören, die sich als Autoren, Produzenten, Journalisten, Wissenschaftler dafür qualifiziert haben.

Die Programme eines solchen bundesweiten Senders und, wenn es denn in unserem föderal organisierten Staat sein muss, mehrerer regionaler Sender würden in einem solchen Modell von Stiftungen getragen, die im Zuständigkeitsbereich der Länder liegen. Die Zahl der Programme würde reduziert, der Finanzbedarf neu berechnet und als Budget zu Verfügung gestellt. Oberster Maßstab wäre die Sicherstellung höchster Qualität auf den Feldern der Information, der Kultur und der Bildung.

Noch verwechseln die Anstalten Lautstärke mit Hörbarkeit, das Grelle mit dem Erhellenden, das Alberne mit Witz, Reichweite mit Bedeutung. Helmut Schmidt hat einmal gesagt, er halte das Fernsehen für gefährlicher als die Kernenergie. Reaktoren kann man abschalten. Von einem Tag auf den anderen war der Ausstieg beschlossene Sache.

Um im Bild zu bleiben: Vor allem die Sender sollten jetzt schleunigst auf alternative Energien setzen. Denn es ist unbestreitbar, dass ARD und ZDF, vor allem in ihren Hauptprogrammen, Geld und Geduld ihrer Zuschauer über Gebühr verschwenden und ihren Auftrag verfehlen.

So, wie es ist, macht sich das öffentlich-rechtliche Fernsehen selbst überflüssig.

So, wie es sein sollte, wäre es unverzichtbar.

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Fussnote dazu:

http://zwangsbeitrag.info/wp-content/uploads/2015/05/Gutachten-Rundfunkbeitrag1.pdf (14.06.2015) Autoren: Justus Haucap, Christiane Kehder und Ina Loebert.

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Ein Gesinnungsstaat, auch Postdemokratie titelt ein Kapitel in Herles Buch, solch ein Staat wird die Herrschaft über gelenkte Medien samt Regierungspropagandafernsehen niemals aufgeben.

Herles weiss das, schreibt es aber nicht…

ENDE.

GEZ-Medien umbauen oder abschaffen, meint Wolfgang Herles Teil 1

Es gibt aktuell eine recht drastische Äusserung vom ehem. ZDF-Mann Wolfgang Herles:

her100Deutschlandfunk, hier der Ausschnitt dazu, knapp 2 Minuten lang:

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In der ARD sieht das genauso aus:

her102Bereits 2010 rechnete der abservierte ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender offen mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland ab.

 Die »parteipolitische Dominanz über ARD und ZDF«

 Dazu nur ein paar Stichworte, die jedem Journalisten beim staatsnahen Funk und Fernsehen jeden Tag wieder begegnen: Die »parteipolitische Dominanz über ARD und ZDF […] droht gerade, den öffentlich-rechtlichen Rundfunk zu okkupieren«. Brender sprach sogar von einem internen »Spitzelsystem, das davon lebt, dass Redakteure den Parteien Senderinterna zutragen« – »wirklich vergleichbar mit den IM der DDR«. Das sei ein »feingesponnenes Netz von Abhängigkeiten, […] aus dem sich Karrierechancen, aber auch Verpflichtungen ableiten lassen«.

Es gehört also ein grobes Mass an Ignoranz dazu NICHT davon auszugehen, dass ARD und ZDF dem Würgegriff von CDU/CSU und SPD unterliegen.

Verfassungswidrig ist das zwar, aber wen juckt es?

Der Vorgänger Brenders im Amt, Klaus Bresser, nannte die Entlassung „organisierte Verfassungskriminalität“

Und ZDF-Mann Wolfgang Herles ist ausgeschieden, pünktlich hat er auch ein Buch geschrieben, 2015:

her1Das Ende:

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Lohnt sich zu lesen.

Ende Teil 1

Notfalls die Grenzen bewaffnet schützen: Grüner OB Palmer

Eine Selbstverständlichkeit.

palmerWie eine Obergrenze durchzusetzen ist, das sei Aufgabe der Bundesregierung und müsse die Mitte der Gesellschaft debattieren, sagt der Kommunalpolitiker. Dazu gehörten unstrittig die Verbesserung der Lage in den Flüchtlingslagern in der Türkei und im Nahen Osten, eine Befriedung Syriens und Flüchtlingskontingente. Der Grünen-Politiker plädiert darüber hinaus dafür, die EU-Außengrenzen zu schließen, notfalls bewaffnet. Vor allem müsse die Kanzlerin das Signal aussenden: Deutschland kann nicht mehr Flüchtlinge aufnehmen. Das erzeuge auch Druck bei den EU-Partnern, die eigene Zurückhaltung aufzugeben, ist Palmer überzeugt.

Grenzen müssen geschlossen werden können, und das muss dann auch mit allen Mitteln durchgesetzt werden. Nennt sich Souveränität.

Der grüne OB hat natürlich Recht. Die AfD auch.

Linke Spinner sehen das naturgemäss anders:

palmer2Bekommen aber eine klare Ansage. Sehr gut, Frau Herzogin.

12642942_1742392549329171_111409506730211154_nLügenpresse… der Sturm im Wasserglas

Die Deserteure und die Pseudosyrer aus Nordafrika müssen aussortiert und gleich an der Grenze zurück gewiesen werden, Christen und Familien mit Kindern werden aufgenommen. 80% erledigen sich somit an der Grenze. Junge Männer werden nicht durchgelassen. So einfach ist das.

Den Rest „schaffen wir“.

Alles klar, Palmer und die AfD haben Recht.

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Arschlochparade Teil 3: BGH-Richter Thomas Fischer in DIE ZEIT

Langsam kommen auch die letzten linken Ratten aus ihren Löchern gekrochen. Der Übersichtlichkeit halber:

Zuerst waren da Arschloch Sascha Lobo vom Siffspiegel (unwichtig) und Arschloch Jakob Augstein, der Fast-Sohn vom ollen Augstein.

augstein linke sauDas nächste Arschloch heisst Ken Jebsen:

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Und weiter geht es mit diesem Arschloch: Vorsitzender Richter beim BGH Thomas Fischer.

Der Sachverhalt: Mehr als 1500 Anzeigen von Frauen, allein fast 900 in Köln.

fischer1Für die massenhaften sexuellen Übergriffe und Diebstähle in der Kölner Silvesternacht werden insbesondere nordafrikanische Täter verantwortlich gemacht. Von den bislang 883 Opfern liegen den Ermittlern insgesamt 766 Strafanzeigen vor. 497 der Geschädigten zeigten laut Staatsanwaltschaft Sexualdelikte an.

Das ist der Stand.

Jetzt zum Relativierer:

fischer2Was meint es denn so, das Arschloch?

Am 11. Januar waren es um die 600 Anzeigen in Köln, etwa 100 in Hamburg, dazu Stuttgart, Bielefeld etc. Auch am 10. Januar waren es ähnliche Zahlen. Am 12.1.2016 erschien die Kolumne in DIE ZEIT.

Am 9. Januar lasen wir, von 31 Tatverdächtigen seien 18 Asylbewerber gewesen. Diesen 18 Personen würden allerdings keine Sexualdelikte zur Last gelegt. Gleichwohl analysierte das Feuilleton der FAZ am selben Tag, die Berichterstattung jener Medien, die sich gegen eine Identifizierung der Tatverdächtigen mit „Flüchtlingen“ wende, sei „das Gegenteil von Journalismus“. Am 11. Januar meldete die Süddeutsche, es lägen über 500 Anzeigen vor, gegen 20 (!) Verdächtige werde ermittelt.

Fischer waren also die Zahlen bekannt, die er im Folgenden relativiert. Rausreden is nich, Dicker 🙂

Methode: Man zieht über „Polen“ wie den ehemaligen Bürgermeister von Berlin-Neukölln Heinz Buschkowski her, und man fragt nach dessen Integrations-Abkommen bzw. dem seiner Vorfahren.

Man verweist auf eigene Erlebnisse im Pegida-Osten:

Es spricht, liebe Leser, der Fachmann: In acht Jahren neue Bundesländer wurden dem Kolumnisten vier mit Herzblut abbezahlte Kraftfahrzeuge entwendet und allesamt gen Oder-Neiße entführt. Aber was soll’s: Der Pole stiehlt, was er nicht hat, da ist er wie der Chinese. Ich wäre überrascht gewesen, wenn mein Golf VR6 in Leipzig von einer Wolfsburger Rentnerin geknackt worden wäre.

Das unvermeidliche Hinke-Vergleichsbeispiel „Frauenschänden beim Oktoberfest“ fehlt auch nicht, Relativieren, egal wie.

Nehmen wir ein besonders abstoßendes Beispiel: „Allein der kurze Weg zur Toilette ist der reinste Spießrutenlauf. Drei Umarmungen von wildfremden, besoffenen Männern, zwei Klapse auf den Hintern, ein hochgehobener Dirndlrock und ein absichtlich ins Dekolleté geschütteter Bierschwall sind die Bilanz von dreißig Metern. Es ist Samstag, 11 Uhr morgens im Hofbräuzelt. Der Wiesntag hat gerade angefangen.“ Das schrieb die Süddeutsche am 29. September 2011, und dann weiter: „Gefährlich ist auch der Rasen unter der Bavaria. Gerade Frauen (…) sind wehrlose Opfer.“ Ja, so war das! Wir wissen es noch wie heute. Die vielen Sondersendungen! Der Rücktritt des Polizeipräsidenten! Die aktuelle Stunde im Bundestag! Angela Merkels Videobotschaft an die deutschen Frauen.

Lustig sein zu wollen kann linke Spinnerei nicht kaschieren:

Der Tanz folgt einer verschlungenen, entrückten Choreografie: Wir haben in unserem Land einige Hunderttausend sehr schlecht in die Gesellschaft integrierte junge Männer. 90 Prozent davon sind Deutsche, 10 Prozent Ausländer.

Armselig.

Straftaten geschehen. Drei Millionen jährlich in Deutschland. 150 am Kölner Hauptbahnhof am 31. Dezember 2015. Sie werden von Inländern, Ausländern, Arabern und Nordafrikanern begangen.

Verharmlosung.

Der Nordafrikaner neigt von Natur aus zur Vergewaltigung nicht mehr als der Nordsiegerländer, hat allerdings gelegentlich eine aus unserer Sicht recht verquere Auffassung von der Sozialadäquanz männlicher Gewalt. Daran sollten wir arbeiten. Wäre der Araber weg, bliebe uns noch das Problem der restlichen 90 Prozent junger männlicher Straftäter, die ein ziemlich ähnliches Verständnis von der Ehre der Frau haben. Die sind eindeutig deutsch, immerzu entweder in „Liebe“ oder in „Ehre“ entbrannt und ziehen eine Schneise von Blut und Sperma von Saarbrücken bis Usedom.

Passdeutsch? Was soll dieser Relativierer-Mist, samt dreister Lügen?

Richtig outen tut sich der dicke Fischer allerdings hier:

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Minderjährige Masseusen und Prostituierte in Bangkok, Saigon oder Manila, wo 30.000 blonde Männer hinfliegen, um sie zu erniedrigen?

Der dicke Fischer scheint seine Erfahrungen bzw.  seine Sehnsüchte nach Minderjährigen zu projizieren. Klarer Fall für den Küchenpsychologen…

Der Sextourismus in Angeles City und Pattaya hat wenig bis gar nichts mit Minderjährigen zu tun, und Prostitution an sich hat rein gar nichts mit sexueller Belästigung deutscher Frauen auf der Domplatte und in anderen Städten an Silvester 2015 zu tun.

Das Arschloch spielt falsch und desinformiert. Alle geschändeten Frauen sind irgendwie Nutten, oder was will es andeuten?

Zweitens wird sonst Frau Merkel kommen und mit den Tätern mal Tacheles reden, wie der ausländische Muslim oder der internationale Jude oder der nordafrikanische Christ oder irgendjemand außer uns es braucht.

Das ist sehr witzig. Oder auch nicht…

Lässt man sich die über 1000 Kommentare dort nach Empfehlungen listen, gibt es bei den Top 5 erfreuliche Äusserungen:

fischer4ZEIT-Leser sind schon unterdurchschnittlich realitaetsbegabt, weil links, aber es wird langsam 🙂

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Da Bundesrichter Fischer offenbar genug Zeit hat, um relativierenden und schlicht falschen Schwachsinn in DIE ZEIT zu kotzen, möge er sich lieber mal um seinen Sauladen BGH kümmern, für gut 10.000 Euro pro Monat Gehalt kann man das sehr wohl erwarten.

Wie und von wem der BGH in Sachen Bekennervideo beschissen wurde

auf gehts, Dicker 🙂

Geopolitik „Aufstieg und Fall des Westens“ Teil 1

Ein sehr interessantes Buch, dass es zudem auch noch kostenlos bei springer.com zum Download gibt:

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Es ist sehr neu:

we2Und es scheint nicht solch ein erbärmlicher Müll zu sein wie das NSU-Buch aus gleichem Hause.

Das Inhaltsverzeichnis verspricht eine komplette Einordnung geopolitischer Sachbücher der letzten Jahrzehnte:

we3Wie Imperien entstehen, und wie sie fallen…

we4Huntington, das Buch habe ich mehrfach gelesen. Man sagt, Friedrich Nietzsche habe nie Originale gelesen, sondern immer nur Rezensionen und Analysen der Originale, weil das effizienter sei.

we5.

Schade, dass ein kein Kapitel über „Die einzige Weltmacht“ vom ollen Bzrezinski gibt.

Die Autoren:

we6Deutsche Magister analysieren anglo-amerikanische Standardliteratur zur Geopolitik.

Beginnt so:

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Was leider ebenfalls fehlen muss, weil zu neu, das ist Stratfor, die sensationelle Aussage 2015, dass die USA und Grossbritannien 3 Weltkriege geführt hätten, um einen ihr Imperium gefährdendes Bündnis Russland-Deutschland zu verhindern.

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Das ist „Kissinger reloaded“, der Dasselbe bereits vor Jahrzehnten schrieb, Stichwort: Breaking the link. (der Link zwischen RUS und D ist da gemeint)

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Demnächst geht es weiter mit Teil 2:

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Liest sich gut. Sollten Sie sich beschaffen, dieses Buch!

Noch ein Arschloch: Erst Augstein, jetzt Jebsen. Im Zweifel links und antideutsch…

Es war so sicher wie das Amen in der Kirche, Relativierungen seitens Jebsen in Sachen Rapefugees, man konnte quasi darauf warten. Und am 10.1.2016 wurde es veröffentlicht. Der „Aufklärer des Jahres“ relativiert und verharmlost die Übergriffe auf Frauen an Silvester. Bundesweite sexuelle Übergriffe… allein in Köln mehr als 600 Anzeigen…

In Hamburg bislang:

Die Zahl der Strafanzeigen stieg laut Heise bis Donnerstag auf 195. Es hätten sich 306 geschädigte Frauen gemeldet. Sie hätten die Täter überwiegend als „Südländer“, „Nordafrikaner“ oder als Menschen „mit dunklem Hautteint“ beschrieben.

Hinzu kommen zahlreiche weitere Vorfälle von Schweden bis Salzburg und aus der Schweiz.

KenFM verkündet im neuesten „NachdenKEN“, die paar „Belästigungen“ in Köln waren Tagesdurchschnitt in Deutschland und daß die Opfer deswegen zur Polizei gehen liegt an der Hautfarbe der Täter und geht weiter im Tex mit Drohnenmord. ProstFM (Shoutbox http://nsu-leaks.freeforums.net/ )

Jebsen meint, wir haetten deren Familien getötet, und daher seien die jetzt hier, und sie seien wohl zurecht sauer… man erträgt dieses Geseier kaum länger als 3 bis 4 Minuten. Schlimm.

Marokko, Tunesien, Ägypten, das wäre mir neu, dass „wir“ dort die Familien der Belästigungs-Migranten getötet hätten.

nordafrika.

Jebsen ist Mainstream, nur anders herum, und er ist ein durch und durch Linker. Zudem ist er ein Desinformant.

jebsen-koelnGanz klar: Daumen runter, und einen kurzen, aber deutlichen Kommentar, mehr ist der Schrott vom Jebsen auch nicht wert.

desinfo jebsenArschloch Augstein hat ein Mitarschloch gefunden. Nicht überraschend. War absolut vorhersehbar, und solche antideutschen Outings sind grundsätzlich positiv: Man weiss, woran man da ist.

Weiter so, Ken!